Menschenwürdiger Abschied statt Sterbehilfe als Geschäft

Patientin - pixabay

Menschenwürdiger Abschied statt Sterbehilfe als Geschäft

Wunstorf im Juli 2008. Nicht nur Politiker führen derzeit hitzige Diskussionen über aktive Sterbehilfe. Mögliche Gesetzesverschärfungen stellen vor allem Betroffene vor ethische Fragen: Ist Tötung auf Verlangen human, wenn dabei Gewinnmaximierung im Vordergrund steht? Wie sehen medizinische Alternativen aus? Kompetente Aufklärung hilft entscheidend, um eine bessere Versorgung im letzten Lebensabschnitt zu ermöglichen.

Mit Aufklärung und moderner Palliativmedizin gegen den „Tod auf Bestellung“

„In erster Linie resultiert der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe aus schlechten Lebensbedingungen Pflegebedürftiger“, erklärt Reinhard Zoske, Hospizbeauftragter der Schaumburg-Lippischen Landeskirche, der täglich unheilbar Kranke betreut.

Angst vor Schmerzen oder Sorgen, der Familie zur Last zu fallen, bestimmen das Denken vieler Patienten. Experten befürchten durch aktuelle Entwicklungen ohne gesetzliche Neuregelung förmlich einen Erwartungsdruck auf alte oder schwerkranke Menschen, organisierte Suizidhilfe in Anspruch zu nehmen.

Doch soweit muss es nicht kommen: Palliativmedizin und Hospizangebote sorgen für weitgehenden
Erhalt von Lebensqualität und machen den Gedanken an Selbsttötung überflüssig.

Umfassende Informationen hierzu bietet das Buch „Palliativmedizin – Ein Ratgeber für Patienten mit unheilbaren Krankheiten“. Zwar sprechen die Autoren Reinhard Zoske und Palliativmedizinerin Dr. med. Erika Mendoza insbesondere Patienten mit unheilbaren Krankheiten an. Aber auch Angehörige finden Hilfestellung – angefangen bei der Erklärung von Fachbegriffen über medizinische Maßnahmen bis hin zu einem eigenen Kapitel zum Thema Schmerz. Feinfühlig zeigt das Autoren- Team Lösungen für scheinbar ausweglose Situationen auf und findet die richtigen Worte für Umgang mit Leid.

„Schwere Erkrankungen stellen uns vor eine große Herausforderung. Trotz aller Härte sind sie auch eine Chance, Phantasie zu entwickeln und unser Leben bis zum letzten Atemzug zu gestalten, uns für einen humanen Abschied einzusetzen“, so Zoske. Kernaussage des Buches: Trotz aussichtsloser Erkrankung das Leben genießen und organisierter Sterbehilfe somit die Bedeutung nehmen.

Empfehlung von www.stiftung-gesundheit.de

„Die Auseinandersetzung mit unheilbaren Krankheiten, Sterben und Tod gehört immer noch zu den Tabuthemen und ist mit großen Ängsten verknüpft. Das Buch ‚Palliativmedizin’ stellt sich dieser Thematik und gibt Schwerkranken eine fachkundige und nützliche Hilfestellung im Alltag. ‚Ein äußerst nützliches Handwerkszeug, das Anregungen gibt und Anstöße zur weiterführenden Literatur’, lobten die Gutachter der Stiftung Gesundheit.“

Buchtipp
Dr. med. Erika Mendoza, Reinhard Zoske:
„Palliativmedizin – Ein Ratgeber für Patienten mit unheilbaren Krankheiten“
Verlag Arrien GmbH, ISBN: 3-9808990-3-9, € 12,45

Dr. med. Erika Mendoza, Reinhard Zoske:
„Leitfaden für Pflegende Zugehörige“
Verlag Arrien GmbH, ISBN: 3-9808990-2-0, € 12,45

Presseinformation:
Borgmeier Public Relations
Lange Straße 112
27749 Delmenhorst
Maren Seving
Petra Wilts
E-Mail: seving@agentur-borgmeier.de
Tel.: 0 42 21-93 45 25


Krebszeitung

--Download Menschenwürdiger Abschied statt Sterbehilfe als Geschäft als PDF-Datei --


  • Folsäure- Vitamin Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.
    Darmkrebs

    Folsäure- Vitamin Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.Freiburg (ng) – Ein Ziel der modernen Krebsforschung ist es, die Wirksamkeit und Verträglichkeit bereits bekannter Medikamente und Therapieverfahren weiter zu verbessern. An der Klinik für Tumorbiologie Freiburg entwickeln Wissenschaftler derzeit eine Strategie, um Chemotherapeutika gezielter in Darmkrebszellen einzuschleusen.

    Die Krebs-Medikamente werden dazu an Folsäure-Moleküle gebunden, da Krebszellen dieses Vitamin vermehrt aufnehmen. Auf diese Weise soll die Wirkstoffkonzentration in den bösartigen Zellen stark erhöht werden, wobei gesunde Zellen verschont bleiben. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 150.000 Euro.

    Mit ihrem Therapiekonzept wollen die Freiburger Wissenschaftler die Medikamente Camptothecin und Oxaliplatin zielgerichtet in Darmkrebszellen einbringen. „Beide Zytostatika haben in den letzten Jahren die Therapie bei bösartigen Tumoren des Darms verbessert“, erklärt Dr. Felix Kratz, Projektleiter an der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg. „Das Problem ist jedoch, dass diese Medikamente nicht gezielt genug wirken, sondern auch gesunde Zelle zerstören und dadurch erhebliche Nebenwirkungen verursachen.“

    […mehr lesen]

  • Kongress - pixabay
    DGU-Kongress 2013

    Forschung und klinische Versorgung in der Urologie rücken enger zusammen: Vom 25. bis 28. September 2013 halten die europäischen urologischen Grundlagenforscher und die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ihre Jahrestagungen unter einem Dach in der Messe Dresden ab.

    Ihr gemeinsames Anliegen sind immer stärker individualisierte Krebstherapien bei fortgeschrittenen Tumoren von Nieren, Harnblase und Prostata. „Wir wollen die Chance nutzen, voneinander zu lernen“, sagt die Präsidentin der EAU Section of Urological Research (ESUR), Prof. Dr. Kerstin Junker. Auch DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle erwartet Innovationskraft von der Begegnung: „Wenn Kliniker sehen, was in der Forschung möglich ist und umgekehrt die Grundlagenforscher besser verstehen, wo die klinischen Probleme sind, können neue Forschungsimpulse und damit langfristig neue Behandlungserfolge entstehen.“

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit

  • Behörden hoffen auf experimentelle Ebola-Therapie
    am 14. August 2018 um 16:42

    Behörden hoffen auf experimentelle Ebola-Therapie  SPIEGEL ONLINEEbola im Kampfgebiet  Süddeutsche.deWHO sieht große Gefahr für Ausbreitung von Ebola im Kongo  Deutsches Ärzteblatt«Kongo hat bewiesen, dass es diese Krankheit bekämpfen kann»  Schweizer Radio und […]

  • Mehr als doppelt so viele Zecken wie 2017: So schützen Sie sich vor einer Infektion
    am 14. August 2018 um 15:18

    Mehr als doppelt so viele Zecken wie 2017: So schützen Sie sich vor einer Infektion  kreiszeitung.deRekord-Zahl an Zeckenstichen: «Da muss etwas anderes am Laufen sein»  az Aargauer Zeitung«Meine Begeisterung für Zecken hält seit bald 40 Jahren an»  Schweizer Radio und Fernsehen […]

  • Wird durch Mücken übertragen: Das West-Nil-Virus breitet sich in Europa aus
    am 14. August 2018 um 15:11

    Wird durch Mücken übertragen: Das West-Nil-Virus breitet sich in Europa aus  Berliner ZeitungGefährliches West-Nil-Virus breitet sich in Europa aus  General-AnzeigerRotes Kreuz Vorarlberg testet Blutspenden auf West-Nil-Virus  VOL.AT - Vorarlberg OnlineKKH warnt: Immer mehr Infektionen durch […]

  • Deepmind: Künstliche Intelligenz erkennt Augenkrankheiten
    am 14. August 2018 um 15:11

    Deepmind: Künstliche Intelligenz erkennt Augenkrankheiten  heise onlineDeepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten  Golem.deKünstliche Intelligenz: Google-KI diagnostiziert über 50 Augenkrankheiten  VRODOFull coverag […]

  • Kardiologen warnen vor Doping im Breitensport
    am 14. August 2018 um 14:52

    Kardiologen warnen vor Doping im Breitensport  Deutsches ÄrzteblattFreizeitsportler gefährden immer öfter ihre Herzgesundheit mit Doping  Ärzte ZeitungFull coverag […]