Krebs besiegt und trotzdem nicht gesund?

Fatigue - Quelle: BKG

Chinesische Medizin hilft gegen Erschöpfungssyndrom Fatigue

Gerolzhofen, Juli 2014. Wer eine Krebserkrankung überstanden hat, für den beginnt meist ein zweites Leben. Für jeden fünften ehemaligen Krebspatienten trifft dies im wahrsten Wortsinne zu. Denn sie können nicht dort weitermachen, wo ihr Leben vor der Erkrankung aufgehört hat. Sie leiden nach der Genesung am sogenannten Fatigue-Syndrom.

Hinter dem Begriff steht ein massives Erschöpfungssyndrom, das 20 Prozent der ehemaligen Krebspatienten dazu zwingt, ihre Ansprüche an den Alltag deutlich herunterzuschrauben. Einige müssen sogar ihren Beruf aufgeben. Auch Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit treten gelegentlich auf. Erklärungen, warum das Fatigue-Syndrom manche trifft und andere verschont, kann die Schulmedizin bisher ebenso wenig bieten wie medikamentöse Lösungen. Die Traditionelle Chinesische Medizin hingegen hat Erklärungen und Therapiemöglichkeiten gefunden, die manchmal schon nach wenigen Tagen oder Wochen Erfolge zeigen. 

Ausgangspunkt der chinesischen Behandlung des Fatigue-Syndroms ist das „Stoffwechsel-Verdauungssystem“. Chinesisch wird es als „Mitte“ bezeichnet. „Aufgabe der ‚Mitte‘ ist es, alle Stoffe und Informationen, die von außen in den Organismus dringen oder im Inneren erzeugt werden, zu sichten und zu sortieren. Sogenannte Substanzen mit klaren Energien werden beim gesunden Menschen dienlich ins Bestehende eingebaut, die Substanzen mit trüben Energien als ‚Trübes‘ ausgeschieden“, bringt Dr. Christian Schmincke, TCM-Experte und Leiter der Klinik am Steigerwald, die fernöstliche Sichtweise näher.

Störungen in dieser Sichtungs- und Sortierfunktion der „Mitte“ haben zur Folge, dass Substanzen mit „trüben“ Energien nicht mehr ausgeschieden werden und sich in Depots im Körper sammeln. Dies kann auf Dauer zum Erschöpfungssyndrom führen. „Dass eine reichliche Mahlzeit müde macht, ist bekannt. Gleiches gilt aber auch für die inneren stofflichen Belastungen, die eine Tumor-Erkrankung mit sich bringt“, erklärt Dr. Schmincke. „So belasten Tumor-produzierte schädliche Substanzen, Zellgifte durch die Chemotherapie oder auch Narkosegifte den Stoffwechsel. Zudem kann der Gewebs-Abbau durch den Tumor selbst oder durch Operationen die Funktion der ‚Mitte‘ ebenso überfordern wie Belastungen, die möglicherweise der Tumor-Entstehung vorausgegangen sind.“

Zwar ist das Fatigue-Syndrom schulmedizinisch gesehen ein neuartiges Krankheitsbild, da die chinesische Medizin solche stoffliche Erschöpfungszustände aber auch bei anderen Krankheitsbildern kennt, hat sie bereits gute Therapiemöglichkeiten. Stützpfeiler der Behandlung ist die chinesische Arzneitherapie, deren Rezepturen sich bei Erschöpfungszuständen bewährt haben. „Ihre Aufgabe ist es, ausleitungspflichtige Substanzen aus ihren Depots zu mobilisieren, sie in eine ausleitungsfähige Form zu überführen und die Ausscheidung über Darm, Niere-Blase und die übrigen Schleimhäute zu fördern“, sagt Dr. Schmincke.

Patienten stellen oft schon wenige Tage oder Wochen nach Gabe der Arzneien fest, dass Übelkeit abgebaut wird, sich der Stuhlgang reguliert und sich das Temperaturempfinden verändert – alles Anzeichen dafür, dass der Körper beginnt, schädliche Substanzen auszuscheiden. Patienten fühlen sich manchmal schon nach wenigen Tagen entlastet, vitaler und optimistischer. Ergänzend kommen weitere Therapiebausteine wie Körpertherapie, Qigong, chinesische Diätetik und Akupunktur zum Einsatz.

Weitere Informationen unter www.tcmklinik.de

 Pressemitteilung von komm | public!, Romy Robst

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Krebszeitung

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  • Dr. med. Wolfgang Bühmann - Quelle: Wahlers PR
    DGU-Kongress 2012

    Mehr Sicherheit für urologische Patienten mit dem Risikomanagementsystem CIRS

    Dr. med. Wolfgang Bühmann - Quelle: Wahlers PRIn der Luftfahrt sind Berichtssysteme zur Fehlervermeidung seit über 30 Jahren etabliert; das deutsche Gesundheitswesen ist indes noch dabei, eine offene Fehlerkultur zu entwickeln. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) unterstützt diesen Prozess aktiv und favorisiert ein anonymes internetbasiertes Fehlermanagementsystem in der Urologie. Das sogenannte CIRS-Urologie ist eine fachspezifische Variante des Berichts- und Lernsystems der Deutschen Ärzteschaft für Kritische Ereignisse und Fehler in der Medizin namens Critical Incident Reporting-System (CIRS), das von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung propagiert und vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) betreut wird.

    Mit CIRS-Urologie geben wir allen Urologinnen und Urologen sowie Mitarbeitern der urologischen Pflege- und Assistenzberufe in Kliniken sowie niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und ihren Praxisteams ein effektives Werkzeug an die Hand, um die Sicherheit der Patienten zu erhöhen.

    Laut internationaler Datenlage kommt es bei 10 Prozent der Krankenhauspatienten zu einem unerwünschten Zwischenfall, ein Prozent davon sind schwerwiegend und führen zu relevanten Schäden bis hin zum Tode. Fast die Hälfte dieser Zwischenfälle ist nach Worten des Schweizer Konzeptgebers von CIRS, Prof. Dr. Daniel Scheidegger, grundsätzlich vermeidbar, weil sie sich zuvor bereits als kritische Ereignisse manifestiert haben. Die Ursachen sind meist multifaktoriell und in einer Kombination aus Arbeitsbelastung, Problemen der Kommunikation, Ausbildung und Überwachung, ungenügenden Ressourcen sowie Team- und Patientenfaktoren zu finden. Politischen Forderungen nach verpflichtenden Registern tritt der Berufsverband der Urologen mit der Einführung von CIRS-Urologie entgegen. Freiwilligkeit, Anonymität und Sanktionsfreiheit sind Voraussetzung, damit die notwendige Fehler- bzw. Sicherheitskultur entstehen kann.

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    Schilddrüsenkrebs

    Herstellerdossier enthält keine Daten zu patientenrelevanten Endpunkten innerhalb der Zulassungspopulation

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    Wie vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt, sollte Vandetanib mit der „best supportive care“ verglichen werden. Darunter versteht man die Therapie, die eine bestmögliche, patientenindividuell optimierte, unterstützende Behandlung zur Linderung von Symptomen und zur Verbesserung der Lebensqualität gewährleistet.

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