Nahrungsergänzung bei Krebs: Nutzen oder Schaden?

Ein guter Ernährungsstatus ist bei Krebs besonders wichtig. - Quelle: Berliner Krebsgesellschaft
Ernährung bei Krebs

Wer an Krebs erkrankt ist, möchte seinen Körper bestmöglich unterstützen. Dazu gehört auch eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen. Doch reicht eine Extraportion Obst, oder sollten es lieber Brausetabletten sein? Können Vitamine auch schaden?

Berlin, 01. Juni 2012 – Viele Krebspatienten fragen sich, inwieweit sie mit gesunder Ernährung ihre Erkrankung beeinflussen oder die Therapie unterstützen können. Im Vordergrund stehen dabei oft Vitamine und Spurenelemente. Doch was ist in dieser Situation wirklich hilfreich? Wie wirken sich Vitamine auf die Behandlung aus? Kann ein Zuviel auch schaden? Gesunde Menschen hingegen beschäftigt vor allem die Frage, ob sich durch eine tägliche Extraportion Vitamine das eigene Krebsrisiko senken lässt.

Ob Mikronährstoffe eine Krebserkrankung oder deren Entstehung beeinflussen können, wird in Expertenkreisen kontrovers diskutiert. Studien zur Krebsprävention kommen zu unterschiedlichen, teils widersprüchlichen Ergebnissen. Dennoch: Immer wieder geben wissenschaftliche Studien Hinweise darauf, dass beispielsweise Vitamin-C-reiche Kost bei der Krebsprävention eine Rolle spielen könnte.

Im Verlauf einer Krebserkrankung kann es zu einer Unterversorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen kommen. Stellt der Arzt eine solche Unterversorgung oder gar einen Mangel fest, sollte er gezielt gegensteuern. Prof. Hans-Konrad Biesalski, Ernährungsmediziner von der Universität Hohenheim, spricht im DKG-Experteninterview, über Pro und Contra der Nahrungsergänzung bei Krebs. Zudem erläutert er, in welchen Stadien die Einnahme zusätzlicher Vitamine und Spurenelemente aus seiner Sicht sinnvoll ist.

Das ausführliche Gespräch und weitere Informationen stehen ab sofort unter www.krebsgesellschaft.de/thema_juni2012 bereit.

Quelle: www.krebsgesellschaft.de

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Pressemitteilung / DKG-Internetportal, Kirsten Herkenrath


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