Neuauflage Broschüre „Krebs der Bauchspeicheldrüse“

v.links n.rechts: Bernd Schmidt, Friedrich Carl Janssen, Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Gerd Nettekoven - Foto: D.Höwing
Deutsche Krebshilfe

Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft informieren gemeinsam

Bonn (be) – Die im vergangenen Jahr vereinbarte enge Zusammenarbeit von Deutscher Krebshilfe und Deutscher Krebsgesellschaft schlägt sich nun auch bei den Informationsmaterialien für Betroffene nieder: „Die blauen Ratgeber“ werden künftig als Kooperationsprojekt der beiden Organisationen veröffentlicht. Als erste gemeinsame Broschüre ist jetzt „Krebs der Bauchspeicheldrüse“ erschienen. Sie beschreibt allgemeinverständlich Warnzeichen und Risikofaktoren dieser Erkrankung, erläutert Diagnostik, Therapie und Nachsorge und informiert über Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige. Der Ratgeber ist bei der Deutschen Krebshilfe kostenfrei erhältlich und kann im Internet unter www.krebshilfe.de und unter www.krebsgesellschaft.de abgerufen werden.

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 15.400 Menschen neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs, in etwa gleich verteilt auf Männer und Frauen. Da die Erkrankung oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird und eine dementsprechend ungünstige Prognose hat, ist sie mit 6,5 Prozent aller Krebstodesfälle bei Männern und knapp 8 Prozent bei Frauen die vierthäufigste Krebstodesursache.

Im Rahmen der Serie „Die blauen Ratgeber“ haben die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft die Broschüre „Krebs der Bauchspeicheldrüse“ nun als Neuauflage herausgebracht. Unterstützt wurden sie dabei vom Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V., einer Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte.

Patienten, Angehörige und allgemein Interessierte werden zukünftig von den beiden Organisationen, die sich seit Jahrzehnten mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten für Krebspatienten engagieren, mit einheitlichen Informationen versorgt. Die medizinisch-fachliche Expertise einerseits und die Nähe zu Betroffenen andererseits sollen sicherstellen, dass „Die blauen Ratgeber“ Antworten auf medizinisch drängende Fragen geben, konkrete Hilfen anbieten, um die Erkrankung zu bewältigen, und Perspektiven für ein Leben mit und nach Krebs aufzeigen. Die Informationen sind neutral und unabhängig und frei von wirtschaftlichen Interessen.

Der Ratgeber „Krebs der Bauchspeicheldrüse“ kann kostenfrei bestellt werden bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn, Fax: 0228/ 72 99 0-11, E-Mail: deutsche@krebshilfe.de. Außerdem kann die Broschüre im Internet auf den Seiten der Deutschen Krebshilfe unter www.krebshilfe.de und der Deutschen Krebsgesellschaft unter www.krebsgesellschaft.de/wub_broschueren_dkh_dkg,230094.html im Volltext gelesen und heruntergeladen werden.

Hintergrundinformation – Die blauen Ratgeber

Die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft geben gemeinsam „Die blauen Ratgeber“ heraus: Broschüren, in denen Diagnose, Therapie und Nachsorge der häufigsten Krebskrankheiten erläutert werden. Auch zu übergeordneten Themen wie Schmerzen, Palliativmedizin, Ernährung, Bewegung, Kinderwunsch oder Sozialleistungen stehen Ratgeber zur Verfügung. Alle Informationsmaterialien sind in allgemeinverständlicher Sprache geschrieben, sind neutral und unabhängig und werden kostenlos abgegeben.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V


Krebszeitung

--Download Neuauflage Broschüre „Krebs der Bauchspeicheldrüse“ als PDF-Datei --


  • Maligne Lymphome: Aktualisierte Broschüre informiert über laufende Studien zur Therapieoptimierung
    Lymphome

    Das komplette Erbgut der Krebszellen von Burkitt-Lymphomen konnte jetzt ein interdisziplinärer Forscherverbund, an dem auch Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) beteiligt sind, entschlüsseln. Eingebunden war insbesondere Prof. Dr. Ralf Küppers mit seiner Arbeitsgruppe Molekulare Genetik aus dem Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) am Universitätsklinikum Essen. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Zeitschrift Nature Genetics publiziert.

    Als Teil des Internationalen Krebs-Genom-Konsortiums haben sich die Wissenschaftler zum Ziel gesetzt, eine Art „Katalog der Fehler“ im Erbgut von Krebszellen solcher Lymphome zu erstellen. In ihrer jetzt publizierten ersten Datenauswertung konnten sie zeigen, dass das Erbgut der Tumorzellen des Burkitt-Lymphoms an über 2.000 Stellen im Vergleich zu normalen Zellen verändert ist. Dabei entdeckten die Forscher ein Gen, das in über Zweidrittel aller Burkitt-Lymphome mutiert ist, was neue Angriffspunkte für die Diagnostik und Behandlungsstrategien dieser aggressiven Lympohme liefert. Die Arbeiten werden vom Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Lymphome sind Krebserkrankungen, die sich von Zellen des Immunsystems, den Lymphozyten ableiten. Das Burkitt-Lymphom tritt häufig im Kindesalter auf, ist aber nicht darauf beschränkt. Betroffene Kinder und Jugendliche in Deutschland haben heute eine Überlebenschance von ca. 80 Prozent, wenn sie mit modernen Kombinations-Chemotherapie-Protokollen behandelt werden.

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