Patientenratgeber zu Magenkrebs

Krebssymbol - pixabay
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Der Patientenratgeber „Magenkrebs“ steht ab sofort bis zum 28. November 2012 zur öffentlichen Konsultation bereit. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, den Ratgeber kritisch zu lesen und Kommentare an die Redaktion zurückzumelden. Zeitgleich veröffentlicht das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) eine Kurzinformation zu Magenkrebs.

Etwa 16.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Magenkrebs. Abhängig von Aggressivität, Ausbreitung und Größe des Tumors kommen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten in Betracht. Entscheidend sind dabei auch die Bedürfnisse der Betroffenen. Damit Patienten kompetent an ihrer Behandlung mitwirken können, ist jetzt der Ratgeber „Magenkrebs“ erarbeitet worden.

Er beruht auf den Handlungsempfehlungen der neuen ärztlichen S3-Leitlinie „Magenkarzinom“ und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen. Die Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie werden laienverständlich übersetzt und mit Hintergrundinformationen angereichert. Damit erhalten Patienten genaue Informationen darüber, nach welchen Kriterien und Maßgaben ihre Krankheit idealer Weise behandelt werden sollte. Der Ratgeber wurde von Patientenvertretern und Ärzten aus dem Kreis der Leitlinienautoren gemeinsam erstellt.

Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Gefördert wird der Patientenratgeber durch das Leitlinienprogramm Onkologie, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) getragen wird. Die Konsultationsfassung des Ratgebers wurde jetzt im Internet veröffentlicht.

Bis zum 28. November 2012 können Interessierte diese Fassung kommentieren, Verbesserungsvorschläge machen oder Ergänzungen vorschlagen. Die Vorschläge werden gesichtet und nach Abstimmung in der Redaktionsgruppe in der Finalversion berücksichtigt. Zeitgleich veröffentlicht das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin eine neue Kurzinformation für Patienten zu Magenkrebs.

Sie informiert kompakt und verständlich zu Diagnostik und Behandlung von Magenkrebs und gibt Tipps zum Umgang mit der Erkrankung. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das ÄZQ im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als pdf-Download zum Ausdrucken bereit stehen.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://mdb.aezq.de/mdb/edocs/pdf/info/konsultationsfassung-pl-magenca-2012.pdf Konsultationsfassung „Patientenratgeber zu Magenkrebs“, Oktober 2012
http://mdb.aezq.de/mdb/edocs/word/fragebogen-konsultation-magenca.doc Fragebogen Rückmeldung
http://www.arztbibliothek.de/kurzinformation-patienten/kip-magenkrebs Kurzinformation für Patienten „Magenkrebs“

Pressemitteilung Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin, Corinna Schaefer M.A.


Krebszeitung

--Download Patientenratgeber zu Magenkrebs als PDF-Datei --


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    Harnblasenkrebs

    Berlin – Bei der Behandlung von Blasenkrebs im fortgeschrittenen Stadium verbessert die Kombination von Strahlenbehandlung und gleichzeitiger Chemotherapie die Prognose der Patienten deutlich, wie eine aktuelle Studie aus Großbritannien zeigt. „Die Radiochemotherapie bietet für viele Patienten eine schonende Alternative zu einer Radikaloperation, und eine Entfernung der Blase kann dadurch meistens vermieden werden“, betont Professor Dr. med. Jürgen Dunst, Direktor der Klinik für Strahlentherapie an der Universität Lübeck und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). „Denn gerade für ältere Menschen mit Begleiterkrankungen kann die Operation eine große Belastung darstellen.“

    Radiochemotherapie weit wirksamer als alleinige Bestrahlung

    Jedes Jahr erkranken in Deutschland fast 16 000 Menschen an Blasenkrebs. Die meisten Blasenkrebsarten wachsen nur oberflächlich in der Schleimhaut und sind relativ harmlos; diese Krebse können meistens bei einer Blasenspiegelung durch die Harnröhre entfernt werden. Die Blase wird dabei erhalten. Doch in jedem fünften Fall hat das Karzinom schon auf die Blasenmuskulatur übergegriffen. Dann versuchen Ärzte gewöhnlich, die gesamte Harnblase zu entfernen, oft samt umliegender Organe wie etwa Prostata oder Gebärmutter. Privatdozent Dr. Christian Weiss, leitender Oberarzt an der Klinik für Strahlentherapie der Universität Frankfurt am Main, erläutert, dass dieses Vorgehen nicht für alle Patienten optimal ist: „Diese sogenannte Zystektomie belastet gerade ältere Menschen, die an weiteren Begleiterkrankungen leiden, schwer.“

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  • Zystektomie-Mann - Bild: Detlef Höwing
    Harnblasenkrebs

    Im letzten Artikel haben wir die Behandlung (Therapie) des oberflächlichen Harnblasenkrebses behandelt. In diesem Artikel beschäftigen wir uns nun mit der Therapie der bereits infiltrierten (in die Harnblase eingedrungenen) Harnblasentumoren, die ganz andere Therapien erfordern, als die oberflächlichen und noch nicht in die Harnblasenwand eingedrungenen Tumoren.

    Therapiewahl

    Nur etwa 20% der Harnblasenkarzinome befinden sich zum Zeitpunkt der ersten Diagnose im fortgeschrittenerem Stadium, d.h. mit Beteiligung der Muskelschicht der Harnblasenwand. Diese werden – tief infiltrierende Harnblasenkarzinome – genannt. Hier stehen folgende Therapiemöglichkeiten zur Verfügung:

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