Hautkrebs-Netzwerk Deutschland gegründet: Gemeinsam gegen Hautkrebs

Logo der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO)
Logo der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO)

Schon seit vielen Jahren organisieren sich Hautkrebspatienten, denn gemeinsam mit anderen Betroffenen ist es leichter, die Krankheit zu bewältigen. Und damit diese über ganz Deutschland verteilten Gruppen sich noch besser gegenseitig unterstützen und als Lobby für Patienten auftreten können, wurde am 16. März 2016 das Hautkrebs-Netzwerk Deutschland gegründet.

Ähnliche bundesweite Verbände gibt es für andere Krebsarten schon lange. Sie sind wichtig, um die Perspektive und die Versorgung von Patienten zu stärken. Im Hautkrebs-Netzwerk Deutschland können sich nicht nur Betroffene, sondern alle engagieren, die gemeinsam gegen Hautkrebs aktiv werden möchten. „Die Kooperation mit Experten ist für unsere Arbeit genauso wichtig“, findet Annegret Meyer, die frisch gewählte Vorsitzende des Netzwerks und Leiterin der Selbsthilfegruppe Hautkrebs Buxtehude.

Am 16.3.2016 setzten Vertreterinnen und Vertreter mehrerer regionaler Hautkrebs-Selbsthilfegruppen und Mediziner ihre Unterschrift unter das Gründungsprotokoll, doch die eigentliche Arbeit hat längst begonnen. Schon länger kooperieren die Gruppen und haben z.B. im letzten November gemeinsam in Berlin einen Hautkrebspatiententag auf die Beine gestellt, eine gut besuchte Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte.

Konkret wollen wir dazu beitragen,

das Wissen in der Bevölkerung zum Thema Hautkrebs zu verbessern,

den Informationsstand und die Kompetenz der Patienten zu verbessern,

den Zugang zu innovativen Therapien zu sichern,

die Behandlungsqualität zu optimieren,

eine zielgerichtete Forschung zu unterstützen,

die Interessen der Betroffenen im gesundheitspolitischen Umfeld zu vertreten

und die Position der Patienten-Vertreter zu stärken.

Logo der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO)

Logo der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO)

Die Einbeziehung wissenschaftlichen Fachwissens ist gesichert durch einen wissenschaftlichen Beirat. Mit Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP), und Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) sowie Dr. Peter Mohr, Leiter des Hautkrebszentrums Buxtehude, Dr. Claas Ulrich, Leiter des Hauttumorcentrums Charité und Dr. Christiane Weber, Geschäftsführerin der ADO, wurden engagierte Experten und Dermatologen ins Boot geholt, die sich ihrerseits freuen, das Hautkrebs-Netzwerk Deutschland fachlich zu unterstützen.

Im Vorstand sind neben Annegret Meyer (Selbsthilfegruppe Hautkrebs Buxtehude) Volker Hodel (Selbsthilfegruppe Hautkrebs Freiburg), Anne Wispler (Selbsthilfe Hautkrebs Berlin), Claudia Meyer zu Tittingdorf (Selbsthilfegruppe Hautkrebs Minden) und Christian Ehl (Selbsthilfe Hautkrebs Berlin).

Weitere Infos auf der Homepage

http://hautkrebs-netzwerk.de
oder per Mail: info@hautkrebs-netzwerk.de

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP), Hamburg/Stade, 3. Mai 2016

Nivolumab bei schwarzem Hautkrebs


Krebszeitung

--Download Hautkrebs-Netzwerk Deutschland gegründet: Gemeinsam gegen Hautkrebs als PDF-Datei --


  • MRT-Bildgebung des Gehirns (C) Klaus Scheffler / Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen
    Hirntumoren

    Stammzellen im Gehirn können entarten und Krebs auslösen. Das junge Gehirn scheinen sie aber vor bestimmten Tumorarten zu bewahren, indem sie die Krebszellen abtöten. Dies könnte therapeutisch genutzt werden – auch bei älteren Patienten. Bei einer durchschnittlichen Überlebenszeit von wenigen Monaten nach der Diagnose ist das Glioblastoma multiforme eine der bösartigsten Krebserkrankungen des Menschen.

    Es ist ein Vertreter von Gehirntumoren,die wohl aus genetisch mutierten Stammzellen des Gehirns hervorgehen – und bislang auch durch eine operative Entfernung, eine Strahlenbehandlung,eine Chemotherapie oder eine Kombination dieser Maßnahmen kaum geheilt werden können.

    […mehr lesen]

  • Ein guter Ernährungsstatus ist bei Krebs besonders wichtig. - Quelle: Berliner Krebsgesellschaft
    Allgemein
    Neue Broschüre gibt Patienten Orientierung Grenzach-Wyhlen, 20. Oktober 2016. Über 260.000 Patienten erhalten die Diagnose „Hautkrebs“ jedes Jahr – die häufigste Krebsform. Die modernen Behandlungsmethoden sind besser denn je, doch viele Krebspatienten möchten selbst aktiv [...mehr lesen]

Google News – Gesundheit