Frühlingssonne genießen und Haut schützen!

Sonnenschutz

Bonn (sts) – Endlich Frühling, endlich Osterferien! Nach dem Winter ist die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen besonders groß. Doch zu viel UV-Strahlung ist krebserregend und erhöht das Hautkrebsrisiko. „Wer sich in der Sonne richtig verhält, kann sie genießen und gleichzeitig Sonnenbrände und Hautkrebs vermeiden“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. “Es gilt, sich in der Sonne nicht aus-, sondern anzuziehen und die pralle Mittagssonne zu meiden.“

Tipps für gesundes Sonnenbaden

Derzeit erkranken jährlich etwa 224.000 Menschen bundesweit an einem Tumor der Haut. Der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden sind die UV-Strahlen. „Auch wenn es Anzeichen dafür gibt, dass sich die Ozonschicht insgesamt wieder erholt, kann es im Frühjahr zu lokalen, zeitlich begrenzten Einbrüchen der Ozonschicht kommen, die dazu führen, dass es in einzelnen Regionen Europas schon im April zu UV-Belastungen kommt, die denen im Sommer entsprechen“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Daher ist ein umfassender Sonnenschutz auch im Frühling wichtig.“

Dazu gehört insbesondere eine schützende Kleidung mit Kopfschutz, Schuhe, die den Fußrücken ausreichend bedecken, und eine Sonnenbrille mit UV-A- und UV-B-Schutz. Die Experten empfehlen außerdem: Alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen (Lichtschutzfaktor 20, mit UV-A- und UV-B-Schutz).

Die Deutsche Krebshilfe und die ADP raten zudem davon ab, Solarien zum Vorbräunen zu nutzen. Denn die Strahlungsintensität in Solarien ist so stark, wie die der Sonne mittags am Äquator. Sie schädigt die Haut und erhöht das Hautkrebsrisiko erheblich. Daher ist die Solariennutzung für unter 18-Jährige gesetzlich verboten.

Weitere Informationen und praktische Tipps gibt es in den Ratgebern und Faltblättern der Deutschen Krebshilfe. Die Info-Materialien können unter www.krebshilfe.de  kostenlos bestellt werden.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V.


Krebszeitung

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