Mit Musik gegen Eierstockkrebs

Tiefgefrierung von Eierstockgewebe - Quelle: Prof. Dr. Ralf Dittrich, Frauenklinik Erlangen.
Tiefgefrierung von Eierstockgewebe - Quelle: Prof. Dr. Ralf Dittrich, Frauenklinik Erlangen.

Am 25. März 2014 findet im Berliner Konzerthaus das 2. Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs statt

Berlin – Mit und durch Musik den Kampf gegen Krebs unterstützen – am 25. März 2014 gibt es dazu eine gute Gelegenheit. Am Abend dieses Tages findet im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt das 2. Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs statt. Drei Berliner Chöre, unter anderem der Madrigalchor Kreuzberg, werden gemeinsam mit der Neuen Preußischen Philharmonie unter Leitung von Thorsten Hansen das berührende Deutsche Requiem von Johannes Brahms aufführen. Dabei soll der Abend neben dem musikalischen Genuss die Gäste für ein wichtiges Thema sensibilisieren – die Krankheit Eierstockkrebs.

Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist die zweithäufigste Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane. Fast 8.000 Frauen in Deutschland bekommen jährlich diese niederschmetternde Diagnose. Ein großes Problem dieser Erkrankung ist, dass der Tumor oft erst sehr spät erkannt wird und dementsprechend schwierig zu therapieren ist. Auch wenn die Forschung und Behandlungsmethoden des Tumors in den vergangenen Jahres große Fortschritte gemacht haben, verläuft die Krankheit in vielen Fällen tödlich.

Um den Kampf gegen den Eierstockkrebs aktiv voranzutreiben, wurde deshalb 2010 die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs ins Leben gerufen. „Unsere Ziele sind; über die Krankheit zu informieren, aufzuklären und die Forschung zu stärken“, erklärt Initiator und Stiftungspräsident Professor Jalid Sehouli. Der Direktor der Klinik für Gynäkologie der Charité am Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin gilt als einer der international angesehenen Experten auf diesem Gebiet. „Die Projekte der Stiftung sollen dabei direkt und unkompliziert den Betroffenen zugute kommen. Wir haben einen Aufklärungsfilm in mehreren Sprachen produziert, um für Patientinnen und Angehörige als Partner zur Seite zu stehen und wir haben verschiedene Schwerpunktveranstaltungen organisiert. Deshalb freue ich mich jetzt besonders, dass der Madrigalchor Kreuzberg in der imposanten und schönen Kulisse des Konzerthauses sein künstlerisches Können zugunsten der Stiftung bereit stellt und den Kampf gegen den Eierstockkrebs in die Öffentlichkeit transportiert“, so Professor Sehouli weiter.

Ein Großteil der Erlöse aus dem Kartenverkauf wird deshalb an die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs gehen. Darüber hinaus wird direkt am Konzertabend zum Spenden aufgerufen – durch eine Barspende oder eine geschaltete Spenden-SMS, die auch nach dem Konzert über mehrere Monate aktiv bleibt. Die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs erhält zudem an diesem Abend prominente Unterstützung: Das Moderatorenduo Cheryl Shepard und Bernhard Bettermann – beide bekannt aus der ARD-Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ – werden durch den Abend führen und sich aktiv für die Arbeit der Stiftung engagieren. Alle Gäste dürfen sich somit auf einen wunderbaren Klassikabend für einen guten Zweck freuen.

Karten für das Benefizkonzert sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen und direkt im Konzerthaus für 16/18/20 EUR zzgl. WG erhältlich.

Für weitere Fragen zum Benefizkonzert, die Arbeit der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs oder zur Erkrankung selbst betreffend stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Gern vermitteln wir auch Experten und Interviewpartner.

Pressekontakt:
AVISOmed medizin+media
Susanne Fechner
Linienstr.214
10119 Berlin
T +49 30 400 54 244
F +49 30 275 83 017
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  • Krebssymbol - pixabay
    Schilddrüsenkrebs

    Bei Patienten, die an einem Schilddrüsenkarzinom leiden, muss in der Regel die Schilddrüse operativ entfernt werden. Um restliches Schilddrüsen- oder Tumorgewebe zu entfernen, dass nach der Operation möglicherweise noch verblieben war, werden die Patienten im Anschluss mit einer Radiojodtherapie behandelt. Das radioaktive Jod reichert sich dabei in dem Restgewebe an und tötet es ab. Die Aufnahme in die Zellen ist aber davon abhängig, dass das die Schilddrüse stimulierende Hormon TSH in ausreichender Menge im Körper vorhanden ist.

    Weniger Nebenwirkungen, schnellere Heilung / Pressegespräch mit Patienten am 27. Juni

    Bislang mussten Ärzte warten, bis der Körper des Patienten die Produktion des Hormons wieder hochgefahren hatte. Der Patient musste dabei zunächst eine Phase mit Schilddrüsenunterfunktion durchstehen, die von erheblichen körperlichen und psychischen Nebenwirkungen gekennzeichnet ist. Herz-Kreislaufkomplikationen, Arbeitsunfähigkeit sowie erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahren drohen wegen einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Die Schilddrüsenunterfunktion ist zudem verantwortlich für eine verlangsamte Rekonvaleszenz.

    Bei der neuen Therapie erhalten die Patienten sofort nach der Operation Thyrogen, ein biotechnologisch hergestelltes Hormon, das dem menschlichen Schilddrüsenhormon zum Verwechseln ähnelt. Damit kann die Schilddrüsenunterfunktion mit allen Nebenwirkungen vermieden werden, auch der Heilungsprozess läuft schneller. Die Krankheitsphase kann in den meisten Fällen von ungefähr sechs Wochen auf zehn bis zwölf Tage reduziert werden.
    Über die Erfolge der Therapie an der MHH berichten am

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  • Gefärbte mikroskopische Aufnahme eines Influenza-Virus CDC/ Erskine. L. Palmer, Ph.D.; M. L. Martin
    Krebs bei Kindern

    Die Verdienste von Professor Dr. Jindrich Cinatl, Leiter des Interdisziplinären Labors für Tumor- und Virusforschung am Institut für Medizinische Virologie (Direktor: Prof. Dr. Hans Wilhelm Doerr), Universitätsklinikum Frankfurt am Main, auf dem Gebiete der Krebsforschung sind in jüngster Zeit in zweifacher Hinsicht von unabhängiger Seite gewürdigt worden. So erhielt Professor Cinatl für seine pädiatrisch-onkologischen Arbeiten den Fritz-Acker-Preis 2004. Der Fritz-Acker-Preis ist mit € 5.000,- dotiert und wird jährlich von der Fritz-Acker-Stiftung an Wissenschaftler verliehen, die sich auf dem Fachgebiet der Krebsforschung oder der Herzleiden besonders verdient gemacht haben.

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