Gegen Darmkrebs und für das Leben

Mikroskopische Aufnahme eines Gewebsschnitts durch einen Dickdarmtumor mit Spezialfärbung: Die blau angefärbten Zellen produzieren den Wachstumsfaktor Epiregulin. Es handelt sich zum Großteil um Bindegewebszellen (Tumorfibroblasten). - Foto: Dr. Clemens Neufert

Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps im Darmkrebsmonat März

Bonn (jft) – Jedes Jahr erkranken fast 64.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Die Diagnose ist für viele Betroffene ein schwerer Schock. In dieser neuen Lebenssituation kommen zahlreiche Fragen und Ängste über die Zukunft und die anstehende Therapie auf. Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser ist er heilbar. Anlässlich des Darmkrebsmonats März informiert die Deutsche Krebshilfe daher über die Möglichkeiten der Krebs-Früherkennung, die die gesetzlichen Krankenkassen Männern und Frauen ab 50 Jahren bieten.

„Wichtigstes Ziel der Darmkrebsfrüherkennung ist es, die Zahl der tumorbedingten Todesfälle zu senken“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Das Aufspüren eines Darmtumors in einem frühen Entwicklungsstadium ist daher lebenswichtig.“

Die meisten Menschen erkranken im Alter von über 70 Jahren, jeder Zehnte ist jünger als 55 Jahre. Zu den Risikofaktoren gehören Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung. Darmkrebs bildet sich durch langsam wachsende Vorstufen, die leicht entdeckt und entfernt werden können. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Frauen und Männern ab einem Alter von 50 Jahren kostenlose Früherkennungsuntersuchungen an: Zunächst einen jährlichen Test auf verstecktes Blut im Stuhl, ab 55 Jahren dann die Darmspiegelung (Koloskopie). Diese Maßnahme zur Früherkennung kann nach zehn Jahren wiederholt werden.

Zu den Themen „Darmkrebs“ und „Darmkrebs-Früherkennung“ hält die Deutsche Krebshilfe umfangreiches und gut verständliches Informationsmaterial bereit. In ihnen enthalten sind auch ausführliche Informationen über Risiken und Nebenwirkungen der Untersuchungen sowie über vererbbaren Darmkrebs. Alle Informationsmaterialien, wie Ratgeber, Präventionsfaltblätter, Plakate sowie Patienten-Informationsfilme auf DVD, können Interessierte kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, und unter http://www.krebshilfe.de bestellen oder herunterladen.

Gemeinsam gegen Darmkrebs – Vorsorge kann Leben retten


Krebszeitung

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  • Mikroskopische Aufnahme eines Gewebsschnitts durch einen Dickdarmtumor mit Spezialfärbung: Die blau angefärbten Zellen produzieren den Wachstumsfaktor Epiregulin. Es handelt sich zum Großteil um Bindegewebszellen (Tumorfibroblasten). - Foto: Dr. Clemens Neufert
    Forschung

    Die Anti-Angiogenese stellt einen fundamental neuen Ansatz in der Tumortherapie dar. Im Gegensatz zu konventionellen Strategien wie Chemotherapie und Strahlentherapie, die Tumorzellen direkt angreifen, konzentrieren sich anti-angio­gene Wirkstoffe auf die Wechselwirkung zwischen dem Tumor und seinem Gefäßbett.

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  • Kein Bild
    Seltene Tumorarten

    Vorbericht zu PET und PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren
    veröffentlicht

    Nutzen lässt sich mangels Studien derzeit nicht beurteilen

    Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen und Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 01. Juni 2012 veröffentlicht. Danach ist es mangels Studien nicht möglich, belastbare Schlussfolgerungen zum patientenrelevanten Nutzen der PET oder der PET/CT zu ziehen. Bis zum 02. Juli 2012 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

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