Guten Tag und… Tschüss

Buchtitel: Guten Tag und... Tschüss
Buchtitel: Guten Tag und... Tschüss

Neuroendokrine Tumoren sind eine gemischte Gruppe maligner Erkrankungen, deren Diagnostik, Einteilung und stadienabhänge Therapie eine besondere Herausforderung darstellt. Aufgrund der relativen Seltenheit und Heterogenität werden Patienten mit neuroendokrinen Tumoren im Idealfall in einem Zentrum bzw. bei einem Spezialisten behandelt. Die Diagnose eines metastasierten gering differenzierten neuroendokrinen Tumors stellt trotz großen Fortschritten der modernen Tumortherapie leider nach wie vor eine Situation dar, in der eine Heilung nur sehr selten möglich ist.

„Guten Tag und Tschüss“

Buchtitel: Guten Tag und... Tschüss
Buchtitel: Guten Tag und… Tschüss

erschienen im VAS Verlag Frankfurt,

„Nichts prädestiniert mich, einen solchen Text zu schreiben, wenn nicht das erlebte…“. G. Jansen

info@vas-verlag.de

ISBN 978-3-88864-438-2

Vorwort

Das vorliegende Buch schildert eindrücklich die Erlebnisse einer Mutter, deren Sohn an einem aggressiven neuroendokrinen Tumor erkrankt und schließlich verstorben ist. Mit plastischer Sprache schildert die Autorin die Erlebnisse im Zusammenhang mit der Erkrankung Ihres Sohnes und die Versuche ein „normales“ Familienleben so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. In besonderer Weise werden die Bedürfnisse eines jungen Patienten mit einer tödlichen Tumorerkrankung aufgezeigt. Hierbei wird auch deutlich, dass ein hochtechnisiertes Medizinsystem wie das unsere diese Bedürfnisse nicht alle erfüllen kann. Ich wünsche dem Buch „Guten Tag und Tschüss“ eine weite Verbreitung und hoffe, dass es Betroffenen und deren Angehörigen eine Hilfe im Umgang mit einer aggressiven Tumorerkrankung bietet.

Dr. Jörg Trojan

Webseite der Carcinoid Call-Point gGmbH:


Krebszeitung

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  • Das Gen MLH1 wird mit Next-Generation Sequencing komplett analysiert. Nicht nur die vertikalen Balken des Gens (Exons), sondern auch die „Leerzeilen“ des Bauplans (Introns und Promotor) gehören dazu.
    Darmkrebs

    Das Gen MLH1 wird mit Next-Generation Sequencing komplett analysiert. Nicht nur die vertikalen Balken des Gens (Exons), sondern auch die „Leerzeilen“ des Bauplans (Introns und Promotor) gehören dazu.Einige Gene für erblichen Darmkrebs sind bekannt, aber nicht bei allen Patienten mit Hinweis auf diese erbliche Belastung kann die Ursache in den Genen gefunden werden. Eine neue Methode der Sequenzierung soll daher an 30 Patienten mit familiär gehäuftem Darmkrebs im Erbgut angewandt werden. Dabei stehen bei Professor Elke Holinski-Feder und Dr. Monika Morak von der LMU nicht nur die bisher als relevant betrachteten drei Prozent des Gens im Fokus, sondern der gesamte Genbereich, um weitere mögliche Fehlerursachen zu finden. Die Information eines erhöhten Risikos hilft Betroffenen und ihren Angehörigen, da sie in diesem Fall geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen können.

    Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland und dessen Erforschung daher von großer Relevanz. Von jährlich rund 73.000 Neuerkrankungen an Dickdarmkrebs sind etwa 3 Prozent erblich. Aufgrund veränderter Erbanlagen haben diese Menschen ein erhöhtes Tumorrisiko, auch schon in jüngeren Jahren. Die Ursache für das erhöhte Dickdarmkrebs-Risiko bei erblichem Darmkrebs („Lynch-Syndrom“) liegt in krankheitsverursachenden Veränderungen von Reparatur-Genen (MLH1, MSH2, MSH6 und PMS2). Im Tumorgewebe zeigen sich Hinweise auf diesen Gendefekt auch mit Färbetechniken. Allerdings konnten in 30 Darmkrebs-Patienten mit Verdacht auf Erblichkeit in den bisher untersuchten Regionen der Gene MLH1 bzw. PMS2 noch keine Veränderungen gefunden werden, obwohl die Ergebnisse der Tumoruntersuchungen auf einen Defekt in diesen Genen hinweisen.

    Bei Genanalysen werden allgemein nur die wichtigen, aussagekräftigen Teile mit Inhalt (Exons) analysiert, die etwa nur drei Prozent der Gensequenz ausmachen. Während den „Leerzeilen“ des Bauplans bisher kaum Bedeutung zugemessen wurde, konnte nun gezeigt werden, dass auch dort Veränderungen zu einem Gendefekt führen können: Veränderte Leerzeilen zu Beginn des Bauplans (Promotor) können das Erstellen des Bauplans durch Stilllegung des Gens blockieren (Regulation), während Veränderungen in dazwischenliegenden Leerzeilen des Bauplans (Introns) das Zusammenschneiden des Bauplans stören und beispielsweise zusätzliche Informationen einfügen oder wichtige Bauplanteile überspringen können (Spleißveränderungen). Da diese Leerzeilen einen Anteil von etwa 97 Prozent am Gen haben, bedeutet eine komplette Genanalyse einen arbeitsintensiven und großen finanziellen Aufwand, der jedoch mit einer neuen Methode des Next-Generation Sequencings machbar wird.

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  • Thoraxmodell Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
    Lungenkrebs

    Forscherteam sucht Proteinmarker für Krebserkrankungen

    Lungenkrebs früher erkennen – das ist das Ziel eines im März startenden Forschungsprojekts, das die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) fördert. Zu diesem Zweck kooperieren Forscher des Europäischen Proteinforschungsinstituts PURE, des Universitätsklinikums Essen, der Ruhrlandklinik Essen und des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV. Mit Spektroskopie, Molekularbiologie und Bioinformatik wollen die Wissenschaftler neue Biomarker identifizieren. „Die Marker sollen zukünftig eine minimalinvasive Diagnose von Krebs in den frühesten Entwicklungsstufen möglich machen“, sagt Klaus Gerwert, Sprecher von PURE. Die Fördersumme beträgt 1,8 Mio. Euro.

    Neue Wege zur Frühdiagnose von Lungentumoren
    Forscherteam sucht Proteinmarker für Krebserkrankungen
    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung fördert Projekt des Europäischen Proteinforschungsinstituts

    Lungenkrebs früher erkennen und so die Heilungschancen verbessern – das ist das Ziel eines im März startenden Forschungsprojekts, das die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) fördert. Zu diesem Zweck kooperieren Forscher des Europäischen Proteinforschungsinstituts PURE der Ruhr- Universität Bochum um Prof. Klaus Gerwert, des Universitätsklinikums Essen, der Ruhrlandklinik Essen und des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV geleitet von Prof. Thomas Brüning.

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