Immunonkologie – Krebs mit dem körpereigenen Immunsystem bekämpfen

Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg

Das Immunsystem ist das Instrument des Körpers zur Bekämpfung von Erregern und geschädigten Zellen. Bei einigen Tumorarten wie beispielsweise beim schwarzen Hautkrebs oder beim fortgeschrittenen Lungenkarzinom gelingt es zunehmend, die Fähigkeiten des körpereigenen Abwehrsystems auch zur Krebsbekämpfung zu nutzen. Die Immuntherapie gilt deshalb als Hoffnungsträger.

Noch vor wenigen Jahren konnte die Immuntherapie im Kampf gegen Krebs kaum Erfolge verzeichnen. Dabei ist die Idee, Krebszellen mithilfe des eigenen Immunsystems zu bekämpfen, mehr als einhundert Jahre alt. Bereits in den 1860er-Jahren berichtete der Bonner Chirurg Wilhelm Busch von einer Frau, deren Tumor nach einer absichtlich herbeigeführten Infektion schrumpfte. Doch die Erkenntnisse über die vielfältigen Interaktionen zwischen Krebszellen und dem Immunsystem sind erst im 21. Jahrhundert ausreichend genug erforscht, um neue Wege in der Krebstherapie zu beschreiten.

Das Immunsystem reagiert normalerweise zuverlässig auf bestimmte Strukturen von Erregern und Zellen, die den Körper schädigen können. Auch Krebszellen tragen an ihrer Zelloberfläche Merkmale, die sie für das Immunsystem erkennbar machen sollten. Doch haben viele Tumorarten Strategien entwickelt, ihre bösartige Identität zu verschleiern. Hier setzt das Wirkungspotenzial der Immuntherapie an. Sogenannte Checkpoint-Inhibitoren sollen die krebsbedingten Blockaden auflösen und das Immunsystem stimulieren, um Tumorzellen zu erkennen und zuvernichten. Aktuelle Informationen zum Forschungsstand der Immuntherapie, zu Wirkmechanismen, Ansprechraten und Nebenwirkungsprofilen liefert das ONKO-Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebs­ge­sell­schaft e.V. in seinem aktuellen Monatsthema unter www.krebsgesellschaft.de/thema_maerz2016.

Pressemitteilung von ONKO-Internetportal,  Kirsten Herkenrath


Krebszeitung

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    DGU-Kongress 2010

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    Brustkrebs

    Brustzentren, Selbsthilfegruppen und andere Einrichtungen können sich jetzt bewerben

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    „Es ist seit 1999 gute Tradition in Deutschland, dass wir Spenden sammeln und sie für Brustkrebs-Früherkennung und Hilfe Betroffener ausgeben“, sagte Inge Althaus, Vorsitzende des Fachausschusses Fördergelder, bei der Bekanntgabe des diesjährigen Fördervolumens in Frankfurt am Main. „Neben der Brustkrebsprävention und Früherkennung unterstützen wir vorrangig Projekte, die die Lebensqualität von Brustkrebserkrankten verbessern“. Bei Brustkrebs können Nebenwirkungen der Behandlung die Lebensqualität von Operierten beeinträchtigen. Dazu zählen Lymphödeme, Fatigue oder Schlafstörungen. Die Erkrankung und die langwierige Behandlung kann auch Partnerschaft und Familie belasten. „Deshalb fordern wir in diesem Jahr besonders solche Einrichtungen auf, sich für eine Projektförderung zu bewerben, die darin Schwerpunkte ihrer Arbeit haben“, erläuterte Inge Althaus.

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