Jeder Mensch ist anders – Nutzen der individualisierten Medizin

Blaue und violette Bereiche leiden unter Sauerstoffmangel - Quelle: Charité - Universitätsmedizin Berlin
Blaue und violette Bereiche leiden unter Sauerstoffmangel - Quelle: Charité - Universitätsmedizin Berlin

Jeder Mensch ist anders – Nutzen der individualisierten Medizin

Am Donnerstag, dem 31. Mai 2012, findet im Greifswalder BioTechnikum der 62. BioCon-Valley-Treff zum Thema „Nutzen der individualisierten/personalisierten Medizin“ statt. Ziel der Veranstaltung ist es, über die aktuellen Wirtschaftsdaten zur Medizinischen Biotechnologie in Deutschland, die Anwendungsfelder der personalisierten Medizin und Chancen dieses Konzepts sowie über die notwendigen Rahmenbedingungen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung ins Gespräch zu kommen. Der von der Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie des VCI und BioCon Valley organisierte Branchentreff richtet sich an alle Interessierte aus Wissenschaft, Wirtschaft.

Biopharmazeutika sind in der Arzneimittelversorgung in Deutschland von großer Bedeutung, auch wenn das Wachstum dieses Segments im vergangenen Jahr ins Stocken geraten ist. Ein erfolgversprechendes Konzept ist die Personalisierte Medizin. Dabei werden bestimmte Medikamente erst nach einem Vortest eingesetzt. So kann abgeschätzt werden, ob das Medikament dem Patienten wahrscheinlich helfen wird und von ihm vertragen wird.

Die Veranstaltung ist Bestandteil des EU-Projektes „Eco4Life – South Baltic Network for Enviromental and Life Sciences to Boost Cross Border Cooperation“. Im Anschluss an die stehen die Referenten und das Team von BioCon Valley für individuelle Gespräche bei einem kleinen Imbiss zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Vertreter der Medien sind herzlich zum BioCon-Valley-Treff eingeladen.

BioCon Valley GmbH   
Dr. Heinrich Cuypers
Walther-Rathenau-Straße 49 a
17489 Greifswald
T +49 3834-515 300
E info@bcv.org
www.bcv.org

62. BioCon Valley-Treff
Nutzen der individualisierten/personalisierten Medizin

Donnerstag, 31. Mai 2012, 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr
BioTechnikum Greifswald
Walther-Rathenau-Straße 49a
17489 Greifswald

Programm

16:30 Uhr        Begrüßung
Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer, BioCon Valley GmbH
Dr. Michael Wallmeyer, Vorstandsmitglied, Deutsche Industrievereinigung
Biotechnologie

17:00 Uhr        Biopharmazeutika: Wirtschaftsdaten und Nutzen der
                        Personalisierten Medizin
Dr. Sabine Sydow, Leiterin vfa bio

17:30 Uhr        GANI_MED – Greifswald Approach to Individualized Medicine
                        Prof. Dr. Wolfgang Lieb, Universität Greifswald

18:00 Uhr        Hochleistungsanalytik für personalisierte Medizin
Prof. Dr. Matthias Nauck, Geschäftsführer, Baltic Analytics GmbH, und
Direktor des Institutes für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin der Universität
Greifswald

18:30 Uhr        Stellenwert und Umsetzung der Personalisierten Medizin
                        bei Bayer
Dr. Joachim Reischl, Head Global Biomarker Development and Strategy, Bayer
AG

Moderation:    Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer, BioCon Valley GmbH
anschl. Imbiss

Pressemitteilung BioCon Valley Initiative, Dr. Heinrich Cuypers


Krebszeitung

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  • Postkarte für die Darmkrebs-Vorsorge - Quelle: Dr. Thomas Block
    Darmkrebs

    Welche Untersuchungen zur Darmkrebs-Früherkennung gibt es? Welche davon bietet den zuverlässigsten Schutz? Was übernehmen die Kassen und wer hat Anspruch darauf? Antworten auf diese Fragen finden Interessierte in dem Infoblatt „Wissenswertes zur Darmkrebsfrüherkennung“, das der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums zum Darmkrebsmonat März neu herausgibt. Das Infoblatt ist im Internet unter www.krebsinformationsdienst.de abrufbar.

    Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten gut. Bei einer Darmspiegelung, der so genannten Koloskopie, sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Daher kann Darmkrebs weit besser als andere Krebsarten durch konsequente Vorsorge verhütet werden.

    Im März engagieren sich nun zum 13. Mal Gesundheitsorganisationen und Unternehmen für die Darmkrebsvorsorge. Die Kampagnen und Aktionen bringen auch Menschen zum Nachdenken, die sich bislang noch nicht mit dem Thema Krebsfrüherkennung auseinandergesetzt haben. Doch angesichts der vielen Untersuchungsmethoden ist die Verunsicherung groß: Muss es gleich die Koloskopie sein oder bringt ein einfacher Labortest genauso viel Sicherheit?

    Seit 2002 ist die Darmspiegelung für Versicherte ab dem Alter von 55 Jahren Bestandteil des deutschen gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung. Jedoch nimmt gerade mal ein Fünftel der Berechtigten diese Untersuchung wahr. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zur Angst vor einer erschreckenden Diagnose kommt auch die Furcht vor der möglicherweise unangenehmen Untersuchung, bei der auch Komplikationen auftreten können.

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  • Von einem Tumor in das Patientenblut ausgeschwemmte Tumorzelle - Quelle: SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH
    Krebs bei Kindern

    Pablo Landgraf hat spezielle Genschalter im Erbgut identifiziert und beschrieben, die bei an Blutkrebs erkrankten Kindern verändert vorliegen. Für diese Entdeckung erhält der wissenschaftliche Mitarbeiter an der Klinik für pädiatrische Onkologie, Hämatologie und Klinische Immunologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf den diesjährigen Kind-Philipp-Preis. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von der Kind-Philipp-Stiftung im Stifterverband verliehen. Die Stiftung fördert die Leukämie- und Krebsforschung. Jedes Jahr schreibt die Stiftung den „Kind-Philipp-Preis für pädiatrisch-onkologische Forschung“ für die beste Arbeit deutschsprachiger Autoren zur Erforschung von Leukämie und Krebs bei Kindern aus.

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