Förderung der Selbsthilfe Harnblasenkrebs

Jenaer Harnblase
Jenaer Harnblase

Weltweit erkranken jährlich 10 Millionen Menschen an Krebs – Tendenz steigend. Die WHO rechnet im Jahr 2020 sogar mit 15 Millionen Neuerkrankungen. In Deutschland sind im Jahr 2004 allein 436.000 Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert worden, rund 208.000 sind daran verstorben. Krebs ist eine Volkskrankheit. Jeder von uns ist direkt im Bekannten- oder Verwandtenkreis von der Krankheit betroffen. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. möchte Krebs aus der Tabuzone befreien, zum zentralen Thema in unserer Gesellschaft machen und Betroffenen umfassende Informationen zukommen lassen.

Mit der Zunahme an Krebspatienten sind immer größere Herausforderungen an die Gesundheitspolitik und die Gesellschaft verbunden. Gerade vor dem Hintergrund der immer knapper werdenden Ressourcen im Gesundheitssystem müssen jetzt Strukturen geschaffen werden, die auch in Zukunft eine optimale Versorgung aller Patienten sicherstellen. Dazu gehört zwingend die Organisation einer geregelten Interdisziplinarität zwischen den o­nkologischen Fachdisziplinen und den niedergelassenen Vertragsärzten.

Gesundheitspolitisch ist Zentrumsbildung und deren Definition auf der Basis qualitätsbezogener Daten die entscheidende Entwicklung, die uns auch in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Allerdings ist eine ausreiche Qualitätssicherung nur durch Erhebung entsprechender Daten möglich, Daher muss der Einführung eines nationalen Krebsregisters dringende Priorität eingeräumt werden. Erfreulicherweise wird die Richtigkeit dieser Forderung kaum angezweifelt.

Die Selbsthilfe Harnblasenkrebs trägt zur Aufklärung von Krebserkrankungen bei

Sponsoring Angebot

Die Arbeit der Selbsthilfe Harnblasenkrebs für krebskranke Menschen und deren Angehörige wird immer umfangreicher.

Insbesondere die einzelnen Projekte, wie z.B. die Öffentlichkeitsarbeit erfordern immer mehr Geldmittel. Hier sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen, da öffentliche Mittel wegen der angespannten Haushaltssituation nur spärlich fließen.

Partnerschaft mit der Selbsthilfe Harnblasenkrebs :
www.selbsthilfe-harnblasenkrebs.de ,

Harninkontinenz, Harnableitung und ED:
www.ed-harninkontinenz.de

Wenn Sie unsere Arbeit für Krebskranke Menschen und deren Angehörige als unsere Partnerfirma jährlich mit einer Geldsumme von 1.000,-€ oder mehr unterstützen wollen, bieten wir Ihnen die Nennung Ihrer Firma auf allen unseren Internetpräsenzen, in all unseren Projekten, wie auch Ihre Nennung als unseren Partner bei allen Veranstaltungen, Kongressen und Messen an, an denen die Selbsthilfe Harnblasenkrebs mit ihren Projekten teilnimmt.

Die gesamten Internetportale der Selbsthilfe Harnblasenkrebs  haben z.Zt. monatliche Besucherzahlen von über 1.000.000 Besuchern. Die Tendenz ist steigend.

Sie dürfen dafür zusätzlich bei Ihren Werbe- und Öffentlichkeitsmaßnahmen auf die Partnerschaft mit der Selbsthilfe Harnblasenkrebs und seiner Projekte hinweisen.
Werbemaßnahmen für Ihre Produkte können wir jedoch nicht durchführen.

Ihre Geldmittel, die Sie uns für unsere Arbeit zur Verfügung stellen, werden von uns ausschließlich für unsere satzungsgemäßen Ziele verwendet, da sind:
Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, Internet, Telefon, Bürobedarf, Raumkosten, Druckkosten, Beratungsgespräche, Projektfinanzierung, Selbsthilfegruppenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen, Detlef Höwing,
Vorsitzender der Selbsthilfe Harnblasenkrebs


Krebszeitung

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  • Schon eine Handykamera reicht aus, um Gewebeproben auf Tumorzellen zu prüfen. Foto: Fraunhofer IAP
    Forschung
    Antikörper bekämpfen Viren und Bakterien. Sie heften sich auch an Krebszellen – in einer typischen, charakteristischen Weise. Fraunhofer-Wissenschaftler nutzen diese Eigenschaft, um Krebszellen in Gewebeproben nachzuweisen. Solche Schnelltests können Chirurgen bereits während der Operation anwenden [...mehr lesen]
  • Darstellung eines Hirntumors mit Computer- und Positronenemissions- Tomographie. Die farbigen Konturen dienen zur Planung einer Strahlentherapie - Quelle: dkfz
    Krebs bei Kindern

    Diese und andere Fragen versuchen die Heidelberger Wissenschaftler und Kinderärzte Dr. Hendrik Witt und Professor Stefan Pfister von der Universität Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zu beantworten. Erst vor kurzem konnte in einer internationalen Studie gezeigt werden, dass zwei unterschiedliche Typen von Kleinhirn-Ependymomen existieren, welche sich anhand ihrer Erbgut-Veränderungen und in ihrem klinischen Verlauf deutlich unterscheiden. Ependymome gehören zu den häufigsten Formen bösartiger Hirntumoren im Kindesalter mit einer Überlebensrate von knapp zwei Drittel. In der aktuellen Studie suchen die Forscher nach Mutationen im Erbgut von Kleinhirn-Ependymomen.

    In der bislang größten Ependymom-Studie mit 584 molekularbiologisch untersuchten Tumoren, konnten basierend auf molekularen Besonderheiten zwei unterschiedliche Arten von Ependymomen definiert werden. Gruppe A Tumoren zeigen einen extrem ungünstigen Verlauf, die Tumoren kehren nach einer anfänglichen Operation oft zurück und metastasieren häufig, woran zahlreiche Patienten schließlich versterben. Zudem weisen Gruppe A Tumoren verhältnismäßig wenige Verluste oder Zugewinne von Genabschnitten auf, allerdings sind sehr viele Gene aktiviert, die in wichtigen Krebssignalwegen eine Rolle spielen. Gruppe B Tumoren hingegen haben eine günstigere Prognose, obwohl das Genom dieser Krebszellen sehr instabil ist. Diese Patienten haben mit standardisierter neurochirurgischer und anschließender Strahlentherapie gute Heilungschancen.

    […mehr lesen]

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