Harnblasenkrebs und Rauchen

Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer
Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer

Ein holländisches Forscherteam hat im Jahr 2011 Daten von 718 an nicht muskelinvasivem Harnblasenkrebs erkrankten Patienten über einen Zeitraum von 2,5 Jahren ausgewertet. Ihr besonderes Augenmerk war dabei auf die Tatsache gerichtet, ob es sich bei den Patienten um Raucher oder Nichtraucher handelte.

Die Auswertung der Studie kam zu folgendem Ergebnis:

Harnblasenkrebs und Rauchen sind eine schlechte Kombination

Nichtraucher jedoch waren in diesem Zeitraum nur zu 37,7 % betroffen.

Ein Rezidiv trat durchschnittlich nach 19,6 Monaten bei 284 der Patienten auf.

Während demnach folglich also Rauchen eindeutig die rezidivfreie Zeit verkürzt, wurden gleichfalls auch Faktoren wie bereits im Vorfeld erfolgte Rezidive sowie die Häufung von Primärtumoren in der Blase berücksichtigt. Diese Tatbestände sind ebenfalls für ein häufigeres Wiederauftreten des Blasenkrebses verantwortlich.

Eine deutliche Aussage des Forscherteams war auch, dass Rauchen die Effektivität einer Chemotherapie stark in Mitleidenschaft zieht, denn die erfolgte Chemo war bei allen beobachteten Patienten identisch.

Unser Fazit: Als Ratschlag und wertvoller Hinweis bleibt, unbedingt mit dem Rauchen aufzuhören!

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