Gemeinsam gegen Darmkrebs – Vorsorge kann Leben retten

Postkarte für die Darmkrebs-Vorsorge - Quelle: Dr. Thomas Block

Aktionstag rund um das Thema Darmkrebs mit prominenter Unterstützung durch „De Höhner“, Oliver Welke und Konrad Beikircher

Darmkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland. Um die Zahl der Erkrankungen zu senken, ist gesellschaftliches Engagement gefragt. Gemeinsam mit dem Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg (IDZB) lädt die Deutsche ILCO e.V. (Gruppe Bonn) daher am 13. März 2016 zum einen großen Aktionstag ins Bonner Maritim Hotel ein.

In der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr wird es Wissenswertes zum Thema Darmkrebs sowie zu den Möglichkeiten der Vorsorge geben – aber nicht nur. Ein Benefizkonzert der Kölner Band „De Höhner“ wird für Abwechslung sorgen, ebenso wie Auftritte des heute-Show Moderators Oliver Welke und des Kabarettisten Konrad Beikircher.

„Aufklärung ist unverzichtbar. Aber mit nüchterner, medizinischer Information ist es meist schwer, Menschen zu erreichen. Daher haben wir uns Unterstützung mit großem Unterhaltungswert gesucht“, berichtet Erich Grohmann, Bundesvorsitzender der Deutschen ILCO e.V.

„Ablenken wollen wir damit jedoch in keinem Fall, sondern sensibilisieren – und das geht auch auf angenehme Weise“, ist sich Grohmann sicher. Darmkrebs ist eine Erkrankung die nach wie vor mit vielen Tabus belegt ist.

„Das wollen wir auf jeden Fall ändern“, ergänzt PD Dr. med. Christoph Schmidt, Vorsitzender des Integrativen Darmzentrums Bonn/Rhein-Sieg e.V. „Zu den ärztlichen Aufgaben gehört nicht nur zu therapieren, sondern auch die Förderung der Prävention. Das wollen wir auf neuen Wegen tun.“

Mit dem abwechslungsreichen Programm möchte der Aktionstag ein deutliches Zeichen für „die Gesundheit – gegen Darmkrebs“ setzen. Damit dies gelingt, gibt es noch viele weitere Unterstützer:

Das Hotel Maritim erklärte sich bereit, für die Veranstaltung kostenfreie Räume zur Verfügung zu stellen. Dazu gibt es Hilfe von Seiten des Radios Bonn/Rhein-Sieg, vom WDR, dem Bonner „General-Anzeiger“ und vielen anderen. Neben der Podiumsdiskussionen haben Besucher am 13. März die Möglichkeit, sich an den Informationsständen verschiedener Institutionen beraten zu lassen und Informationen zu erhalten.

Für Hungrige wird ein (kostenpflichtiger) Brunch angeboten. Dieses lukullische Angebot berücksichtigt den Aspekt der gesunden Ernährung und passt sich in das Programm ein. Während der Veranstaltung besteht zudem die Möglichkeit, die Arbeit des IDZB und der Deutschen ILCO durch eine Spende zu unterstützen.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist willkommen über die Homepage des IDZB unter www.idzb.de .

Aktionstag gegen Darmkrebs 10:00 bis 15:00 Uhr
Maritim Hotel Bonn, Godesberger Allee 53175 Bonn

Das Integrative Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg e.V. (IDZB) ist ein Qualitätsnetzwerk, das seit neun Jahren in der Region Bonn/Rhein-Sieg eine sektorenübergreifende, flächendeckende interdisziplinäre Kooperation unterschiedlichster medizinischer Einrichtungen koordiniert, um für Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs eine optimale Versorgung sicher zu stellen. Der gemeinnützige Verein wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet.

Seit fast zehn Jahren hat PD Dr. med. Ch. Schmidt den Vorsitz. Zum IDZB gehören hundert Kooperationspartner, elf Krankenhäuser und die Unikliniken Bonn. Es wurden bisher etwa 5000 Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs im Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg auf qualitativ höchstem Niveau versorgt.

Die Überlebungs- und Heilungschancen haben sich dadurch in der Region deutlich verbessert. Für diese Anstrengungen erhielt das IDZB 2012 den Darmkrebskommunikationspreis der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Das IDZB ist in der gesamten Region Bonn/Rhein-Sieg tätig – mit dem Ziel, für eine Million Bürgerinnen und Bürger eine umfassende, qualitativ hochwertige und leitliniengerechte Versorgung zu garantieren. Das erfolgt bei Garantie der freien Arztwahl für jeden Betroffenen.

Die Arbeit des IDZB erfolgt seit Beginn in enger Kooperation mit der Deutschen ILCO e.V. Die Deutsche ILCO ist die Solidargemeinschaft von Stomaträgern (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung) und von Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige. Sie wurde im Jahr 1972 gegründet und gehört damit zu den ältesten Selbsthilfeorganisationen des Landes.

Die Arbeit der ILCO ist bestimmt vom Prinzip der Selbsthilfe, des Ehrenamtes und der inhaltlichen und finanziellen Unabhängigkeit. Die ILCO orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Betroffenen und Angehörigen. Sie ist die Interessenvertretung der Betroffenen, aber auch eine aktive Säule der Prävention. Es besteht die Möglichkeit, auch ohne Betroffenheit Mitglied der ILCO werden – als Fördermitglied und damit als Unterstützer solcher Aktionen der Prävention.

Veranstalter:

Eine gemeinsame Initiative der Region Bonn/Rhein-Sieg unter Beteiligung u. Mitwirkung von:
IDZB, Deutsche ILCO, Radio Bonn/Rhein-Sieg, General-Anzeiger Bonn, Stadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, WDR, Deutsche Krebshilfe, Krebsgesellschaft NRW, Barmer GEK, AOK, Stiftung Lebensblicke, Universität Bonn, Deutsche Post AG, Telekom, Postbank, Sparkasse Köln/Bonn, Volksbank Bonn/Rhein-Sieg, Kreissparkasse, Rotary Clubs Bonn und viele andere.

Kontaktdaten für Rückmeldungen:

Erich Grohmann
Telefon: 0228 37749 117
Mobil: 0170 21 88 659
Mail: ilco.rheinerftsieg@t-online.de

Download des Flyers der Veranstaltung 

Kritische Stimmen gegen Darmkrebs


Krebszeitung

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  • Kegelstrahl-CT der Brust - Quelle: Deutsche Röntgengesellschaft
    Forschung

    Veröffentlichung in Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA

    Einem Forscherteam um Prof. Dr. Gabriele Niedermann von der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg (Ärztliche Direktorin Prof. Dr. med. Anca-L. Grosu) ist es erstmals gelungen, klinisch relevante Verfahren für die Bildgebung von Tumorstammzellen zu entwickeln.

    Viele Tumore sind hierarchisch aufgebaut, ähnlich wie normale Gewebe und Organe. Die Spitze der Tumorzellhierarchie bilden Tumorzellen mit Stammzelleigenschaften. Diese Tumorstammzellen sind undifferenziert und besitzen die Fähigkeit zu nahezu unbegrenzter Selbsterneuerung. Solche undifferenzierten Tumorstammzellen treiben neben dem Tumorwachstum auch die lokale Tumorinvasion, die Fernmetastasierung und die Bildung von wiederkehrenden Zweittumoren an.

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  • Beispiele von Analyse-Befunden mit den PTEN-Gensonden. Das rote und das grüne Signal markieren die beiden Enden des Genes, der Zellkern ist blau gefärbt. a) normale Situation eines Zellkernes mit zwei Kopien eines jeweils intakten PTEN Genes. b) Verlust eines PTEN Genes. Die zweite Kopie ist intakt. c) Eine Kopie des PTEN Gens ist intakt, das zweite zeigt separate rote und grüne Signale und ist somit zerbrochen. d) Eine Kopie des PTEN Gens ist komplett verloren, die zweite ist zerbrochen.
    Prostatakrebs

    Beispiele von Analyse-Befunden mit den PTEN-Gensonden. Das rote und das grüne Signal markieren die beiden Enden des Genes, der Zellkern ist blau gefärbt. a) normale Situation eines Zellkernes mit zwei Kopien eines jeweils intakten PTEN Genes. b) Verlust eines PTEN Genes. Die zweite Kopie ist intakt. c) Eine Kopie des PTEN Gens ist intakt, das zweite zeigt separate rote und grüne Signale und ist somit zerbrochen. d) Eine Kopie des PTEN Gens ist komplett verloren, die zweite ist zerbrochen.Prostatakrebs ist eine Tumorart die häufig bei Männern auftritt. Der Tumor wird durch Genveränderungen jener Zellen ausgelöst, welche die Samenflüssigkeit produzieren. Wichtig hierfür ist das Gen PTEN, das wie eine Bremse das Zellwachstum kontrolliert. Eine Veränderung oder der Verlust dieses Genes gehen mit aggressiven Tumoren einher. Erst kürzlich hat das Forschungsteam um Dr. Sarah Minner von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf entdeckt, dass dieses Gen auch durch Zerbrechen inaktiviert werden kann. Wie häufig dieser Defekt vorkommt, welche Bedeutung er für die Aggressivität der Tumoren hat und zu welchem Zeitpunkt er auftritt soll im Rahmen einer Studie untersucht werden.

    Prostatakarzinome sind wie kein anderer Tumortyp durch Genbrüche charakterisiert. Bisherige Forschungen deuten darauf hin, dass es sich um frühe Ereignisse handeln könnte, die als „Vorläufer“ weiterer Defekte bis hin zum vollständigen Verlust einzelner oder sogar größerer Gruppen von Genen auftreten. Insbesondere vom PTEN Gen ist bekannt, dass die natürlicherweise vorkommenden zwei Kopien dieses Genes nacheinander verloren gehen, wobei der Verlust beider Genkopien insbesondere mit metastasierten und Therapieresistenten Tumoren assoziiert ist.

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