Gruppe oder Chat? – Selbsthilfe für Krebspatienten

Patientin - pixabay

Die Diagnose Krebs trifft Betroffene und Angehörige häufig wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Plötzlich werden sie mit Diagnosen konfrontiert, müssen sich Therapien unterziehen und haben in den ersten Wochen eine wahre Flut an Informationen zu verarbeiten. Kehrt nach dem Klinikaufenthalt Ruhe ein, fühlen sich die Betroffenen vielfach allein mit ihren Ängsten und Sorgen. Ein Ausweg aus der Sprachlosigkeit bieten Selbsthilfegruppen oder Foren im Internet.

Berlin, 1. November 2013 – Nach einer Krebsdiagnose muss jeder Betroffene seinen eigenen Weg finden, mit der Situation, den Ängsten und Sorgen um sich selbst und seine Angehörigen, umzugehen. Manche ziehen sich zurück, wollen niemanden sehen, mit niemandem sprechen. Doch die meisten würden sich gerne aussprechen, suchen Rat und Unterstützung, Aufmunterung und Trost. Hilfe und praktische Unterstützung kann in einer solchen Lebenssituation eine Selbsthilfegruppe bieten, in der sich Menschen mit dem gleichen Krankheitsbild austauschen. In einer passenden Gruppe können Patienten beispielsweise Tipps zum Umgang mit Nebenwirkungen oder hilfreiche Hinweise in sozialrechtlichen Fragen erhalten.

Aber auch die Möglichkeit, Sorgen und Ängste, die man im familiären Umfeld nicht äußern möchte, einfach mal „abzuladen“, kann erleichternd wirken. Darüber hinaus bieten Selbsthilfegruppen auch Raum für Aktivitäten, bei denen der Krebs nicht im Mittelpunkt steht, beispielsweise bei gemeinsamen Unternehmungen oder in speziellen Sportgruppen. Wie man eine Selbsthilfegruppe findet und welche Möglichkeiten Internetforen für den Erfahrungsaustausch bieten können – hierzu gibt das aktuelle Monatsthema des Internetportals der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) unter www.krebsgesellschaft.de/thema_november2013 hilfreiche Tipps.

Interessierte erhalten weitere Anregungen im aktuellen Experteninterview mit Ralf Rambach, Vorstand der Deutschen Leukämieund Lymphom-Hilfe e.V.

Hinweis: Der Abdruck des Monatsthemas oder von Teilen des Artikels ist unter Angabe der Quelle „www.krebsgesellschaft.de“ möglich. Bei Publikation oder Teilpublikation in Online-Medien ist darauf zu achten, dass die Quellenangabe auf www.krebsgesellschaft.de verlinkt. Bitte senden Sie ein Belegexemplar (pdf) ihres Artikels an kirsten.herkenrath@dkg-web.de.

Die Reihe „Thema des Monats“ in der Patientenrubrik des DKG-Internetportals richtet sich an Patienten, Angehörige und interessierte Leser. Sie widmet sich 12 Mal im Jahr aktuellen Fragestellungen in den Bereichen Krebserkrankung, Prävention, Vorsorge und Nachsorge. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ist das größte onkologische Netzwerk von Experten im deutschsprachigen Raum und zählt mehr als. 7.000 Mitglieder. Das Internetportal www.krebsgesellschaft.de

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Dem Krebs davonlaufen – Sport hilft beim Kampf gegen Krebs


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  • UBC-Rapid - Quelle: consile
    Harnblasenkrebs

    UBC Rapid ermöglicht quantitative Diagnostik und Risikobeurteilung von Blasenkrebs am Point of Care

    UBC-Rapid - Quelle: Consile GmbHFreiburg, 1. Februar 2013. Risikopersonen für Blasenkrebs können einfach und kostengünstig mit Urin-basierten Proteinmarkern für die patientennahe Diagnostik untersucht werden. Mit UBC Rapid steht jetzt erstmals ein Point-of-Care (POC) Test für die quantitative Auswertung zur Verfügung. Die Ergebnisse einer Pilotstudie an der Universität Tübingen stellte der Urologe Tilman Todenhöfer am 30. Januar 2013 auf dem 22. Urologischen Winterworkshop in Leogang vor. 1

    Der UBC Rapid Test kann auf einem kleinen, mobilen POC-Messgerät  quantifiziert werden. Dazu wird eine verdünnte Urinprobe des Patienten in das Probenfenster einer Testkassette pipettiert. Die Farbintensität der Testlinie wird in dem Messgerät concile® Ω100 automatisch mit einem CCD-Sensor anhand einer Kalibrationskurve ausgewertet. Das Gerät ist für die einfache patientennahe Diagnostik vieler verschiedener Marker geeignet. Es zeigt die UBC-Konzentration im Urin nach 10 Minuten in µg/l an. Damit steht erstmals ein quantitativer POC-Test für die Früherkennung, die Diagnostik und das Monitoring von Harnblasenkrebs zur Verfügung.

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  • Kongress - pixabay
    Kongresse

    Im Rahmen von ECCO 15-ESMO 34 informieren ausgewiesene Experten über den aktuellen Stand der Krebsmedizin sowie über zukünftige Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa. Dazu findet eine deutsch-sprachige Pressekonferenz statt und zwar am: Montag, 21.September 2009, 11 bis 12 Uhr Im ICC Berlin, Raum 42 (Ebene 1.5)

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