Fortgeschrittener nicht – kleinzelliger Lungenkrebs

Immunzellen
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Bestimmte Patienten können nun schon früher mit innovativen Therapien behandelt werden

Haar , 01. Februar 2017 – Lungenkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebsart bei Männern und die dritthäufigste bei Frauen . In mehr als 80 % der Fälle handelt es sich um den sogenannten nicht – kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC ), der im fortgeschrittenen Stadium – trotz der medizinischen Weiterentwicklungen der letzten 10 Jahre – in der Regel mit einer ungünstigen Prognose verbunden ist . Eine der neueren Entwicklungen im Kampf gegen Krebs stellen die innovativen Therapieoptionen aus der Immunonkologie , wie z. B. ein biotechnologisch hergestellter Antikörper von MSD SHARP & DOHME GMBH, dar. Erstmalig ist damit auch in Deutschland eine Therapie ohne vorangegangene Chemotherapie bei bestimmten Patienten mit fortgeschrittenem, das heißt metastasiertem , NSCLC möglich.

„Die innovativen immunonkologischen Therapien erweitern das Spektrum unserer Behandlungsmöglichkeiten“, so Professor Dr. Martin Reck, Chefarzt der Onkologie an der LungenClinic Großhansdorf . „Sie bieten vielen Patienten mit nicht – kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium neue Behandlungsmöglichkeiten. Eine der Therapien kann, anders als bisher, bei bestimmten Patienten jetzt auch ohne vorangegangene Chemotherapie – also als sogenannte Erstlinientherapie – eingesetzt werden. Voraussetzung ist ein Test, der Auskunft über bestimmte Tumor – spezifische Merkmale liefert. So lassen sich die Patienten identifizieren, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von einer Behandlung profitieren können.

Im frühen Stadium besteht beim nicht – kleinzelligen Lungenkrebs eine Chance auf Heilung, sofern der Tumor vollständig entfernt werden kann. Hat der Krebs jedoch  bereits im Körper gestreut und Metastasen gebildet, spricht man von einem fortgeschrittenen Stadium . Eine Heilung ist zu diesem Zeitpunkt in der Regel nicht mehr möglich. Ziel der Behandlung ist es dann, Beschwerden zu lindern und ein Fortschreiten der Erkrankung so lange als möglich hinauszuzögern.

Das Immunsystem – ein Schlüssel im Kampf gegen Krebs

Die innovativen Medikamente aus dem Bereich der Immunonkologie zielen darauf ab, das körpereigene Immunsystem für den Kampf gegen den Krebs stark zu machen und zu reaktivieren. Immunzellen, die von den Krebszellen ausgetrickst und an ihrer Abwehrfunktion gehindert werden, können dadurch wieder in die Lage versetzt werden die Krebszellen zu erkennen und diese zu bekämpfen – das Immunsystem wird sozusagen reaktiviert . Vor Therapiebeginn mit bestimmten immunonkologischen Substanzen muss bei einigen Anwendungsgebieten allerdings erst ein so genannter Biomarker – Test durchgeführt werden. Bei diesem Biomarker handelt es sich um bestimmte Merkmale auf der Oberfläche der Krebszellen . Mit dem Test wird geprüft, ob und in welchem Umfang bestimmte Oberflächenstrukturen vorhanden sind. Patienten, die eine große Anzahl dieser Strukturen aufweisen, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit von bestimmten innovativen immunonkologischen Therapien zu profitieren.

Weitere Informationen zum Thema Immunonkologie finden Sie hier: www.immunonkologie.de

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Sandra Winter, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar Tel.: 089 4561 – 1118, Fax – 1329, mail to: sandra.winter@msd.de

Presseinformationen von MSD sind im Internet unter www.msd – presse.de abrufbar.

Über MSD:
MSD ist ein internationales Gesundheitsunternehmen mit zwei Namen: In den USA und Kanada sind wir Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA. Im Rest der Welt kennt man uns als MSD. Gemessen am Umsatz ist MSD der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (2015 Financial Times Global 500 List). Seit mehr als 125 Jahren entwickeln die Mitarbeiter von MSD neue Lösungen für einige der wichtigsten Gesundheitsprobleme weltweit. Dabei setzen wir auf zwei Säulen: im Kerngeschäft erforschen, entwickeln, pr oduzieren und vertreiben wir verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe, Biologika und Präparate für die Tiergesundheit. Darüber hinaus bieten wir mit vielfältigen Corporate Responsibility – Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt. S o schafft MSD kontinuierlich einen wirtschaftlichen und einen gesellschaftlichen Mehrwert. In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

MSD ist erreichbar unter Tel: 0800 673 673 673; Fax: 0800 673 673 329;
E – Mail: infocenter@msd.de ; Internet: www.msd.de ; Twitter: @MSD_Deutschland

Quellen :

1 DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. Lungenkarzinom, nicht – kleinzellig (NSCLC). Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen. ICD10: C34. – Leitlinie. Abruf bar unter: https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/lungenkarzinom – nicht – kleinzellig – nsclc/@@view/html/index.html . Letz ter Zugriff: 10 . 01 .201 7 .

2 Robert Koch – Institut und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V.: „ Krebs in Deutschland 2011/2012“ , 10. Ausgabe, 2015; Abrufbar unter: http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikat ionen/Krebs_in_Deutschland/kid_2015/krebs_in_deutschland_20 15.pdf;jsessionid=D921A54473BB572DFD3EDB0D85D27547.2_cid363?__blob=publicationFile . Letzter Zugriff: 10.01.2017 .

3 Deutsche Krebsgesellschaft. Onko – Internetportal. Lungenkrebs, Bronchialkarzinom: Definition und Häufigkeit. Abrufbar unter: https://www.krebsgesellschaft.de/onko – internetportal/basis – informationen – krebs/krebsarten/definition/lunge – seite – 1.html . Letzter Zugriff: 10.01.2017 . 4 Deutsches Zentrum für Lungenforschung. News. Immuntherapie mit Pembrolizumab verbessert Chancen bei for tgeschrittenem Lungenkrebs . Abrufbar unter: http://www.dzl.de/index.php/de/presse – und – events/news /292 – immuntherapie – mit – pembrolizumab – verbessert – chancen – bei – fortgeschrittenem – lungenkrebs . Letzter Zugriff 31.01.2017

Blasenkrebs – Nicht einmal jeder Zweite kennt die typischen Symptome


Krebszeitung

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  • Dickdarm Aquarell Quelle: dkfz
    Darmkrebs

    Ein Wissenschaftlerteam unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch hat im Rahmen der EPIC*-Studie drei Biomarker identifiziert, die bei Entzündungs- und Stoffwechselprozessen eine Rolle spielen sowie gleichzeitig mit Übergewicht und Dickdarmkrebs assoziiert sind. Sie weisen darauf hin, dass übergewichtsbedingter Dickdarmkrebs eine Stoffwechselerkrankung ist. Die neuen Daten helfen, die Mechanismen der Dickdarmkrebsentstehung besser zu verstehen und neue Präventionsstrategien gegen die Krankheit zu entwickeln. Das Forscherteam publizierte seine Ergebnisse nun im International Journal of Cancer.

    Wie die Forscher bereits 2006 gezeigt hatten, ist krankhaftes Übergewicht, das sich vor allem in einem erhöhten Taillenumfang äußert, ein Risikofaktor für Dickdarmkrebs. Auch die neue Datenanalyse bestätigt diese Beobachtung und zeigt, dass Frauen mit einem durchschnittlichen Taillenumfang von 93 cm im Vergleich zu Frauen mit einem Umfang von etwa 72 cm ein um 67 Prozent erhöhtes Krebsrisiko hatten. Männer, deren Bauchumfang im Mittel bei 105 cm lag, hatten im Vergleich zu ihren Geschlechtsgenossen mit einem Taillenumfang von durchschnittlich 87 cm ein um 68 Prozent erhöhtes Erkrankungsrisiko. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass besonders das Fett im Bauchraum eine Rolle für die Dickdarmkrebsentstehung spielt. Warum dies so ist, ist bislang wenig erforscht. Daher untersuchten die Wissenschaftler um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing vom DIfE sowie Tobias Pischon vom MDC elf verschiedene Biomarker, um Hinweise auf die Stoffwechselwege und -mechanismen zu erhalten, die Übergewicht mit der Entstehung von Dickdarmkrebs verbinden.

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  • Raman-Sonde IPHT Jena/S. Döring
    Forschung

    Jena (10.06.08) Ein gelbes Dreieck mit einer schwarzen stilisierten Strahlenquelle warnt: Hier droht Gefahr für Leib und Leben. Solche Schilder, die beispielsweise an Teilchenbeschleunigern oder Massenspektrometern zu finden sind, machen auf ionisierende Strahlung aufmerksam. Diese Strahlen besitzen so viel Energie, dass sie Elektronen aus Atomen „herausschlagen“ und so Lebewesen und ihren Biomolekülen irreversibel Schaden zufügen, in deren Folge beispielsweise Krebs entstehen kann.

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