Fragen zur individualisierten Therapie bei Prostatakrebs?

Histologischer Schnitt durch eine Prostata mit normaler Drüsenstruktur (links) und Tumorzellherden (rechts). Farblich unterscheidbar sind Zellkerne (braun), Bindegewebe (blau) und Drüsenlumen (weiße Bereiche). Maßstab/ Vergrößerung: 200-fach Quelle: NGFN

Krebsaktionstag am 25. Februar: Im Expertenforum „Urogenitale Tumoren“ beantwortet Prof. Dr. Petra Feyer zusammen mit anderen Krebsmedizinern alle Fragen rund um Nieren- Blasen und Prostatakrebs.

Berlin, 7. Februar 2012 – Während der Nierenkrebs mit drei bis vier Prozent aller Krebsneuerkrankungen und der c mit zwei bis drei Prozent zu den selteneren c gehören, stellt das Prostatakarzinom die zweithäufigste Tumorerkrankung des Mannes dar, mit steigender Inzidenz: 42 Prozent aller Männer bekommen im Laufe ihres Lebens ein Prostatakarzinom.

„Die Entwicklung schonenderer Operationstechniken erlaubt es, immer häufiger funktionserhaltend zu operieren und gleichzeitig die onkologisch erforderliche Radikalität zu sichern“, sagt Prof. Dr. Petra Feyer, stellvertretende Vorsitzende der Berliner Krebsgesellschaft, über die verbesserten Therapieergebnisse der letzten Jahre. „Neue Strahlentherapietechniken gestatten es uns, wirksam Tumorzellen zu vernichten und dabei das umgebende gesunde Gewebe zu schonen. Somit können wir Nebenwirkungen, die die Lebensqualität unserer Patienten einschränken könnten, weitgehend vermeiden.“

Auch die medikamentöse Therapie hat im Bereich der urogenitalen Tumore erhebliche Fortschritte erreicht. Mit der Entwicklung neuer Substanzen und vermehrtem Einsatz der so genannten Targeted Therapy, der zielgerichteten Therapie, gelingt es Ärzten heute, die Prognose auch bei fortgeschrittenen Tumorstadien zu verbessern.

Über bessere Behandlungserfolge, eine individualisierte Therapie und den Erhalt einer adäquaten Lebensqualität – auch unter laufender Tumortherapie – diskutiert Petra Feyer mit Urologen, Radioonkologen und internistischen Onkologen gemeinsam mit Betroffenen und Interessierten auf dem Krebsaktionstag. Die Diskussion wird unterstützt durch das Lebenshaus e. V. Nierenkrebs

Expertenforum Urogenitale Tumoren:
25. Februar 2012 von 14:15 – 15:15 Uhr in Saal 8, ICC Berlin

Moderation:Prof. Dr. Petra Feyer (Vivantes Klinikum Neukölln – Radioonkologie) Berit Eberhardt (Das Lebenshaus e.V.)

Operative Therapie: Prof. Dr. Jan Roigas (Vivantes Klinikum  am Urban/im Friedrichshain – Urologie)

Strahlentherapie:PD Dr. Dirk Böhmer (Charité – Strahlentherapie)

Medikamentöse Therapie:Prof. Dr. Maike de Wit (Vivantes Klinikum Neukölln – Hämatologie und Onkologie)

Über den Krebsaktionstag

Das Expertenforum „Urogenitale Tumoren“ ist nur eine von vielen Veranstaltungen des Krebsaktionstages. Weitere Schwerpunktthemen sind „Gebärmutter- und Eierstockkrebs“, „Magen- und Darmkrebs“ und „Hirntumoren“. Zudem stellen zahlreiche regionale und bundesweite Anbieter von Selbsthilfegruppen, Sportgruppen und Beratungsstellen ihre Angebote zur Krebsnachsorge vor. Von 15:30 bis 16:30 Uhr präsentiert die Berliner Krebsgesellschaft ihr umfangreiches Beratungs- und Kursangebot, ebenfalls in Saal 8.

Mit mehr als 3 000 Besuchern ist der Krebsaktionstag Deutschlands größte Publikumsveranstaltung zum Thema Krebs. Er findet alle zwei Jahre im Rahmen des Deutschen Krebskongresses statt. Der 5. Krebsaktionstag findet am 25. Februar 2012 von 9.30 bis 17 Uhr im ICC Berlin statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Weitere Informationen unter www.krebsaktionstag.de

Pressekontakt

Berliner Krebsgesellschaft e.V.
Beatrice Hamberger, Maren Müller
Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin

Tel.: 030 – 280 41 955
Fax: 030 – 282 41 36
presse@berliner-krebsgesellschaft.de

www.berliner-krebsgesellschaft.de

Presseinformation der Berliner Krebsgesellschaft e.V.


Krebszeitung

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    Veränderungen der Immunzellen in Darmbiopsien in Abhängigkeit vom Vorliegen eines normalen (NOD2 wt) oder eines mutierten (NOD2 var) NOD2/CARD15 Rezeptors. Kein Unterschied im Zelluntergang der Darmzellen (Apopotse), in den zytotoxischen Lymphozyten (CDDie Stammzelltransplantation von einem gesunden Spender ist eine wichtige Methode zur Behandlung von Patienten mit Leukämien und anderen Erkrankungen des Knochenmarks. Die Graft-versus-Host Erkrankung (GvHD) ist dabei eine schwere und häufig lebensbedrohliche immunologische Komplikation, besonders wenn sie innere Organe wie Darm und Leber erfasst. Unsere Arbeitsgruppe untersucht am Beispiel der Darm-GvHD, wie die unspezifische Entzündung durch Auseinandersetzung mit Darmbakterien die gerichtete Immunreaktion der Spender-Immunzellen gegen den Darm beeinflussen und modulieren kann.

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