Patiententag Kopf-Hals-Tumoren am 24. September 2014, Klinik für Tumorbiologie, Freiburg

PET/MR-Aufnahme des Schädels Quelle: Siemens AG
PET/MR-Aufnahme des Schädels Quelle: Siemens AG

Die Informationsveranstaltung von 14-18 Uhr an der Klinik für Tumorbiologie über Krebserkrankungen u. a. im Rachen, in der Mundhöhle oder im Kehlkopf richtet sich an Patienten, Interessierte und Angehörige.

Die Ärzte informieren in Vorträgen über Fortschritte in der Tumortherapie, über geeignete Rehabilitationsmaßnahmen, die richtige Ernährung, häufige Fragen zu komplementärmedizinischen Themen, aber auch über Möglichkeiten der Schmerz- und Palliativmedizin. Zudem stehen die Experten für Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Der Landesverband der Kehlkopfoperierten BW e.V. und die regionale Selbsthilfegruppe für Kehlkopfoperierte e.V., Raum Freiburg – Breisgau – Hochschwarzwald werden mit einem Stand vertreten sein.

Das ausführliche Programm mit allen Referenten finden Sie auf der Homepage der Klinik für Tumorbiologie:
www.tumorbiologie- freiburg.de/de/AKTUELLES/veranstaltungen_patienten/Patiententag_kopf_hals_tumoren_2014.php

Aufgrund der unspezifischen Symptome wie Halsschmerzen, Heiserkeit oder einseitig verstopfte Nase gehen Patienten oftmals sehr spät zum Arzt und der Tumor befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Werden die Tumoren jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, erhöhen sich die Heilungschancen. Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen oder aber auch übermäßiger Alkoholgenuss.

An bösartigen Tumoren der Mundhöhle und des Rachens erkranken in Deutschland pro Jahr etwa 9.340 Männer und 3.490 Frauen. Bei Männern stehen diese Tumoren damit an fünfter Stelle aller Krebserkrankungen. Die häufigste einzelne Krebsart im Kopf-Halsbereich ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts Kehlkopfkrebs. Jedes Jahr sind in Deutschland rund 3.300 Männer und 500 Frauen betroffen. Im Durchschnitt sind die Patienten zum Zeitpunkt ihrer Erkrankung etwa 65 Jahre alt.

Der Patiententag Kopf-Hals-Tumoren findet welt- bzw. bundesweit statt. Er wurde von der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) in Zusammenarbeit mit den Landesorganisationen ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Bewusstsein für Kopf-Hals-Tumoren in der Bevölkerung zu schärfen und durch Aufklärung und Früherkennung die Heilungschancen zu verbessern. Mehr Informationen: http://www.kopf-hals-krebs.de/

Die Klinik für Tumorbiologie – ein Leistungszentrum der Krebsmedizin und Krebsforschung

1993 wurde die Klinik für Tumorbiologie in Freiburg eröffnet. Als einzige Institution in Deutschland vereint sie eine Klinik für Internistische Onkologie, eine Klinik für Onkologische Rehabilitation und Nachsorge sowie ein Zentrum für Grundlagenforschung und angewandte Forschung unter einem Dach.

An der Klinik für Tumorbiologie bzw. innerhalb unseres Studiennetzwerks bieten wir eine Reihe innovativer Studien mit neuen Medikamenten, aber auch mit komplementären Mitteln und Verfahren in verschiedenen Therapiesituationen und bei unterschiedlichen Krebserkrankungen an.

Die Klinik folgt einem ganzheitlichen Behandlungskonzept, das dem Menschen in seinen körperlichen, seelischen und sozialen Bedürfnissen gerecht zu werden sucht.

Veranstaltungsort:

Klinik für Tumorbiologie
EG, Raum (E079)
Breisacher Str. 117
Zufahrt über: Lehener Str. 86
79106 Freiburg

Telefon: 0761 / 206 -1220
www.tumorbiologie-freiburg.de

Pressemitteilung Klinik für Tumorbiologie, Heike Schuller

Krebsfrüherkennung mit Glukose


Krebszeitung

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  • Eine B-Zelle wird nach Antigenkontakt zur Plasmazelle, die spezifische Antikörper produziert (Quelle: Dr. med. Mario Schubert, Heidelberg)
    Forschung

    Möglichst viele intakte Immunzellen und eine Vielfalt von Antikörper ist für eine gute Immunantwort auf schädliches Zellmaterial, wie Bakterien, Viren oder entartete Zellen (Tumorzellen) in unserem Körper von essentieller Bedeutung. Ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems sind so genannte B-Zellen (B-Lymphozyten). Sie produzieren bei einer Infektion Antikörper, die gezielt Bakterien, Viren und andere Erreger bekämpfen. Die Schlagkraft dieser Immunzellen hängt entscheidend von der Vielfalt ihrer Antikörper ab.

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  • Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth
    Chemotherapie

    Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred WirthProstatakrebs geht alle Männer an. Information und Aufklärung über die bösartige Erkrankung der Vorsteherdrüse sowie über die Möglichkeiten der Früherkennung und der Prävention stehen deshalb immer wieder im Focus Deutscher Urologen. Nun will die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) Männer mit erhöhtem Prostatakrebs-Risiko über die Option der Chemoprävention aufklären, denn einer aktuellen US-Studie zufolge, kann für Risikopatienten eine Prostatakrebsreduktion von circa 25 Prozent erreicht werden.

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