Mutperlen für krebskranke Kinder der Charité

Andere Kinder und draussen spielen kann Leukämie vorbeugen. Auch ein Schnupfen ist da nicht schlimm. - Quelle: DccCheck com
Andere Kinder und draussen spielen kann Leukämie vorbeugen. Auch ein Schnupfen ist da nicht schlimm. - Quelle: DccCheck com

Berliner Krebsgesellschaft spendet der Charité Kinderonkologie Mutperlen im Wert von 2.000 Euro. Aktion startet am 7. April 2014

Berlin, 7.4.2014 – Ab heute erhalten krebskranke Kinder auf den beiden kinderonkologischen Stationen am Charité Campus Virchow Klinikum ein ganz besonderes Geschenk: Jede einzelne Behandlungsmaßnahme wird vom Pflegepersonal mit einer Mutperle belohnt. Die Berliner Krebsgesellschaft hat die Aktion initiiert und der Kinderklinik Mutperlen im Wert von 2000 Euro gespendet.

Mutperlen ist ein bundesweites Projekt der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Es wurde entwickelt, um krebskranken Kindern Mut zu machen und sie für ihre Tapferkeit zu belohnen. Da es für jede Behandlungs- oder Untersuchungsmaßnahme eine spezielle Perle gibt, entsteht mit der Zeit eine ganz bunte, individuelle Kette. Die Perlensammlung besteht aus 30 verschiedenen Motiven, die die unterschiedlichen Maßnahmen – von einer Spritze über eine Bluttransfusion bis hin zu einer Operation – symbolisieren.

„Mit der Vorfreude auf die Belohnung kann den Kindern ein Stück weit die Angst vor der Behandlung genommen werden“, sagt Prof. Dr. Angelika Eggers, Direktorin der Kinderklinik mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie am Charité Virchow Klinikum, die das Projekt bereits aus ihrer Zeit am Tumorzentrum Essen kennt. „Ich bin der Berliner Krebsgesellschaft dankbar, dass wir das bewährte Belohnungssystem nun auch unseren kleinen Patienten anbieten können. Die Kinder lieben es, die Perlenketten an ihr Bett zu hängen und damit das, was sie hinter sich haben, auch für andere sichtbar zu machen.“

Je nach Behandlungsdauer kann eine Mutperlenkette manchmal bis zu drei Meter lang werden. Viele Kinder heben die Kette, die viel über eigene Krankengeschichte erzählt, auch noch lange nach Abschluss der Behandlung auf. Auch für Eltern verstorbener Kinder kann die Kette ein wertvolles Erinnerungsstück sein.

„Alles, was krebskranken Kindern hilft, die belastende Behandlungszeit besser durchzustehen, hilft auch ihren Eltern und Geschwistern“, sagt Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft Dr. Hubert Bucher. „Das Mutperlen-Projekt hat uns besonders gut gefallen und ich bin gespannt, was die Kinder am Virchow-Klinikum für Augen machen werden, wenn sie ab heute mit Perlen für ihre Tapferkeit belohnt werden.“ Die erste „Perlen-Spende“ in Höhe von 2000 Euro soll aber nur der Anfang sein. „Wir werden gezielt weitere Spenden für dieses Projekt sammeln, damit wir es künftig fortsetzen können“, kündigt Bucher an.

Die Kinderklinik am Charité Campus Virchow Klinikum behandelt pro Jahr etwa 120 Kinder mit einer neudiagnostizierten bösartigen Erkrankung, hinzukommen etwa 25 Kinder, die einen Rückfall erlitten haben. Deutschlandweit erkranken jedes Jahr rund 1.800* Kinder unter 15 Jahren neu an Krebs, damit ist jedes 420. Kind betroffen. Leukämien machen in dieser Altersgruppe mehr als ein Drittel aller Krebserkrankungen aus.

Über die Berliner Krebsgesellschaft

Die Berliner Krebsgesellschaft ist für krebsbetroffene Menschen der Ansprechpartner vor Ort. Kostenfreie persönliche Beratung, direkte Hilfe und weitreichende Unterstützung von Patienten und Angehörigen sind die Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation. Weitere wichtige Aufgaben sind Aufklärung und Information der Berliner Bevölkerung sowie Förderung der Krebsforschung und der ärztlichen Weiterbildung. Der gemeinnützige Verein ist seit über 60 Jahren für das Wohl krebskranker Menschen in Berlin tätig und finanziert sich ausschließlich über Erbschaften und Spenden. Ziel der Berliner Krebsgesellschaft ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen.

Pressekontakt
Berliner Krebsgesellschaft e.V.
Maren Müller
Robert-Koch-Platz 7,
10115 Berlin
Tel.: 030 – 280 41 955
Fax: 030 – 282 41 36
presse@berliner-krebsgesellschaft.de
www.berliner-krebsgesellschaft.de

Das Immunsystem gegen den Tumor aktivieren


Krebszeitung

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  • A) Hirntumorzellen mit induzierter Resistenz gegenüber Chemotherapie (untere Plattenhälfte) weisen gegenüber ursprünglichen Hirntumorzellen (obere Plattenhälfte) ein deutlich höheres Resistenzniveau gegenüber Temozolomid (von links nach rechts in aufsteigenden Konzentrationen) auf und dienen als Modell für die Erforschung von Resistenzmechanismen im Patienten. B) Tumorstammzellen (ZH-161) in Zellkulturmedium. - Quelle: Caroline Happold; Nina Stojceva; Zürich
    Forschung

    Wissenschaftler des Instituts für Neuropathologie in Düsseldorf und der Klinik für Neurologie in Zürich untersuchen die Mechanismen der Resistenz bösartiger Hirntumoren (Glioblastome) gegenüber Strahlentherapie und Chemotherapie. Sie konzentrieren sich hier speziell auf eine erst vor wenigen Jahren als bedeutsam erkannte Gruppe von kleinen Nukleinsäuremolekülen (microRNA), die als wesentliche Regulatoren genetischer Prozesse erkannt wurden. Durch Beeinflussung der relativen Mengen dieser Signalmoleküle soll das Ansprechen bösartiger Hirntumoren auf die klassischen Tumortherapien deutlich verbessert werden.

    Die mittlere Überlebenszeit für Patienten mit Glioblastomen, einer besonders aggressiven und häufigen Hirntumorform, beträgt immer noch weniger als ein Jahr. Das Ansprechen auf die weitere Therapie nach der Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie, ist sehr unterschiedlich: Manche Tumoren zeigen sich primär resistent und wachsen trotz dieser Therapie weiter. Andere Tumoren bleiben über Monate inaktiv, entwickeln aber dann im Verlauf Resistenzmechanismen.

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  • Immun-Fluoreszenzfärbung, um die Differenzierung einer Stammzelle festzustellen. Fett-Tropfen (rot) sind charakteristisch für Fettzellen, die aus den Stammzellen entstanden sind. Die noch undifferenzierten Zellen sind durch grüne Fluoreszenz in den Zellkernen zu erkennen. Foto: O. Karpiuk
    Forschung

    Die Stammzelltransplantation wird bei verschiedenen Formen von Leukämien eingesetzt. Um den Blutkrebs auszulöschen, wird beispielsweise bei der allogenen Transplantation das komplette blutbildende System des Patienten durch das eines Fremdspenders ersetzt. Diese Therapie ist mit einer starken Schwächung der Immunabwehr verbunden, da sich aus dem neuen Knochenmark erst nach einer Weile wieder intakte Abwehrzellen und Antikörper gegen Krankheitserreger nachbilden. Eine einfache Infektion, die ein Gesunder womöglich ohne weiteres wegsteckt, kann den Genesungsprozess eines transplantierten Patienten sehr gefährden.

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