Harninkontinenz bei Mann und Frau

Grafik: Operationsmethode mit TiMesh als Stützgewebe bei der Zystektomie der Frau

(Jena) Urologen beraten am 1. April am Universitätsklinikum Jena zu Diagnose und Therapie der oft versteckten Krankheit. Mit der Harninkontinenz bei Mann und Frau beschäftigt sich das am 1. April stattfindende Weiterbildungssymposium der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Jena (UKJ). „Das Thema Harninkontinenz bestimmt immer mehr den Alltag der Urologen und Gynäkologen in den Praxen und Kliniken“, so Prof. Dr. Jörg Schubert, Direktor der Klink für Urologie am Uniklinikum Jena. Auch wenn es sich dabei vor allem um ein Frauenleiden handelt – zwei Drittel aller Betroffenen sind Frauen – tritt das Problem ebenso bei Männern auf. Vor allem aber ist es ein verborgenes Leiden: Schätzungsweise werden nur 15 Prozent aller Betroffenen fachkundig betreut.

Verborgenes Leiden Harninkontinenz

Dabei ist Harninkontinenz heute längst kein Schicksal mehr, sondern mit modernen Therapieverfahren oft heilbar. Diese neuen Diagnose – und Therapieansätze stehen im Mittelpunkt der Jenaer Tagung, zu der Gastreferenten vom Deutschen Beckenbodenzentrum in Berlin sowie von Thüringer Kliniken erwartet werden. Neben der Vorstellung und Diskussion operativer Verfahren und Implantate werden auch physiotherapeutische Methoden Thema der Fachtagung sein. „Die Blase ist ein hochkomplexes und sensibles Organ, für dessen reibungslose Funktion eine Vielzahl Faktoren eine Rolle spielen“, erklärt Prof. Jörg Schubert. „Umso wichtiger ist es für den Heilerfolg, über die physiologischen Abläufe genau informiert zu sein“.

Etwa sechs Millionen Frauen und Männer leiden bundesweit an unangenehmen und gefürchteten körperlichen Einschränkungen durch eine gestörte Blasenfunktion. Ursachen sind neben einer Schwächung des Beckenbodens und der Harnröhre durch Hormone oder Geburten auch Funktionsstörungen nach Operationen bei Krebs und anderen Erkrankungen.

Symposium „Harninkontinenz bei Mann und Frau“
1. April 2006, Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Jena

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jörg Schubert
Direktor der Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/935206
E-Mail: Jörg.Schubert@med.uni-jena.de

Ein Thema wird sicherlich auch die Vorstellung des Reemex- Prothesenimplantats zur operativen Behandlung der Harninkontinenz bei Männern, wie Frauen sein. Näheres zur Behandlung von Harninkontinenz finden Sie auch auf unserer Webseite:
www.ed-und-inkontinenz.de/ (Anmerkung der Redaktion)

Detlef Höwing


Krebszeitung

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  • Brustuntersuchung - Quelle: Humannews
    Brustkrebs

    Genexpressionstests könnten mehr als 10.000 Patientinnen die Chemotherapie ersparen

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  • NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg
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