Inkontinenz-Ratgeber erschienen

Schmerz - pixabay

Mit ihrer Patienten-Broschüre „Urologen brechen Tabus – Ich helfe mit!“ wollen Deutschlands Urologen, unterstützt von zehn prominenten Mitstreitern aus Politik, Sport und Unterhaltung, das Schweigen um die heimliche Volkskrankheit Blasenschwäche brechen. „Die überwältigende Nachfrage zeigt, wie groß das Informationsbedürfnis in unserer Gesellschaft ist“, sagt Dr. Martin Bloch, Präsident des Berufsverbands der Deutschen Urologe e.V.. Bestellt wird die Broschüre von Ärzten aller Fachrichtungen, Selbsthilfegruppen, Gesundheitseinrichtungen, Apotheken und zahlreichen Betroffenen, die durch das große Medienecho aufmerksam geworden sind. Die Vielzahl zum Teil sehr emotionaler Reaktionen von Betroffenen spiegelt den enormen Leidensdruck, aber auch die Erleichterung darüber, dass die Broschüre Anlass zu einem offenen Umgang mit der Erkrankung bietet.

Neuauflage des Inkontinenz-Ratgeber der Deutschen Urologen

Kaum herausgegeben, war er bereits vergriffen: Der Inkontinenz- Ratgeber der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V. ist, knapp vier Wochen nach der Erstausgabe im April 2008, nun in zweiter Auflage erschienen.

Die Patientenbroschüre „Urologen brechen Tabus – ich helfe mit!“ kann über die Pressestelle von DGU und dem Berufsverband der Deutschen Urologen kostenlos unter www.wahlers-pr.de/online bestellt werden.

Weitere Informationen:

Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. und Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.
Bettina-Cathrin Wahlers & Sabine Martina Glimm
Stremelkamp 17,
21149 Hamburg

E-Mail: info@wahlers-pr.de

www.wahlers-pr.de/online
www.urologenportal.de

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., Bettina-Cathrin Wahlers


Krebszeitung

--Download Inkontinenz-Ratgeber erschienen als PDF-Datei --


  • Histologischer Schnitt durch einen Thymus | © dkfz.de
    dkfz

    Histologischer Schnitt durch einen Thymus | © dkfz.deDie so genannten T-(Thymus-abhängigen) Lymphozyten, eine bestimmte Sorte weißer Blutzellen, stammen wie alle anderen Blutzellen von Vorläuferzellen aus dem Knochenmark ab. Im Thymus, einem immunologischen Organ im Brustkorb, reifen die Zellen dann zu aktiven Immunzellen heran. Nach bisheriger Lehrmeinung kann der Thymus ohne ständigen Nachschub aus dem Knochenmark keine T-Zellen produzieren. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg konnten dieses Dogma nun widerlegen – offenbar ist der Thymus auch ohne Nachschub aus dem Knochenmark für mehrere Monate in der Lage, reife T-Zellen zu erzeugen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler soeben im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht.

    Der Thymus ist ein etwa faustgroßes Organ im Bereich des Brustbeins. Er ist zentraler Bestandteil des Immunsystems, in ihm reifen die so genannten T-Lymphozyten zu aktiven Zellen des Immunsystems heran. Nur Zellen, die zwischen Fremd und Selbst unterscheiden können, dürfen den Thymus verlassen, damit sie infizierte oder entartete Zellen abtöten und gleichzeitig körpereigene Gewebe unbehelligt lassen.

    „Normalerweise wandern die unreifen T-Vorläuferzellen aus dem Knochenmark in den Thymus ein, um dort heranzureifen“, sagt Hans-Reimer Rodewald, der Leiter der Abteilung Zelluläre Immunologie im Deutschen Krebsforschungszentrum. „Wir wollten nun wissen was passiert, wenn der Thymus keine neuen Vorläuferzellen mehr erhält.“ Um das heraus zu finden, untersuchten Vera Martins, Hans-Reimer Rodewald und ihre Kollegen Mäuse, denen sämtliche Lymphozyten-Vorläuferzellen im Knochenmark aufgrund verschiedener genetischer Veränderungen fehlten. In diese Tiere transplantierten die Forscher einen Thymus aus einer normalen Maus. Sie erwarteten, dass der Spender-Thymus für etwa 4 Wochen eigene reife T-Zellen ins Blut der Empfängertiere abgeben würde, danach wären die Thymus-eigenen T-Zellen aufgebraucht und der Thymus würde degenerieren.

    […mehr lesen]

  • Zelltod als Zerplatzen: Hier explodiert eine Hautkrebszelle aus einem Plattenepithelkarzinom und sch ... Bild/Quelle: Prof. M. Leverkus, Universitätsmedizin Mannheim
    Gesundheitspolitik

    Die 13. Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) e. V. findet vom 15. – 17. März 2012 an der Universität Hamburg unter dem Motto „Komplexe Interventionen – Entwicklung durch Austausch“ statt. Ein wichtiges Thema ist dabei Patientenbeteiligung.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit