Kinderhospiz SONNENHOF

Quelle: Björn Schulz Stiftung

Die Mitarbeiter des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes übergaben am Vormittag des 11.Februars 2005 dem Vorstand der Björn Schulz STIFTUNG und Gründer des Kinderhospizes SONNENHOF, Jürgen Schulz, einen Scheck in Höhe von Euro 2.000,00 für Familien mit einem schwerst- oder unheilbar kranken Kind.

Anlässlich der traditionellen Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes hatte das „Festkomitee“, bestehend aus den im aktuellen Jahr neu eingestellten Mitarbeitern des Verbandes, eine Benefizversteigerung zu Gunsten des Kinderhospizes SONNENHOF organisiert. Für handgemachte Pralinen, Weinflaschen mit „exklusiven“ Etiketten, Selbstgebasteltes von Familienmitgliedern oder „schräge“ Dekorationsartikel wurden in fröhlicher Stimmung von den 40 anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „atemberaubende“ Gebote abgegeben, so dass am Ende die schöne Summe von 2000 Euro für den guten Zweck zusammen kam.

Im Hospiz SONNENHOF der Björn Schulz STIFTUNG werden schwerst- und unheilbar kranke Kinder, junge Menschen und deren Familien betreut. Der SONNENHOF unterstützt Familien in dieser existenziellen Krise. Es ist ein Ort, der sich größtmöglich an häuslicher Atmosphäre orientiert. Selbstbestimmung der Familien und minimale Routine stehen im Vordergrund des Konzeptes. Im SONNENHOF können die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von ihren Geschwistern, Freunden, Klassenkameraden oder sogar vom geliebten Haustier besucht werden. Ein Bewegungsbad, ein Snoezelen-Zimmer – ein Raum in dem alle Sinne anregt werden – bis hin zu Appartements für die Eltern, ein parkähnlicher Garten mit einem Streichelzoo oder eine große Terrasse sollen unter anderem dazu beitragen, dass die Kinder ihre noch verbleibende Lebenszeit voll genießen können. Insgesamt zwölf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 0 bis 30 Jahren werden im Hospiz ganzheitlich betreut.

Wolfgang Thierse besucht Kinderhospiz SONNENHOF
Der Präsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, besuchte am Nachmittag das Berliner Kinderhospiz SONNENHOF. Er informierte sich über die Entwicklung dieser Einrichtung für Familien mit einem schwerst- oder unheilbar kranken Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Im Dezember 2002 nahm Wolfgang Thierse bereits als Ehrengast an der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des SONNENHOF teil und würdigte in einer sehr persönlichen Ansprache das langjährige Engagement der Björn Schulz STIFTUNG für die Realisierung des Kinderhospizes.

In den vergangenen zwei Jahren haben zahlreiche Betroffene den SONNENHOF genutzt und sich dort sehr geborgen gefühlt. Familien, die von der Björn Schulz STIFTUNG – dem Träger des SONNENHOFes – betreut werden, treffen sich jeden Freitag zu einem traditionellen Familiennachmittag. Wolfgang Thierse wird während seines Besuches im Kinderhospiz daran teilnehmen und mit Eltern und Geschwisterkindern sprechen.

„Wir freuen uns sehr über das treue Engagement des Bundestagspräsidenten für unsere Arbeit zugunsten von Familien, die sich mit einer unbeschreiblichen Kraft durch den Alltag kämpfen müssen“, erklärt Jürgen Schulz, Stiftungsvorstand und Gründer des Kinderhospizes.

Im Kinderhospiz SONNENHOF können zwölf schwerst- und unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit ihren Angehörigen in einer liebevollen Atmosphäre betreut werden. Selbstbestimmung und minimale Routine stehen im Vordergrund. Ein Bewegungsbad, ein „Snoezelenzimmer“ – ein Raum, in dem alle Sinne der Kinder verwöhnt werden – bis hin zu Appartements für Eltern oder ein parkähnlicher Garten mit Streichelzoo tragen dazu bei, daß die Kinder ihre noch verbleibende Lebenszeit voll genießen können.

Die Björn Schulz STIFTUNG, die das Kinderhospiz allein durch Spenden aufbaute, steht darüber hinaus mehr als 150 betroffenen Berliner und Brandenburger Familien mit ehrenamtlichen Familienbegleitern auch zuhause zur Seite.

Spendenkonto bei der Berliner Sparkasse
Kto-Nr. 78000 8006 BLZ 100 500 00

…bietet den betroffenen Familien Halt und Kraft.

Der SONNENHOF unterstützt unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien sowie schwerstkranke Eltern.

Folgende Inhalte liegen uns dabei sehr am Herzen:

  • höchstmögliche Lebensqualität
  • bedürfnisorientierte Pflege
  • Hilfe und Unterstützung für die gesamte Familie
  • Schmerztherapie und Symptomkontrolle
  • Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse unserer Gäste und ihrer Familien
  • palliativ-pflegerische, palliativ-medizinisch soziale und spirituelle Begleitung und Betreuung
  • Trauerbegleitung
  • Grundpflegeleistungen und medizinische Behandlungspflege
  • psychosoziale BetreuungDarüber hinaus finden jeden Freitag ab 15.00 Uhr gut besuchte Familien-Nachmittage statt, wo sich die Eltern und auch die Geschwisterkinder zum Reden, Spielen, gemeinsamen Trommeln, Plätzchen backen und vieles mehr treffen. Auch betroffene Familien, die den SONNENHOF noch nicht kennen, sind jederzeit herzlich eingeladen.Familienbegleiter:
    Entlastung, Begleitung, Betreuung – das sind nur drei Aufgaben, die ein Familienbegleiter wahrnimmt. Die ehrenamtlichen Familienbegleiter der Björn Schulz STIFTUNG haben es sich zur Aufgabe gemacht, schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie deren Familien eine liebevolle Unterstützung zu sein. Sie nehmen sich Zeit und schenken Zeit, ob für längere Gespräche oder für praktische Umsorgung. Zu den Hauptaufgaben der Familienbegleiter gehört die Entlastung der betroffenen Familien im täglichen Leben. Dadurch haben die Angehörigen mehr Zeit und Kraft für das kranke Kind.Die Familienbegleiter der Björn Schulz STIFTUNG wurden 2001 für ihr Engagement mit dem start social Bundessieg ausgezeichnet. An diesem Wettbewerb nahmen 2400 Organisationen teil.Kontakt: Christiane Edler, Tel.: 030 – 39 89 98 -28
    e-mail: c.edler@bjoern-schulz-stiftung.deAmbulante Betreuung:
    Ambulante Hilfen zur Erziehung nach §§ 29, 30, 31 KJHG und § 40 BSHG
    Speziell geschulte Diplom-Sozialpädagogen und -Psychologen helfen Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden sowie Familien, in denen schwere Krankheiten und/oder Verluste aufgetreten sind.

    Das Hilfsangebot geht flexibel auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen ein und wird mit dem jeweiligen Jugendamt im Rahmen der Hilfeplanung festgelegt.

    Kontakt: Tina Gatidis, Tel.: 030 – 39 89 98 -32
    e-mail: gatidis@bss-services.de

    Beratungsangebote:
    Für eine psychosoziale, psychologische, sozialrechtliche und seelsorgerische Einzelberatung können ein Diplom-Psychologe, zwei Diplom-Sozialarbeiterinnen und eine Seelsorgerin in Anspruch genommen werden. Termine können telefonisch bei

    Heike Thümmler im Sekretariat
    Tel.: 030 – 39 89 98 -50
    e-mail: thuemmler@bss-services.de
    vereinbart werden.

    Gruppenangebote:
    Elterngruppe für Eltern, deren Kinder schwer- oder unheilbar krank sind. Im Rahmen einer offenen Gruppe, unter Leitung einer Sozialpädagogin, haben Eltern die Gelegenheit andere ähnlich betroffene Eltern kennenzulernen, sich auszutauschen und auszusprechen. Die Gruppe trifft sich fortlaufend alle 4 Wochen.

    Trauergruppe für Eltern, deren Kind verstorben ist. Im Rahmen einer offenen Gruppe, unter Leitung eines Psychologen, haben verwaiste Eltern die Gelegenheit andere betroffene Eltern kennenzulernen, sich auszutauschen und auszusprechen. Die Gruppe trifft sich fortlaufend alle 4 Wochen.

    Trauergruppe für Geschwisterkinder, die einen Bruder oder eine Schwester verloren haben. Hier können Kinder und Jugendliche im geschützten Raum unter pädagogischer Anleitung ihren ganz individuellen Trauerweg finden. Die Gruppe trifft sich fortlaufend alle vier Wochen.

    Kontakt: Christiane Edler, Tel.: 030 – 39 89 98 -28
    e-mail: c.edler@bjoern-schulz-stiftung.de

Quelle: Kinderhospiz SONNENHOF

Björn Schulz STIFTUNG – Wilhelm-Wolff-Strasse 38 – 13156 Berlin-Niederschönhausen
Tel.: 030 / 398 998 50 – Fax: 030 / 398 998 99
info@bjoern-schulz-stiftung.de


Krebszeitung

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  • Kongress - pixabay
    Krebskongress 2008

    (Berlin) – Vom 20. – 23.Februar findet der 28. Deutsche Krebskongress im Berliner ICC, als einer der größten europäischen Kongresse mit dem Thema Krebserkrankungen statt. Das Motto in diesem Jahr ist „Wissen teilen, Chancen nutzen“. Denn nur durch die integrierte Versorgung unter Beteiligung aller notwendigen Fachdisziplinen, werden die Behandlungsprozesse wirklich auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt und eine einheitliche, kontinuierliche Behandlung gewährleistet. Derzeit leben in Deutschland rund fünf Millionen Mitbürger, die an Krebs erkrankt sind oder waren. 425.000 Menschen werden jedes Jahr neu in Deutschland mit der Diagnose Krebs konfrontiert, die eine bestmögliche Qualität der Versorgung benötigen.

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  • Darstellung eines Hirntumors mit Computer- und Positronenemissions- Tomographie. Die farbigen Konturen dienen zur Planung einer Strahlentherapie - Quelle: dkfz
    Krebs bei Kindern

    Diese und andere Fragen versuchen die Heidelberger Wissenschaftler und Kinderärzte Dr. Hendrik Witt und Professor Stefan Pfister von der Universität Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zu beantworten. Erst vor kurzem konnte in einer internationalen Studie gezeigt werden, dass zwei unterschiedliche Typen von Kleinhirn-Ependymomen existieren, welche sich anhand ihrer Erbgut-Veränderungen und in ihrem klinischen Verlauf deutlich unterscheiden. Ependymome gehören zu den häufigsten Formen bösartiger Hirntumoren im Kindesalter mit einer Überlebensrate von knapp zwei Drittel. In der aktuellen Studie suchen die Forscher nach Mutationen im Erbgut von Kleinhirn-Ependymomen.

    In der bislang größten Ependymom-Studie mit 584 molekularbiologisch untersuchten Tumoren, konnten basierend auf molekularen Besonderheiten zwei unterschiedliche Arten von Ependymomen definiert werden. Gruppe A Tumoren zeigen einen extrem ungünstigen Verlauf, die Tumoren kehren nach einer anfänglichen Operation oft zurück und metastasieren häufig, woran zahlreiche Patienten schließlich versterben. Zudem weisen Gruppe A Tumoren verhältnismäßig wenige Verluste oder Zugewinne von Genabschnitten auf, allerdings sind sehr viele Gene aktiviert, die in wichtigen Krebssignalwegen eine Rolle spielen. Gruppe B Tumoren hingegen haben eine günstigere Prognose, obwohl das Genom dieser Krebszellen sehr instabil ist. Diese Patienten haben mit standardisierter neurochirurgischer und anschließender Strahlentherapie gute Heilungschancen.

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