Ist Kinderwunsch trotz Krebs zu erfüllen?

Krebssymbol - pixabay
Krebssymbol - pixabay

Die neue Ausgabe des „einblick“ setzt sich mit dem Thema „Kinderwunsch bei Krebs“ auseinander. Denn Krebserkrankung und Behandlung können auch in Bezug auf Nachwuchs weitreichende Konsequenzen haben; so können z.B. Strahlen- und Chemotherapie die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen. Kann die Krebserkrankung an das Kind weitergegeben werden? Was geschieht, wenn während der Schwangerschaft Krebs diagnostiziert wird? Auf diese Fragen und andere geht der Artikel ein, gibt Fallbeispiele und nennt Anlaufstellen.

„einblick“ 2/2004 ist jetzt erschienen

Neues kann der „einblick“ aus der Abteilung Immungenetik unter Leitung von Professor Peter Krammer berichten. Seiner Mitarbeiterin Dr. Ana Martin-Villalba gelang es, den programmierten Zelltod, der auch bei der Krebsentstehung eine Rolle spielt, in Nervenzellen zu blockieren und damit die Zellen vor dem Absterben zu bewahren. Mäuse, die durch eine künstlich herbeigeführte Rückenmarksverletzung querschnittsgelähmt waren, konnten nach einer solchen Behandlung wieder ihre Hinterbeine bewegen.

Weiterhin porträtiert die neue Ausgabe die Abteilung Molekulargenetische Epidemiologie, in der Professor Kari Hemminki zusammen mit seinem internationalen Forscherteam familiäre Häufungen von Krebserkrankungen untersucht. Auf der Basis von statistischen Erhebungen machen die Wissenschaftler vererbbare Krebsarten ausfindig – molekulargenetisch geht es dann daran, ihre Ursachen zu identifizieren.

Außerdem in „einblick“: „Eintritt frei für Krebskiller“ heißt es in einem neuen Therapieansatz in der Immunologie – „Zwischen Verblendung und Verblindung“ dividiert gute und schlechte Studien auseinander – Interview mit Professor Pettersson, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Komitees des DKFZ – Der Artikel „Gentaxis auf dem Prüfstand“ befasst sich mit dem aktuellen Stand der Forschung in der Gentherapie – Zu „Gehilfen wider Willen“ werden Zellen des Immunsystems bei bestimmten Hirntumoren – Wie weit sind die Wissenschaftler mit der Erforschung der „Die drei Milliarden ???“ des Genoms? – Rapamycin, das „Multitalent von der Osterinsel“, kommt als Wirkstoff in vielen Bereichen zum Einsatz.

„einblick“ ist die offizielle Zeitschrift des Deutschen Krebsforschungszentrums. Sie richtet sich an wissenschaftlich interessierte Laien, Patienten und Angehörige und kann kostenlos über einblick@dkfz.de oder per Fax: 06221- 42-2253 abonniert werden.

Der „einblick“ ist auch unter www.dkfz.de/einblick abrufbar.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat die Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) e.V.

Dr. med. Julia Rautenstrauch
Leiterin der Stabsabteilung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
D-69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2854
F: +49 6221 42 2968

Deutsches Krebsforschungszentrum, Nr. 36


Krebszeitung

--Download Ist Kinderwunsch trotz Krebs zu erfüllen? als PDF-Datei --


  • Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer
    Harnblasenkrebs

    Ein holländisches Forscherteam hat im Jahr 2011 Daten von 718 an nicht muskelinvasivem Harnblasenkrebs erkrankten Patienten über einen Zeitraum von 2,5 Jahren ausgewertet. Ihr besonderes Augenmerk war dabei auf die Tatsache gerichtet, ob es sich bei den Patienten um Raucher oder Nichtraucher handelte.

    Die Auswertung der Studie kam zu folgendem Ergebnis:

    Harnblasenkrebs und Rauchen sind eine schlechte Kombination

    Nichtraucher jedoch waren in diesem Zeitraum nur zu 37,7 % betroffen.

    Ein Rezidiv trat durchschnittlich nach 19,6 Monaten bei 284 der Patienten auf.

    Während demnach folglich also Rauchen eindeutig die rezidivfreie Zeit verkürzt, wurden gleichfalls auch Faktoren wie bereits im Vorfeld erfolgte Rezidive sowie die Häufung von Primärtumoren in der Blase berücksichtigt. Diese Tatbestände sind ebenfalls für ein häufigeres Wiederauftreten des Blasenkrebses verantwortlich.

    […mehr lesen]

  • Krankenkassen - pixabay
    Krankenkassen

    Barmenia Krankenversicherung und Apotheker rechnen Zytostatika direkt ab

    Wuppertal – Die Barmenia Krankenversicherung a. G. verringert den bürokratischen Aufwand für schwer kranke Krebspatienten und ermöglicht ab sofort die direkte Abrechnung von Zytostatika mit Mitgliedsapotheken des VZA (Verband der Zytostatika herstellenden Apothekerinnen und Apotheker e. V.). Betroffene Krebspatienten müssen somit zukünftig keine Zytostatika mehr vorfinanzieren. Die Vereinbarung umfasst die Zytostatikazubereitungen sowie sämtliche anderen parenteralen Zubereitungen, wie zum Beispiel unterstützende Arzneimittel und verordnete Hilfsmittel.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit