Mit Armbändern gegen Brust- und Hodenkrebs

Laufen für die Heilung von Brustkrebs Quelle: Detlef Höwing
Laufen für die Heilung von Brustkrebs Quelle: Detlef Höwing

Berliner Krebsgesellschaft erhält über 4.000 Euro vom Hard Rock Cafe Berlin. Die Spende aus einer Armband-Verkaufsaktion kommt jungen Menschen mit Brust- und Hodenkrebs zu Gute.

Berlin, 9. September 2013 – Die Berliner Krebsgesellschaft freut sich über eine Spende von 4.052 Euro. Diesen Betrag hat das Hard Rock Cafe Berlin durch den Verkauf von mehr als 3.500 Armbändchen His & Hers eingenommen – und nun der Berliner Krebsgesellschaft für ihren Kampf gegen Brust- und Hodenkrebs gespendet.

„Wir finden es ganz prima, dass das Hard Rock Cafe junge Menschen für die Themen Brust- und Hodenkrebs sensibilisieren will und freuen uns sehr über die Spende“, sagt der Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft Dr. Hubert Bucher. Die Aktion trage nicht nur dazu bei, Betroffene vor Ort unmittelbar zu unterstützen, sondern auch die Erkrankung Krebs weiter zu enttabuisieren und auf Früherkennungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.

Hodenkrebs betrifft vorwiegend junge Männer

Auch junge Menschen können an Krebs erkranken. Jede zehnte Brustkrebspatientin ist bei der Diagnosestellung noch keine 45 Jahre alt. Männer sind im Durchschnitt erst 38 Jahre alt, wenn sie an Hodenkrebs erkranken. „In der Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen ist Hodenkrebs die häufigste Tumorart bei Männern“, betont Prof. Dr. Jan Roigas, Vorstandsmitglied der Berliner Krebsgesellschaft und Chefarzt der Vivantes Kliniken für Urologie Am Urban und Im Friedrichshain, Berlin. Da Hodenkrebs mit rund 3.900 Neuerkrankungen pro Jahr vergleichsweise selten sei, seien die Früherkennungsmöglichkeiten leider noch nicht ausreichend bekannt. Dabei gelte genau wie bei Brustkrebs: „Regelmäßige Selbstuntersuchungen durch Tasten helfen, Tumore früh zu erkennen und Heilungschancen zu verbessern.“

Informationsmaterial über die Früherkennung von Brust- und Hodenkrebs stellt die Berliner Krebsgesellschaft kostenlos für alle Berlinerinnen und Berliner bereit. Direkte Hilfe für Betroffene bietet die gemeinnützige Organisation in ihrer Geschäftsstelle in Berlin Mitte an. Patienten und ihre Angehörige können sich von Beratern jederzeit kostenlos medizinische Informationen und psychoonkologische Unterstützung geben lassen und weitere Hilfen in Anspruch nehmen, etwa Kurse und Gruppen zur Krankheitsbewältigung besuchen oder einen Antrag auf finanzielle Hilfe durch den Härtefonds stellen.

Die Armband-Verkaufsaktion lief in den Monaten Juli und August in Hard Rock Cafes in ganz Deutschland. Neben der Berliner Krebsgesellschaft konnten sich noch die Bayerische Krebsgesellschaft in München und die Krebsgesellschaft Nordrheinwestfalen in Düsseldorf über Spenden aus der Hard Rock Cafe-Kampagne freuen. Die Kampagne ist eine von unzähligen Charity-Aktionen des Unternehmens. Weltweit gibt es 138 Hard Rock Cafes, die sich permanent für wohltätige Zwecke engagieren, sei es durch Spendenaktionen oder mittels ehrenamtlicher Einsätze der Mitarbeiter.

Über die Berliner Krebsgesellschaft

Die Berliner Krebsgesellschaft ist für krebsbetroffene Menschen der Ansprechpartner vor Ort. Kostenfreie persönliche Beratung, direkte Hilfe und weitreichende Unterstützung von Patienten und Angehörigen sind die Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation. Weitere wichtige Aufgaben sind Aufklärung und Information der Berliner Bevölkerung sowie Förderung der Krebsforschung und der ärztlichen Weiterbildung. Der gemeinnützige Verein ist seit über 60 Jahren für das Wohl krebskranker Menschen in Berlin tätig und finanziert sich ausschließlich über Erbschaften und Spenden. Ziel der Berliner Krebsgesellschaft ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen.

Pressekontakt
Berliner Krebsgesellschaft e.V.
Maren Müller, Beatrice Hamberger
Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin
Tel.: 030 – 280 41 955
Fax: 030 – 282 41 36
presse@berliner-krebsgesellschaft.de
www.berliner-krebsgesellschaft.de

Pressemitteilung der Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Ambulante psychoonkologische Versorgung in Berlin durch Qualifizierungs-Curriculum der Berliner Krebsgesellschaft gestärkt


Krebszeitung

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  • Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
    Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Leipziger Universität wurde ein Gen gefunden, dessen Veränderung zu einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) führen kann. In Zusammenarbeit mit einer internationalen Forschergruppe wurde in einem großen internationalen Patientenkollektiv eine Verbindung zur Krankheitsentstehung hergestellt. Das Gen wurde bei fast 2000 Patienten analysiert, die relativ früh an einer Pankreatitis erkrankten. Zur Gruppe der Untersuchten gehörten fast 1000 Patienten aus Deutschland sowie weitere aus Europa, Indien und Japan. Die Ergebnisse konnten vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht werden.

    Die chronische Pankreatitis ist eine relativ seltene Erkrankung, die etwa fünf bis zehn Menschen auf 100.000 Einwohner trifft. Wie Privatdozent Dr. Jonas Rosendahl, Oberarzt an der Uniklinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie erläutert, umfasst diese Zahl alle Formen der Erkrankung. „Meistens entsteht sie durch langjährigen Alkoholmissbrauch. Wir haben uns in diesem Projekt aber auf die Pankreatitis konzentriert, die ohne Alkoholkonsum entsteht und deutlich seltener vorkommt.“ Professor Joachim Mössner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie, betont die Bedeutung der Forschungsergebnisse: „Es ist für viele Patienten ein Gewinn, wenn sie wissen, warum sie diese Erkrankung getroffen hat. Zugleich bietet sich nunmehr die Möglichkeit an, Patienten auch auf Veränderungen in diesem neuen Pankreatitis-Gen zu untersuchen, um die Krankheitsursache zu erkennen.“

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