Gesund essen gegen Krebs

Ein guter Ernährungsstatus ist bei Krebs besonders wichtig. - Quelle: Berliner Krebsgesellschaft
Ernährung bei Krebs

Neues Magazin der Deutschen Krebshilfe erschienen

Bonn (sts) –Täglich entscheiden wir darüber, was wir essen. Dies erfolgt meist intuitiv und oft nicht im Einklang mit dem, was als gesund gilt. So erging es Tom. Jahrelang aß er was und wie viel ihm gerade schmeckte. Sein Gewicht stieg stetig, das Bewegen im Alltag wurde mühsam. In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Deutschen Krebshilfe erzählt Tom, was ihn zum Umdenken bewogen hat und warum er seinen jetzigen Lebensstil schätzt.

Als Single kümmerte es Tom wenig was er aß. Anderes war wichtig, Essen etwas für nebenbei. Er aß zu viel, zu kalorienreich, zu unausgewogen und war zudem zu wenig körperlich aktiv. Wie Tom geht es vielen Menschen. Fehlernährung ist in Deutschland weit verbreitet: Jedes sechste Schulkind und mehr als die Hälfte der erwachsenen Bundesbürger sind übergewichtig.

Übergewicht schränkt nicht nur die Lebensqualität ein, es kann auch zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. „Wer sich vielseitig ernährt und regelmäßig bewegt, vermeidet Übergewicht und fühlt sich direkt wohler und leistungsfähiger“, sagt Dr. Jutta Hübner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft. „Langfristig kann so auch bestimmten Krebsarten vorgebeugt werden“.

Als Tom Vater wurde, schaffte er es, sich ernsthaft zu einem anderen Essverhalten aufzuraffen. Heute genießt er mit seinen Kindern das gemeinsame Einkaufen und Kochen am Wochenende. „Gesund ernähren schmeckt und macht uns Spaß“, sagt er.

Ausführliche Informationen über eine ausgewogene Ernährung und das vollständige Interview mit Dr. Hübner gibt es in der Ausgabe 1/2013 des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“, das kostenfrei bei der gemeinnützigen Organisation angefordert werden kann. Hier finden Interessierte zudem weitere Informationen über aktuelle Forschungsprojekte und Initiativen der Deutschen Krebshilfe sowie Benefizaktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen. Die komplette Ausgabe ist ab sofort auch im Internet als E-Paper abrufbar: www.krebshilfe.de/magazin.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V.


Krebszeitung

--Download Gesund essen gegen Krebs als PDF-Datei --


  • Gefärbte mikroskopische Aufnahme eines Influenza-Virus CDC/ Erskine. L. Palmer, Ph.D.; M. L. Martin
    DGU-Kongress 2013

    Fertilitätsprotektion erhält Lebensqualität

    Für Patienten im reproduktionsfähigen Alter, die sich krankheitsbedingt einer onkologischen oder systemischen Therapie mit der potentiellen Folge einer irreversiblen Schädigung der Gonadenfunktion unterziehen müssen, stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten der Fertilitätsprotektion. Die einzige Möglichkeit zur Schaffung einer Fertilitätsreserve besteht für den männlichen postpubertären Patienten in der Kryokonservierung von ejakulierten oder testikulären Spermien vor Beginn der Therapie. Diese Spermien können später in der Kinderwunschbehandlung mittels assistierter Reproduktion Verwendung finden. Eine Begrenzung der Lagerungsdauer gibt es nicht, (epi-)genetische Schäden der Spermien durch die Kryokonservierung ergeben sich nicht.

    Die Schwangerschaftsraten der assistierten Befruchtung mittels intrazypotplasmatischer Spermieninjektion mit kryokonservierten Samenproben sind vergleichbar mit der „normalen“ künstlichen Befruchtung. Zur Einschätzung der Samenqualität ist heutzutage die standardisierte Beurteilung der Samenprobe nach den Kriterien der WHO (2010) zu empfehlen. Diese etablierte präventive Massnahme kann nicht bei kindlichen Patienten vor oder zu Beginn der Pubertät angeboten werden. Die Transplantation von testikulären Stammzellen bzw. die aus ihnen generierten Samenzellen stellen bislang die einzige, allerdings noch rein experimentelle Option für präpubertär onkologisch erkrankte Jungen dar, um deren Fertilitätspotential zu erhalten.

    […mehr lesen]

  • Bewegung und Sport bei Krebs - Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.
    Deutsche Krebshilfe

    „Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie – Neues aus Wissenschaft und Versorgung“ so der Titel eines Symposiums, das am 11. und 12. Mai in Kooperation mit dem CIO Köln Bonn an der Uniklinik Köln und mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Krebshilfe an der Deutschen Sporthochschule Köln stattfindet.

    Internationales Symposium und Patiententag am 11./12. Mai

    „Kein Sport für Krebspatienten“ – früher gängige Meinung, inzwischen durch aktuelle Studien längst ins Gegenteil gedreht. Heute weiß man, dass körperliche Aktivität wichtiger Bestandteil in der Rehabilitation von Krebspatienten und –patientinnen ist. Der positive Einfluss körperlicher Aktivität auf unterschiedliche onkologische Erkrankungen – in physiologischer, psychologischer und sozialer Hinsicht – konnte eindeutig belegt werden. Auch die präventive Wirkung gilt als gesichert: Körperliche Aktivität reduziert demnach das Risiko eines erstmaligen Auftretens bestimmter Krebserkrankungen.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit