Leben und Lieben mit Prostatakrebs

Unter dem Rasterelektronenmikroskop: Hydrogel mit hoher Porendichte als mögliche Basis eines Prostata-Modells (Aufnahme: Dr. Friederike J. Gruhl, KIT)

Im Rahmen ihrer HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms hat die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit den Patientenfilm „Perspektive durch Beobachten – Leben und Lieben mit Prostatakrebs“ entwickelt.

Vorstellung des Patientenfilms

Der etwa 20-minütige Film macht Betroffenen Mut, sich mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen und unterstützt sie in ihrer Therapieentscheidung. Er beantwortet Fragen zu den unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten, erklärt mögliche Nebenwirkungen und nennt Alternativen, die unter bestimmten Voraussetzungen angewendet werden und ein qualitativ gutes Leben trotz Prostatakrebs ermöglichen können.

Zur Pressekonferenz mit Präsentation des Patientenfilms laden wir Sie herzlich ein:

  •     Donnerstag, 17. September 2009, 16:00-17:00 Uhr
  •     Messe Dresden, Konferenzraum 9, Messering 6, Dresden

Für Ihre Fragen stehen Ihnen im Podium zur Verfügung:

  • Dr. Walter Raaflaub (Arzt, Patient, Mitwirkender im Film)
  • Christian Schwind (GAZPROM Germania GmbH)
  • Prof. Bernd Schwischay (Patient, Mitwirkender im Film)
  • Prof. Lothar Weißbach (Stiftung Männergesundheit)
  • N.N. (Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.)

Moderation:

Prof. Sabine Kliesch (Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.)

Bitte akkreditieren Sie sich als Medienvertreter für den Kongress unter www.dgu-kongress.de.

Versorgungsforschung im Sinne des Patienten

Jährlich wird bei 58.000 Männern in Deutschland ein Prostatakarzinom festgestellt. Dieser Tumor ist damit die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern. Neben den unmittelbaren Belastungen einer Therapie leiden die Betroffenen nicht selten an bleibenden Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität durch Erektionsstörungen, Blasenschwäche u.a.

Im Vordergrund der HAROW-Studie steht daher die Erhaltung der Lebensqualität der Patienten. Die Studie soll Kriterien für eine sinnvolle Behandlung des Prostatakarzinoms entwickeln, mit denen eine Übertherapie vermieden werden kann. Hierfür werden bis zu 5.000 Patienten bis ins Jahr 2012 über ihr Krankheitserleben berichten. Zusätzlich werden medizinische Diagnosen ausgewertet, gesundheitsökonomische Daten erhoben und die Beziehung zwischen Arzt und Patient untersucht.

Die GAZPROM Germania GmbH stellt der Stiftung Männergesundheit für die Studie insgesamt 5 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Förderung gewährleistet die vollständige Unabhängigkeit der HAROW-Studie von der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie.

Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit fördert das Gesundheitsbewusstsein bei Männern. Dazu unterstützt und entwickelt sie Vorsorgekampagnen, Früherkennungsprojekte und Forschungen zur Gesundheit des Mannes. Hierbei sind nicht allein medizinische oder psychologische Aspekte wichtig, sondern auch die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen. Deshalb versammelt die Stiftung Experten unterschiedlicher Lebensbereiche, die einen Dialog aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen – darunter auch der Vize-Olympiasieger von 1996, Frank Busemann. Weitere Informationen unter www.stiftung-maennergesundheit.de.

Für Rückfragen:

Stiftung Männergesundheit
Matthias C. Frölich
Reinhardtstr. 2,
10117 Berlin

Telefon 030 27593859
Telefax 030 27875673
E-Mail matthias.froelich@stiftung-maennergesundheit.de
Internet www.stiftung-maennergesundheit.de

Pressemitteilung Stiftung Männergesundheit – Matthias Frölich


Krebszeitung

--Download Leben und Lieben mit Prostatakrebs als PDF-Datei --


  • In Leukämiezellen (hier lila) wird durch das neue Medikament der Signalweg zum natürlichen Absterben wieder freigemacht. Foto: Universitätsklinikum Ulm
    Leukämie

    Die Behandlung von Kindern und Erwachsenen, die an Leukämie erkrankt sind, soll verbessert werden. Im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes NGFNplus des Bundesforschungsministeriums (BMBF) erhalten jetzt zu diesem Zweck elf Universitätskliniken und zwei außeruniversitäre Einrichtungen* in den kommenden drei Jahren sechs Millionen Euro mit der Perspektive einer zweijährigen Verlängerung.

    […mehr lesen]

  • Krebshilfe
    Deutsche Krebshilfe

    Bonn (tl) — Krebs ist eine Diagnose, die Betroffene und ihre Angehörigen oft völlig unerwartet trifft. Viele fühlen sich machtlos, überfordert und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Psychosoziale Krebsberatungsstellen bieten Hilfe. Sie sind eine wichtige Anlaufstelle. Hier können Krebs-Betroffene lernen, mit ihrer Krankheit richtig umzugehen. Die neue Ausgabe des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“ stellt die Arbeit einer Krebsberatungsstelle vor.

    Wohl fühlen sollen sich Krebs-Betroffene, wenn sie die Räume der Krebsberatungsstelle Münster betreten. Leiterin Gudrun Bruns hat die Zimmer hell und freundlich gehalten, die Büros mit Blumen und Kerzen ausgestattet. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, für die richtige Atmosphäre zu sorgen, um über alle Sorgen sprechen zu können. „Viele  haben Existenzängste, fragen sich, ob sie ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn sie länger krank sind, und wissen nicht, auf welche Sozialleistungen sie Anspruch haben“, sagt Bruns. Zusammen mit ihren neun Mitarbeitern berät Bruns, hilft beim Beantragen von Rehabilitationsmaßnahmen und vermittelt bei Bedarf weiter an Psychotherapeuten. „Unser wichtigstes Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern“, sagt die Leiterin der Krebsberatungsstelle.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit