Ich habe Krebs, aber mein Leben geht weiter!

Bild 1 / Quelle: Universitäts-Kinderklinik.

Bild 1 / Quelle: Universitäts-Kinderklinik.Neue interaktive CD-Rom hilft Kindern und Jugendlichen, mit der Krankheit und ihren Folgen umzugehen. Verständliches Fachwissen, Experten auf Video und Spiele. „Was passiert bei einer Chemotherapie?“ „Was sage ich meinen Freunden, wenn die Haare ausfallen?“ „Was ist eine Knochenmarkspunktion?“ Diese und andere Fragen werden auf kindgerechte Weise in einem bundesweit einzigartigem Projekt beantwortet: Die Abteilung Pädiatrische O­nkologie der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Andreas Kulozik) hat in Zusammenarbeit mit dem Elternverband krebskranker Kinder die CD Rom „Ich bin ein Onkokid“ entwickelt. Unterstützt wird das Projekt von der Firma Medac-Schering Onkologie.

„Die CD ‚Ich bin ein Onkokid‘ ist eine interaktive Patienteninformation speziell für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sowie für ihre Eltern und Freunde“, erklärt Renate Sedlak, die Projektleiterin in der Heidelberger Kinderklinik. Neben Informationen über die verschiedenen Krankheitsbilder, Untersuchungsmethoden und die Behandlung wird auch Grundlagenwissen über die Entstehung von Tumoren vermittelt. Wichtige Fragen beantworten Experten – Ärzte, Psychologen, aber auch betroffene Jugendliche – in Videos. Krankheitsbezogene Spiele und ein Quiz machen nicht nur Spaß, sondern leisten echte Lebenshilfe.

Das neue Projekt stößt bei den jungen Patienten in der Kinderklinik auf hohe Resonanz:
„Diese CD war schon lange nötig“ meint Cordelia Schieck, die den virtuellen Besucher auf vielen Videosequenzen durch das Programm begleitet. „Ich hätte mir gewünscht, als ich an Krebs erkrankte, so eine CD gehabt zu haben“, sagt die heute 16 Jährige, „Meine Eltern und ich hätten sicherlich mehr verstanden.“

Die neue CD-Rom ergänzt eine Fülle von Medien, die in der Heidelberger Kinderklinik für krebskranke Kinder und Jugendliche entwickelt wurden: die CD-Rom „Onko-Ocean“ für Kinder, das Internet-Programm und www.onkokids.de und die mobile Nachsorge über Taschencomputer O­nko-Connect.

Die CD-Rom ist kostenlos erhältlich für alle Jugendliche mit Krebserkrankungen. Sie ist auch in Englisch und Französisch verfügbar.

Kontakt:
Renate Sedlak, M.A.
Abteilung Hämatologie/Onkologie/Immunologie der Kinderklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 151
69120 Heidelberg
Tel. 06221/568379 Fax 06221/565505
E-Mail: renate.sedlak@med.uni-heidelberg.de

Oder:
DLFH – Aktion für krebskranke Kinder e. V.
Gabriele Geib
Vorsitzende der Aktion für krebskranke Kinder Heidelberg e.V.
Silcherstr. 17
74937 Spechbach
Tel. 06226/ 970800
E-Mail: geib@kinderkrebsstiftung.de

Pressemitteilung, Universitätsklinikum Heidelberg


Krebszeitung

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  • Zwei Melanomzellen, die grün markiert wurden. - Foto: Dr. Robert Besch, LMU München
    Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Ergebnisse von internationaler Studie eröffnen neue Perspektiven für die Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses / Dresdner Wissenschaftler koordinierte deutsches Forscherteam.

    Das Gen USP9X kann beim dem am häufigsten in der Bauchspeicheldrüse diagnostizierten Krebs dazu beitragen, dessen Entwicklung zu unterdrücken. Das konnte im Rahmen einer internationalen Kooperation wissenschaftlicher Arbeitsgruppen nachgewiesen werden. Daran beteiligt war ein Wissenschaftler-Team aus Dresden, Regensburg und Jena, das PD Dr. Christian Pilarsky von der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus leitete. Die Forschungsergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des internationalen Wissenschafts-Journals Nature publiziert.

    Trotz erheblicher Fortschritte im Verständnis bleibt das duktale Adenokarzinom des Pankreas – dies ist bei weitem der häufigste Bauchspeicheldrüsenkrebs – eine Erkrankung mit sehr schlechter Prognose und hohen Todesraten. Um mehr über die molekularen Grundlagen dieser Krankheit zu erfahren, haben David Tuveson und Kollegen ein Mausmodell des Bauchspeicheldrüsenkrebses untersucht. Die Wissenschaftler identifizierten dabei USP9X – ein Gen, welches zuvor nicht mit dem duktalen Adenokarzinom des Pankreas in Verbindung gebracht wurde. Die Autoren beschreiben, dass der Verlust von USP9X im Zellverband des Bauchspeicheldrüsenkrebses die Tumorzellen vor dem programmierten Zelltod schützt und so die Krebsentwicklung fördert. Die von PD Dr. Christian Pilarsky koordinierten deutschen Wissenschaftler konnten in der internationalen Studie auch belegen, dass bei menschlichen Patienten mit duktalem Adenokarzinom des Pankreas die verringerte Produktion von USP9X mit schlechten Überlebensraten nach einer Operation und einem erhöhten Risiko der Bildung von Metastasen einhergeht.

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  • Zwei Melanomzellen, die grün markiert wurden. - Foto: Dr. Robert Besch, LMU München
    Deutsche Krebshilfe

    Zwei Melanomzellen, die grün markiert wurden. - Foto: Dr. Robert Besch, LMU MünchenMünchen/Bonn (ng) – Forscher aus München und Bonn haben eine raffinierte neue Methode gegen den Schwarzen Hautkrebs entwickelt. Dabei wird der Tumor über zwei unterschiedliche Mechanismen gleichzeitig bekämpft: Zum einen wird ein Krebsgen im Erbgut der Tumorzellen ausgeschaltet, das für die bösartigen Zellen lebensnotwendig ist. Zum anderen wird das körpereigene Immunsystem gegen den Tumor aktiviert. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt dieses Forschungsprojekt an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sowie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München mit rund 250.000 Euro. Die ersten Ergebnisse sind im November 2008 in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht worden.

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