Gönnen Sie Ihrer Haut eine Sonnenpause!

Hautnah betrachten - Hautkrebs früh erkennen - Quelle: Patientenratgeber der Deutschen Krebshilfe
Hautnah betrachten - Hautkrebs früh erkennen - Quelle: Patientenratgeber der Deutschen Krebshilfe
Mit Sonnenschirm zum Strand - Quelle: Cornerstone
Mit Sonnenschirm zum Strand – Quelle: Cornerstone

Bonn (jft) – Sommerzeit ist Sonnenzeit. Viele Menschen fahren in den wohlverdienten Urlaub und möchten neben Ruhe und Erholung vor allem auch die Sonnenstrahlen genießen. „Aber bitte mit Vorsicht und ohne Sonnenbrand“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. „Denn sonst steigt langfristig das Hautkrebs-Risiko.“ Wer jedoch beim Sonnenbad einige einfache Regeln beachtet, vermindert sein persönliches Risiko. Die Deutsche Krebshilfe rät: In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die Mittagssonne meiden und sich so oft wie möglich im Schatten aufhalten.

Deutsche Krebshilfe gibt Sonnentipps für die Ferienzeit

Bis zum 18. Lebensjahr bekommen Kinder und Jugendliche bereits 80 Prozent der UV-Strahlendosis ihres gesamten Lebens ab. Schließlich verbringen sie weitaus mehr Zeit im Freien als Erwachsene. Je intensiver die Belastung mit natürlichen oder künstlichen UV-Strahlen ist, desto höher ist das Risiko, später im Leben an Hautkrebs zu erkranken. Daher haben Eltern eine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion.

„Kaum ein anderer Krebs-Risikofaktor ist so leicht zu vermeiden wie die UV-Strahlung“, so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. „Wer die Sonne maßvoll und abgestimmt auf seinen individuellen Hauttyp genießt, der tut viel für seine Gesundheit.“ Menschen mit Hauttyp I bekommen bereits nach 10 Minuten ungeschütztem Aufenthalt in der Sonne einen Sonnenbrand, Menschen mit Hauttyp IV nach 40 Minuten.

Zum richtigen Sonnenschutz gehört die sonnengerechte Kleidung: Kopfschutz, T-Shirt oder Hemd sowie Bermudas aus leichtem, aber sonnendichten Gewebe, Schuhe, die den Fußrücken ausreichend bedecken, und eine gute Sonnenbrille. Beim Baden das T-Shirt anlassen! Alle unbedeckten Körperstellen sollten mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Jedoch schützen Sonnencremes nur vor Sonnenbrand, aber nicht vor Hautkrebs. Denn die durch UV-Strahlen bedingten Genschäden in der Haut beginnen bereits lange bevor ein Sonnenbrand entsteht. Daher sollten Sonnencremes nicht dazu genutzt werden, den Aufenthalt in der Sonne auszudehnen.

Kostenlose Informationsmaterialien und ein „Sonnen-Memoryspiel“ für Kinder sowie weitere Tipps zum Thema Sonnenschutz gibt es bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0 und im Internet unter www.krebshilfe.de und www.unserehaut.de.

Info-Kasten: Kinder vor UV-Strahlung schützen
Jährlich erkranken in Deutschland 110.000 Menschen neu an weißem Hautkrebs (Basalzell- oder Stachelzellkrebs) und 22.000 an dem besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) motivieren mit ihren kostenlosen Informationsmaterialien daher Eltern, Erzieherinnen und Lehrer, den Kindern zu zeigen, wie man sich in der Sonne richtig verhält.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V.


Krebszeitung

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    Forschung

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