Mit aller Kraft gegen den Krebs

Patientin - pixabay

Bonn (ws) – Prominente Unterstützung erhält die Deutsche Krebshilfe jetzt durch Michael und Uli Roth im Rahmen der Kampagne „Mit aller Kraft gegen den Krebs – gemeinsam für das Leben“. Ab sofort setzen sich die ehemaligen Handballnationalspieler für die Arbeit der Deutschen Krebshilfe ein und rufen dazu auf, mit vereinten Kräften gegen die Krankheit und für das Leben zu kämpfen. Motive der Kampagne, unter anderem der Roth-Brüder und Maite Kelly, können ab jetzt als Frei- und Füllanzeigen im Internet heruntergeladen werden.

Michael und Uli Roth unterstützen Kampagne der Deutschen Krebshilfe

Als Handballnationalspieler sind Michael und Uli Roth in Deutschland bekannt geworden. Heute engagieren sie sich als Trainer und sportlicher Leiter weiterhin im Handballsport. Nachdem beide im Jahr 2009 an Prostatakrebs erkrankten und sie diesen erfolgreich besiegten, ist es für sie zu einer neuen Lebensaufgabe geworden, anderen Menschen Mut zu machen und sie im Kampf gegen die Krankheit zu stärken. Für die Roth-Brüder ist Prostatakrebs kein Tabuthema. Mit ihrem Gang an die Öffentlichkeit möchten sie auch Andere dazu motivieren, offen mit dieser Krankheit umzugehen und Männer darin bestärken, sich über Früherkennungsuntersuchungen zu informieren. „Wir wollen mit unserem Auftreten zeigen, dass diese Krebsart heilbar ist und, dass man sich nach der Behandlung wieder gesund fühlen kann – so wie wir im Moment. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Erkrankung früh erkannt und behandelt wird“, sagt Uli Roth.

Frei- und Füllanzeigenmotive in zahlreichen Formaten stehen auf www.mit-aller-kraft.de/download.html bereit. Hier gibt es weitere Informationen zur Kampagne, ausführliche Interviews mit Michael und Uli Roth, Maite Kelly, Betroffenen, Forschern und engagierten Privatpersonen sowie Bilder und Videos. Weitere Informationen zur Deutschen Krebshilfe sowie Informationen für Betroffene und deren Angehörige gibt es unter www.krebshilfe.de.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V.


Krebszeitung

--Download Mit aller Kraft gegen den Krebs als PDF-Datei --


  • Die Bildfolge zeigt die Isolierung einer Brustkrebszelle (kleiner Kreis links und Mitte) und rechts einen Ausschnitt aus ihrem »molekularen Porträt«. - © Fraunhofer ITEM
    Deutsche Krebshilfe

    München (gb) – Winzige Abschürfungen von Tumoren könnten die Ursache dafür sein, dass sich Krebs im Körper ausbreitet. Münchner Wissenschaftler untersuchen nun diese sogenannten Mikropartikel. Die Forscher vermuten, dass sie die Fähigkeit besitzen, durch den Körper zu wandern und gesunde Zellen in Krebszellen zu verwandeln. Sie hoffen, durch Blockade der Mikropartikel die Krebsausbreitung zu verhindern. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsvorhaben mit 346.000 Euro.

    Eine besondere Eigenschaft von Krebszellen ist ihre Fähigkeit, sich aus dem Zellverband eines Tumors zu lösen. Sie gelangen in die Blut- oder Lymphbahnen, werden durch den Körper transportiert und dringen in andere Gewebe ein. Dort können sie sich ansiedeln und Tochtergeschwülste des ursprünglichen Tumors bilden, in der Fachsprache Metastasen genannt. Geschieht dies, sinken die Heilungschancen des Patienten drastiscAuf welche Weise die bösartigen Zellen die Blut- und Lymphbahnen verlassen, in das Gewebe eindringen und neue Tumoren bilden, ist noch weitgehend unbekannt. Doch möglicherweise helfen ihnen winzige Mikropartikel, die von der Krebszellhülle abbrechen, bei ihrem Feldzug durch den Körper. Denn Tumorzellen geben ständig solche kleinen Zellhüll- Brocken in die Blutbahn ab. Diese Krebsboten können leichter in das Gewebe eindringen als die um ein Vielfaches größeren Krebszellen und diesen den Weg ebnen. Damit nicht genug: Die Tumorabschürfungen können einen molekularen Schutzwall um sich herum errichten, der verhindert, dass sie vom Abwehrsystem des Körpers erkannt und entfernt werden.

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  • Kongress - pixabay
    Krebskongress 2014
    Berlin, 23.2.2014 – Der Deutsche Krebskongress 2014 wurde gestern mit dem Krebsaktionstag in der Messe Süd Berlin beendet. Um den Teilnehmern des Kongresses und interessierten eine Übersicht über die wichtigsten Pressemitteilungen und den Pressekonferenzen des [...mehr lesen]

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