Mikroskopische Aufnahme eines Gewebsschnitts durch einen Dickdarmtumor mit Spezialfärbung: Die blau angefärbten Zellen produzieren den Wachstumsfaktor Epiregulin. Es handelt sich zum Großteil um Bindegewebszellen (Tumorfibroblasten). - Foto: Dr. Clemens Neufert

Anti-angiogenese Substanzen bilden neue Generation

8. August 2004

Die Anti-Angiogenese stellt einen fundamental neuen Ansatz in der Tumortherapie dar. Im Gegensatz zu konventionellen Strategien wie Chemotherapie und Strahlentherapie, die Tumorzellen direkt angreifen, konzentrieren sich anti-angio­gene Wirkstoffe auf die Wechselwirkung zwischen dem Tumor und seinem Gefäßbett.

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Unter dem Rasterelektronenmikroskop: Hydrogel mit hoher Porendichte als mögliche Basis eines Prostata-Modells (Aufnahme: Dr. Friederike J. Gruhl, KIT)

Prostatakrebs

8. August 2004

Der 14. März 2003 war ein wichtiger Tag für die Krebs-Früherkennung in Deutschland. Auf Antrag des Saarlandes hat der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, den Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen zu veranlassen, die prostataspezifische Antigen-Testung (PSA-Testung) als Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung in die Richtlinien über die Früherkennung von Krebserkrankungen aufzunehmen.

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Krebshilfe

Deutsche Krebshilfe warnt

2. August 2004

Bonn (ek) – Die Deutsche Krebshilfe finanziert all ihre Aktivitäten aus Spenden engagierter Bürger. Zunehmend nutzen jedoch unseriöse Straßensammler die Spendenbereitschaft aus. Sie sammeln angeblich zugunsten der Deutschen Krebshilfe oder der Deutschen KinderKrebshilfe in Fußgängerzonen, auf offener Straße oder an Haustüren. „Die Deutsche Krebshilfe sammelt nicht auf der Straße!“ betont Bernd Schmitz, Geschäftsführer der Organisation. Jeder, der Geld in Sammeldosen steckt, müsse sich bewusst sein, dass der Verwendungszweck seiner Spende nicht kontrollierbar ist, da keine staatliche Behörde den Sammler oder die Verwendung des gesammelten Geldes überprüfe.

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Links die normale Lage der Nebennieren (gelbe Pfeile) im Körper, rechts ein Nebennieren-karzinom in einer kernspintomographischen Darstellung. Bild: Medizinische Klinik

Nierenfunktionsstörungen frühzeitig erkennen

27. Juli 2004

Der beste Parameter zur Bestimmung der Nierenfunktion ist die glomeruläre Filtrationsrate (GFR), die jedoch nicht direkt gemessen, sondern nur über indirekte Clearance-Verfahren bestimmt werden kann. Das übliche Vorgehen zur Bestimmung der GFR war bisher die Berechnung der Kreatinin-Clearance aus dem 24-Stunden-Sammelurin – eine recht aufwändige Messmethode. Daher wurde in der Praxis statt dessen oft nur die einfache Bestimmung des Serumkreatinin vorgenommen, welches allerdings wenig sensibel ist und eine große diagnostische Lücke offen lässt.

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Hautnah betrachten - Hautkrebs früh erkennen - Quelle: Patientenratgeber der Deutschen Krebshilfe

Modellprojekt in Schleswig-Holstein Hautkrebs-Test

26. Juli 2004

Gesund bleiben kann man nicht früh genug!Deshalb können jetzt alle gesetzlich versicherten Schleswig-Holsteiner ab dem 20. Lebensjahr den Hautkrebs-Test machen lassen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen in Schleswig-Holstein, wenn der auf der Chipkarte gespeicherte Wohnsitz in diesem Bundesland liegt. Möglich macht dies ein bundesweit einmaliges Modellprojekt, das jetzt unter der Schirmherrschaft der schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Heide Moser startet.

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BU: Computergenerierte Darstellung eines Parvovirus H1, Antonio Marchini, Deutsches Krebsforschungszentrum

Erkältungsviren sollen Hautkrebszellen zerstören

26. Juli 2004

Erlangen (nh) – Jedes Jahr erkranken etwa 11.400 Menschen in Deutschland an einem malignen Melanom – dem bösartigen schwarzen Hautkrebs. Seit den 70-er Jahren haben sich die Erkrankungsraten annährend versechsfacht. Dieser Tumor ist besonders gefährlich und beim Vorliegen von Metastasen nur selten heilbar. Wissenschaftler der Dermatologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen arbeiten jetzt an einer neuartigen Therapie-Strategie, bei der harmlose Erkältungsviren die bösartigen Krebszellen zerstören sollen. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 200.400 Euro.

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Immunzellen in einem Dickdarmtumor (Gewebepräparat). T-Helfer-Zellen (rot) liegen zwischen den Drüsenstrukturen der Tumorzellen (Zellkerne blau gefärbt). - Quelle: Klaus-Peter Janssen

Gemeinsam gegen den Darmkrebs

24. Juli 2004

Bonn (jft) – Der Darmkrebs-Monat März hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass wesentlich mehr Menschen als zuvor die Chancen der Krebs-Früherkennung nutzen. Dennoch lassen immer noch zu wenig Menschen ihren Darm regelmäßig untersuchen. Darum wird die Deutsche Krebshilfe im März 2004 erneut mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf die Möglichkeit der Darmkrebs-Vermeidung und -Früherkennung hinweisen. Auch in diesem Jahr stellt die Organisation Materialien zum Darmkrebs-Monat kostenlos zur Verfügung. Die Deutsche Krebshilfe ruft anlässlich des Darmkrebs-Monats März dazu auf, jährlich an der Darmkrebs-Früherkennung teilzunehmen. Angesprochen sind vor allem Menschen ab 50 Jahren, eine Altersgruppe, die von dieser Krankheit besonders betroffen ist.

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Postkarte für die Darmkrebs-Vorsorge - Quelle: Dr. Thomas Block

Darmkrebs-Vorsorge läuft erfolgreich

24. Juli 2004

Deutsche Krebshilfe und Kassenärztliche Bundesvereinigung aktiv. Zum Abschluss des Darmkrebs-Monats März 2004 ziehen Deutsche Krebshilfe und Kassenärztliche Bundesvereinigung gemeinsam Bilanz: Viele Menschen nutzen bereits die Möglichkeiten der Darmkrebs-Vorsorge, doch es sollten noch viel mehr sein. Durch eine flächendeckende Früherkennung könnten jedes Jahr 15.000 Menschenleben gerettet werden. Immer mehr Versicherte nutzen die Möglichkeit der Darmspiegelung zur Krebsvorsorge: Rund 350.000 Patienten haben sich im vergangenen Jahr einer präventiven Darmspiegelung unterzogen. „Das ist ein Erfolg, auf dem wir aufbauen können“, erklärte Dr. Manfred Richter-Reichhelm, der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute, am 30. März 2004, in Berlin. Die Teilnahmeraten an der Vorsorge-Koloskopie sind in manchen Bundesländern um 400 Prozent angestiegen.

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Themenfoto Darmkrebs - Foto: Bayer Vital gmbH

Darmkrebs

24. Juli 2004

Darmkrebs

Gemeinsam gegen den Darmkrebs. Jetzt kostenlose Materialien der Deutschen Krebshilfe bestellen. Der Darmkrebs-Monat März hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass wesentlich mehr Menschen als zuvor die Chancen der Krebs-Früherkennung nutzen. Dennoch lassen immer noch zu wenig Menschen ihren Darm regelmäßig untersuchen. Darum wird die Deutsche Krebshilfe im März 2004 erneut mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf die Möglichkeit der Darmkrebs-Vermeidung und -Früherkennung hinweisen. Auch in diesem Jahr stellt die Organisation Materialien zum Darmkrebs-Monat kostenlos zur Verfügung.

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Die Bildfolge zeigt die Isolierung einer Brustkrebszelle (kleiner Kreis links und Mitte) und rechts einen Ausschnitt aus ihrem »molekularen Porträt«. - © Fraunhofer ITEM

Deutsche Krebshilfe verbessert Versorgung bei Brustkrebs

23. Juli 2004

„Nirgendwo war Platz für meine Angst!“ Deutsche Krebshilfe verbessert Versorgung bei Brustkrebs Berlin – Die Deutsche Krebshilfe hat verschiedene Projekte initiiert, um die Versorgung von Brustkrebspatientinnen zu verbessern. Ihr Konzept stellte die Organisation im Rahmen des 26. Deutschen Krebskongresses am 28. Februar 2004 in Berlin vor. Anlass waren die Ergebnisse der Studie „Die an Brustkrebs erkrankte Frau im Medizinbetrieb“, welche die strukturellen Schwachstellen bei der Behandlung von Brustkrebs aufgedeckt hat.

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