Online-Service präsentiert Highlights von ASCO ® Annual Meeting 2014

Kongress - pixabay
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Juli 2014 – Zum fünften Mal in Folge lieferte ASCO DIRECTTM aktuelle Neuigkeiten aus der Onkologie direkt von 2014 ASCO ® Annual Meeting in Chicago. Auf www.asco-direct.de präsentierten acht deutsche Onkologen insgesamt 166 relevante Studien verschiedener Tumorentitäten. Auch dieses Jahr konnten die Besucherzahlen auf der Website gesteigert werden: Innerhalb der ersten zehn Tage verfolgten insgesamt 2.164 Mediziner die Berichte der Referenten vor Ort. ASCO DIRECTTM ist von der American Society of Clinical Oncology® offiziell lizenziert und wird von Hexal seit Beginn exklusiv für Deutschland präsentiert.

Die aktuellen Studienergebnisse sind in deutscher Sprache als Filmsequenzen, PowerPoint-Präsentationen und Download-PDFs jederzeit abrufbar. Der Zugang erfolgt über einen DocCheck-Account. ASCO DIRECTTM überzeugt vor allem durch die anspruchsvolle Aufarbeitung der wissenschaftlichen Inhalte: Aus über 5.100 eingereichten Abstracts des 2014 Annual Meeting haben die deutschen Referenten 166 Studien ausgewählt; die Daten wurden ausgewertet und in mehr als neun Stunden Filmaufnahmen und 24 PowerPoint Präsentationen zusammengefasst.

„ASCO DIRECTTM hat sich in Deutschland als innovativer Informationsservice etabliert und wird bei Fachärzten immer beliebter“, sagt Dr. Martin Puchwein, verantwortlich für den Bereich der onkologischen Biopharmazeutika bei Hexal. „Kein anderes Medium in Deutschland informiert Onkologen schneller und umfassender über die neusten Erkenntnisse aus Chicago.“

Programm-Highlights der Referenten

  • Professor Peter Albers, Universitätsklinikum Düsseldorf, bezeichnet zum Thema „Urologische Tumoren“ die Phase-III-Studie von Christopher Sweeney et al. zur Therapie von metastasiertem Prostatakarzinom (PCa) als „practice changing“. Denn sie zeigt, dass die frühe kombinierte Chemo-Hormontherapie (Docetaxel (D) + ADT) das Gesamtüberleben bei Patienten mit hormon- und chemonaïvem metastasiertem PCa um mehr als 13 Monate signifikant verbessert. Besonders profitieren diejenigen mit initial hoher Tumorlast.
  • Professor Dirk Arnold, Klinik für Tumorbiologie, Freiburg, stellte zum Thema „Gastrointestinale Tumoren“ die lang erwartete Phase-III-Studie von Alan P. Venook et al. vor. Diese Arbeit bezieht sich auf den Einsatz von Irinotecan/5-FU/Leucovorin oder Oxaliplatin/5-FU/Leucovorin mit Bevacizumab oder Cetuximab bei Patienten mit unbehandeltem, metastasiertem KRAS-Wildtyp-Adenokarzinom des Kolons oder Rektums. Die Ergebnisse zeigen keinen deutlichen Unterschied zwischen den verschiedenen Kombinationstherapien. Das Gesamtüberleben lag bei mehr als 29 Monaten, wenn man mit einem der Kombinationsschemata beginnt.
  • Professor Tim H. Brümmendorf, Universitätsklinikum Aachen, bezeichnet im Bereich „Hämatologische Tumoren“ die RESPONSE-Studie von Srdan Verstovsek et al. als besonders spannend. Die Autoren konnten deutlich machen, dass die Therapie mit Ruxolitinib bei Patienten mit Polycythaemia Vera, die eine Resistenz oder Intoleranz gegenüber Hydroxyure hatten, eine klare Verbesserung hinsichtlich der Reduktion der Milzgröße und der Aderlassfrequenz erreichte. Außerdem führte diese Therapie zu einer deutlich verringerten Häufigkeit von thromboembolischen Ereignissen verglichen mit dem Kontrollarm.
  • Für Dr. Wilfried Eberhardt, Universitätsklinikum Essen, Thema „Lungenkarzinome“, ist die randomisierte Studie des niederländischen Onkologen Ben J. Slotman et al. über die thorakale Radiotherapie des fortgeschrittenen, kleinzelligen Lungenkarzinoms ein besonderes Highlight. Diese Studie könne großen Einfluss auf den klinischen Alltag üben, denn sie zeigt, dass die thorakale Radiotherapie das progressionsfreie Überleben von Patienten mit SCLC signifikant verbessert.
  • Professor Nadia Harbeck, Brustzentrum Universität München, Frauenkliniken Großhadern und Maistraße-Innenstadt, weist bei „Fortgeschrittene Mammakarzinome“ besonders auf zwei Studien zu Kombinationstherapien mit Vinuflunin hin. Die Arbeiten von Antonio Llombart et al. und Matti S. Aapro et al. stellen neue Therapieoptionen für Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs dar.
  • Professor Christian Jackisch, Sana Klinikum Offenbach, benennt zum Thema „Frühe Mammakarzinome und gynäkologische Onkologie“ die Resultate der POEMS-Studie, Halle C. F. Moore et al. Hier konnte der Einsatz von GnRH-Analoga mit Chemotherapie das frühzeitige Ovarialversagen bei prämenopausalen Patientinnen mit HR-negativem Brustkrebs statistisch relevant mindern.
  • Privatdozentin Dr. Karin Jordan, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, stuft im Bereich „Supportive Therapien“ die Ergebnisse der OPTIMIZE-2-Studie von Gabriel Hortobagyi et al. als herausragend ein. Diese Arbeit zeigte, dass die Gabe von Biphosphonat alle zwölf Wochen DIE neue Therapieoption für Patientinnen mit Knochenmetastasen durch Brustkrebs ist.
  • Professor Matthias M. Weber, Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, benennt zum Thema „Neuroendokrine Tumoren“ die CLARINET-Extensions-Studie von Martyn E. Caplin et al. als ein Highlight. Diese Daten unterstützen zusammen mit den Ergebnissen der PROMID- und der CLARINET-Studie eine frühzeitige Gabe von Somatostatin-Analoga bei Patienten mit einem enteropankreatischen neuroendokrinen Tumor auch ohne Zeichen einer Hormonaktivität und unabhängig vom Progressionsverhalten und dem Ausmaß der hepatischen Tumorlast.

Über Hexal
Hexal mit Sitz in Holzkirchen entwickelt, produziert und vermarktet moderne Generika zu günstigen Preisen sowie Biosimilars. Damit leistet Hexal einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Arzneimittelversorgung bei hoher Therapiequalität. Hexal bietet ein breites Portfolio von ca. 370 pharmazeutischen Wirkstoffen für alle großen Therapiegebiete. Das Unternehmen setzt insbesondere auf gezielte galenische Verbesserungen, individuelle Serviceleistungen sowie auf Biosimilars. Hexal nimmt in diesem innovativen Bereich eine Pionierrolle ein. Mit etwa 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie sechs Niederlassungen in der Bundesrepublik – davon drei Produktionsstätten in den neuen Bundesländern – bekennt sich Hexal nachdrücklich zum Standort Deutschland.

Pressekontakt
Diana Atanassova, Anna Ziegler
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Hexal AG
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Gen-Umwelt-Interaktion kann Knochentumoren auslösen


Krebszeitung

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  • Dinaciclib (grün) ist ein hochaktiver Wirkstoff, der die Funktion der Kinase CDK12 (weiß/rot) inhibiert. © Matthias Geyer/Uni Bonn
    Forschung

    Im Vergleich mit dem natürlichen Wuchs (links) der Versuchspflanze (Arabidopsis thaliana) sind die mutierten Pflanzen deutlich im Wachstum zurück geblieben. An diesen erforschen die Wissenschaftler die Defekte bei der DNA. - Quelle: ZMBP Uni TübingenFür alle Lebewesen ist der geregelte Abbau von Proteinen in ihren Zellen ebenso überlebenswichtig wie deren Herstellung: Ein fehlerhafter oder unvollständiger Proteinabbau führt oft zu Fehlfunktionen in der Zelle oder sogar zu deren Absterben. Der zentrale Steuerungsapparat für die Kontrolle dieser Abbauprozesse ist in allen Organismen – ob Pflanze, Tier oder Mensch – sehr ähnlich: Ein als COP9-Signalosom bezeichneter Proteinkomplex steuert die Aktivität sogenannter E3-Ligasen, deren Aufgabe es ist, Proteine so zu kennzeichnen, dass sie dem gezielten Abbau über einen weiteren Proteinkomplex zugeführt werden können. Eine verringerte Anzahl von Signalosomen in einer Zelle führt zu massiven Störungen in der E3-Ligasefunktion, und als Konsequenz zu einem Anstieg an krankhaften Fehlfunktionen, die in den betroffenen Zellen zur unkontrollierten Zellteilung (Tumore) oder zum Zelltod führen können.

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  • Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
    Krebsthemen

    Entzündungen in Mund und Rachen können bei verschiedenen Krebstherapien als Begleitsymptome auftreten. Für die betroffenen Patienten ist daher eine konsequente Mundhygiene besonders wichtig. Im Monatsthema Februar gibt das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) hilfreiche Tipps, wie schmerzhaften Schleimhautschädigungen durch prophylaktische oder lindernde Maßnahmen vorgebeugt werden kann.

    Berlin, 1. Februar 2013 – Entzündungen der Mundschleimhaut sowie des Mund-Rachenbereichs, in der Fachsprache als orale Mukositis bzw. Stomatitis bezeichnet, können als Begleitsymptome verschiedener Krebstherapien, wie Chemo- oder Strahlentherapie, auftreten. So wirkt die Chemotherapie beispielsweise auf sich schnell teilende Zellen, wozu neben den Tumorzellen auch die Schleimhautzellen der Mundhöhle zählen. In der Mundhöhle bilden Zähne, Schleimhäute, Speichel und Mikroorganismen eine enge Einheit. Veränderungen in diesem System können für die Mundgesundheit ernsthafte Auswirkungen haben und zu Schmerzen, Mundtrockenheit, Karies, Gewebeuntergang oder auch lebensbedrohlichen Infektionen führen.

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