Maligne Lymphome: Aktualisierte Broschüre

Maligne Lymphome: Aktualisierte Broschüre informiert über laufende Studien zur Therapieoptimierung
Maligne Lymphome: Aktualisierte Broschüre informiert über laufende Studien zur Therapieoptimierung

Das Kompetenznetzes Maligne Lymphome (KML) hat zum vierten Mal seine Broschüre „Aktuelle Studien“ in einer aktualisierten Auflage veröffentlicht. Die inzwischen 36 Seiten umfassende Broschüre informiert Lymphom-Patienten und ihre Angehörigen über die aktuellen Therapieoptimierungs-Studien, die von den Studiengruppen des KML durchgeführt werden. Gegliedert nach den verschiedenen Lymphom- Erkrankungen werden die Studien vorgestellt und Kontaktdaten zu den Studiengruppen aufgeführt. Am Rande werden in allgemeiner Form das Krankheitsbild „Maligne Lymphome“ sowie die Bedeutung klinischer Studien erläutert. Hinweise auf ausführliche Patienteninformationen, in denen gängige Diagnose- und Therapieverfahren beschrieben werden, runden die Broschüre ab. Sie kann ab sofort beim Kompetenznetz Maligne Lymphome angefordert werden.

Patienten, die sich im Rahmen der beschriebenen Lymphom-Studien behandeln lassen, erhalten die derzeit beste bekannte Therapie, da Therapiestudien nur dann durchgeführt werden dürfen, wenn berechtigte Hoffnung besteht, dass die neue Therapie wirkungsvoller oder verträglicher ist als die Standardtherapie. Dabei werden alle Patienten besonders intensiv betreut und regelmäßig untersucht.
Patienten der Ersatzkassen des VdAK/AEV haben darüber hinaus die Möglichkeit, die Therapie im Rahmen einer integrierten Versorgung zu erhalten (mehr dazu unter www.lymphome.de/ivml ).

Die von den Lymphom-Studiengruppen des Kompetenznetzes bisher erreichten Fortschritte in der Lymphom-Therapie werden international als führend angesehen. Sie beruhen neben entscheidenden Durchbrüchen in der Grundlagenforschung vor allem auf mehreren Generationen klinischer Studien, in denen neue diagnostische Verfahren getestet und bessere Therapien entwickelt wurden oder erfolgreiche Therapieschemata so optimiert wurden, dass bei gleicher Wirksamkeit weniger Nebenwirkungen auftreten.

Derzeit führen die elf Studiengruppen des Kompetenznetzes Maligne Lymphome rund 60 Therapieoptimierungs-Studien durch, in denen nahezu 11.000 Patienten behandelt werden. Bundesweit beteiligen sich rund 650 Behandlungszentren mit 1.300 Ärzten an den Studien des Kompetenznetzes. Unter www.lymphome.de  können Patienten und überweisende Ärzte sich diese Zentren für verschiedene Lymphomarten und ausgewählte Standorte auflisten lassen. Die Broschüre „Aktuelle Studien“ kann beim Kompetenznetz Maligne Lymphome bestellt oder im Internet unter www.lymphome.de herunter geladen werden.

Kontaktdaten zur Bestellung der Broschüre: www.lymphome.de

Kompetenznetz Maligne Lymphome
Uniklinik Köln
Joseph-Stelzmann-Str. 9

50924 Köln

Tel.: +(49)221-478-7400
Fax: +(49)221-478-7406

E-Mail: lymphome@uk-koeln.de

Sprecher des Kompetenznetzes Maligne Lymphome:

Prof. Dr. Michael Hallek
Kompetenznetz Maligne Lymphome
Uniklinik Köln
Joseph-Stelzmann-Str. 9

50924 Köln

Tel.: +(49)221-478-7405
Fax: +(49)221-478-7406

E-Mail: lymphome@uk-koeln.de

Im Kompetenznetz Maligne Lymphome haben sich die führenden Lymphom- Studiengruppen und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen. Die Kooperation trägt dazu bei, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern und neue Ergebnisse aus der Forschung schnellstmöglich in die Patientenversorgung zu überführen. Auch Patienten und Selbsthilfeverbände sind eingebunden, so dass ihre Fragen und Bedürfnisse in die Gestaltung der Forschungsprojekte einfließen. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome ist eines von 18 Kompetenznetzen in der Medizin, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Pressemitteilung Kompetenznetz Maligne Lymphome, Silke Hellmich


Krebszeitung

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  • Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen
    Hautkrebs

    Vorteile beim Gesamtüberleben, aber auch Nachteile in Form von Nebenwirkungen

    Der Wirkstoff Vemurafenib (Handelsname Zelboraf®) ist seit Februar 2012 zugelassen zur Behandlung von fortgeschrittenem Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt. Er kommt für Erwachsene infrage, deren Melanom nicht operierbar ist oder Absiedlungen (Metastasen) gebildet hat und in deren Tumor ein bestimmtes Gen (BRAF-V600) verändert ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß AMNOG überprüft. Demnach stehen erhebliche Vorteile in Bezug auf das Gesamtüberleben einem erheblichen Schadenspotential in Form von Nebenwirkungen gegenüber. In der Gesamtschau ergibt sich ein Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen von Vemurafenib.

    Vemurafenib im Vergleich mit Dacarbazin

    Als zweckmäßige Vergleichstherapie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Wirkstoff Dacarbazin bestimmt. Zur Nutzenbewertung stand eine Studie zur Verfügung, die Vemurafenib direkt mit Dacarbazin verglich. Es handelt sich dabei um eine randomisierte und offene Studie, d.h. die Patientinnen und Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip einer der beiden Behandlungsgruppen zugeteilt und sowohl sie als auch die Ärzte wussten, welcher der beiden Wirkstoffe jeweils zum Einsatz kam.

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  • A) Signalwege, die im Mausmodell mit konstitutiv aktivem CD40 aktiviert werden. B) Geförderte Fragestellung: Was geschieht mit der Aktivierung der Erk-Proteine und letztendlich mit der Tumorentstehung, wenn die in anderen Systemen sehr gut charakterisierte Raf-MEK-ERK Signalkaskade durch Inaktivierung von Raf unterbrochen wird? C) Die Ergebnisse führten zu der Identifizierung eines völlig neuartigen Signalwegs, der – unabhängig von Raf-Kinasen – zur Erk-Aktivierung und Tumorentstehung beiträgt.
    Forschung
    Wenn die in Zellen notwendigen Signalweiterleitungsmechanismen verstärkt und/oder nicht mehr abschaltbar sind, wird die Entstehung von Tumoren wahrscheinlicher. Die Rolle einer in der Signalweiterleitung maßgeblich involvierten Proteinfamilie – die Raf-Kinasen – haben Forscher am Helmholtz [...mehr lesen]

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