Nierenkrebs, Therapiestudien, Yoga bei Krebs

Links die normale Lage der Nebennieren (gelbe Pfeile) im Körper, rechts ein Nebennieren-karzinom in einer kernspintomographischen Darstellung. Bild: Medizinische Klinik

Bonn (ek) – FOCUS Gesundheit strahlt am Dienstag, dem 9. Juni 2009, um 18:15 Uhr die 28. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist Nierenkrebs. Weitere Beiträge befassen sich mit Therapieoptimierungsstudien im Kindesalter, Yoga als begleitender Therapie, aktueller Krebsforschung und einem Besuch im Mildred-Scheel-Haus in Dresden. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 14. Juli 2009 ausgestrahlt.

in vivo – TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe – 28. Folge

Ingrid K. hat von Geburt an nur eine Niere. Damit lebt sie gut – bis zu dem Tag, an dem in ihrer Niere ein bösartiger Tumor gefunden wird. Mit einer außergewöhnlichen Operationsmethode wird der Krebs entfernt und die Niere bleibt trotzdem erhalten. Der Experte Professor Dr. Michael Stöckle von der Urologischen Universitätsklinik Homburg/Saar erläutert im Gespräch mit Annika de Buhr die Behandlungsmöglichkeiten und die Heilungschancen von Nierenkrebs-Patienten.

Für die Rubrik „in vivo – Vor Ort“ besucht Annika de Buhr das Mildred-Scheel-Haus in Dresden. In diesem von der Deutschen Krebshilfe mitfinanzierten, architektonisch einzigartigen Klinikgebäude werden krebskranke Kinder behandelt. Die unmittelbar benachbarte Knochenmarktransplantationsstation steht kranken Kindern und Erwachsenen zur Verfügung. Die Leiter der Einrichtungen, Professor Dr. Gerhard Ehninger und Professor Dr. Meinolf Suttorp, berichten über die interdisziplinäre, umfassende Versorgung von Krebs-Patienten an der Dresdner Universitätsklinik.

Der Kampf gegen den Krebs ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Jährlich erkranken 436.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. 210.000 Patienten sterben jedes Jahr an einer Tumorerkrankung. „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ hilft, Diagnose und Therapien besser zu verstehen und zeigt Betroffenen Wege für den individuellen Umgang mit der Erkrankung. Die Sendung setzt sich aus Filmbeiträgen, Expertengesprächen sowie aktuellen Nachrichten zum Thema Krebs zusammen. Die verschiedenen Filme bieten einen Überblick über aktuelle Zahlen, Daten und Fakten und gewähren anhand von Patientengeschichten individuelle Einblicke in das Thema. Experten im Studio geben Ratschläge und informieren umfassend über Hintergründe, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. FOCUS Gesundheit wiederholt die Sendungen montags und dienstags.

„Mit diesem Sendeformat bieten wir den Zuschauern vielfältige Informationen und vermitteln Hoffnung – damit die Betroffenen Mut bekommen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und aktiv, als gut informierte Partner der Ärzte, an ihrer Genesung mitzuwirken“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.

Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel und ist daher auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zur Deutschen Krebshilfe und zum Thema Krebs gibt es unter der Telefonnummer 02 28 / 7 29 90-0 sowie im Internet unter www.krebshilfe.de. Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98).

„in vivo“ – auch im Internet und als kostenlose DVD

Um das TV-Magazin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stellt die Deutsche Krebshilfe Ausschnitte von „in vivo“ auf ihre Internetseite www.krebshilfe.de. Darüber hinaus bietet sie die einzelnen Ausgaben des Magazins in voller Länge auf DVD an. Diese können kostenlos bestellt werden bei: Deutsche Krebshilfe e.V., Buschstr. 32, 53113 Bonn, Fax: 02 28 / 7 29 90-11.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e. V.


Krebszeitung

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