Fortschritte bei der Behandlung von Kinderkrebs

Verteilung der Kindertumoren - Quelle: Deutsches Kinderkrebsregister Mainz

Bonn/Göttingen (ek) – Jedes Jahr erkranken in Deutschland 1.800 Kinder an Krebs. Die Diagnose erschüttert das Leben der kleinen Patienten und ihrer Familien. Zwar können drei von vier krebskranken Kindern heute geheilt werden, doch die Therapie ist hart und lang. „Unser Ziel ist es, jedes krebskranke Kind heilen zu können“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. „Doch dazu bedarf es der intensiven Forschung.“ Daher bewilligte die Deutsche Krebshilfe jetzt eine Stiftungsprofessur für die Kinder-Onkologie an der Universität Göttingen.

Deutsche Krebshilfe bewilligt Stiftungsprofessur in Göttingen

„Wir forschen auf dem Gebiet der Gefäßneubildungen bei Krebs“, erläutert Professor Dr. Lothar Schweigerer, Direktor der Abteilung Pädiatrie I des Zentrums für Kinderheilkunde der Universitätsklinik Göttingen. „Dabei wollen wir Methoden entwickeln, um Tumoren von der Blutversorgung abzuschneiden und sie somit auszuhungern. Von diesem Ansatz versprechen wir uns neue Behandlungsmethoden für krebskranke Kinder.“

Die von der Deutschen Krebshilfe bewilligte Stiftungsprofessur ist in den Zeitschriften „Nature“ und „Forschung & Lehre“ sowie in der Wochenzeitung „Die Zeit“ ausgeschrieben worden. Die Deutsche Krebshilfe stellt für eine Laufzeit von fünf Jahren insgesamt 408.000 Euro zur Verfügung. Voraussetzung für die Förderung war die Zusage der Universität, die Professur nach Ablauf der Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe in den Stellenplan zu übernehmen. „Wir unterstützen mit dieser Stiftungsprofessur die Weiterentwicklung der Kinderkrebsmedizin“, so Präsidentin Schipanski. „Das Leid der Betroffenen geht uns alle an – mit Hilfe unserer engagierten Spender können wir die Therapieverfahren verbessern und die Heilungschancen der kranken Kinder erhöhen.“

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V., Dr. med. Eva M. Kalbheim


Krebszeitung

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  • Gewebeprobe eines Osteosarkoms unter dem Mikroskop: Rot gefärbt sind Immunzellen, die den Tumor attackieren. Dr. Pierre Kunz
    Sarkome

    Wien (pts/08.07.2008/08:30) – Im Rahmen der EU-geförderten Kampagne „Forschen heilt Krebs“ setzt Univ.-Prof. Helmut Gadner, Leiter des St. Anna Kinder-Krebs-Forschungs-Instituts und des Wiener St. Anna Kinderspitals, Aktionen, um die Erfolge der Kinder-Krebs-Forschung (Grafik der Überlebensraten) und Aspekte ehemaliger Kinder-Krebs-Patienten verständlich zu kommunizieren. Bei der Charity-Radtour am 18. Juli von Greifenstein, Zugstation Altenberg, zur Donauinsel ab 10:15 Uhr soll auf Sarkome, eine seltene Kinder-Krebsform, aufmerksam gemacht werden.

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  • NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg
    Deutsche Krebshilfe

    Heidemann, Overath und Reeves für mehr Bewegung im Alltag

    Bonn (ws) – Britta Heidemann, Olympiasiegerin im Degenfechten, geht auf Fahrradtour, TV-Moderatorin Shary Reeves spielt Basketball und Wolfgang Overath, Fußball-Weltmeister von 1974, verabredet sich zum Joggen – Alle drei sind Botschafter von „Bewegung gegen Krebs“. Im Rahmen der gemeinsamen Präventionskampagne der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln zeigen sie: Sport macht Spaß und tut gut! Am 11. März 2014 wurde die Kampagne im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln gestartet.

    „Es tut einfach gut, wenn man sich bewegt und dadurch den Kopf frei bekommt. Das schafft einen Ausgleich zum oft hektischen Alltag – und ganz nebenbei ist es ja ein sehr wichtiger Baustein zur Vorbeugung vieler verschiedener Krankheiten“, berichtet Britta Heidemann. „Ich finde, dass die Kampagne genau an der richtigen Stelle ansetzt – nämlich die positiven Aspekte und die Freude an Bewegung zu vermitteln“, so die Olympiasiegerin im Degenfechten.

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