Patientinnen fordern Erstattung von moderner Brustkrebsdiagnostik

Brustuntersuchung - Quelle: Humannews
Brustuntersuchung - Quelle: Humannews

Genexpressionstests könnten mehr als 10.000 Patientinnen die Chemotherapie ersparen

Berlin, 28.10.2013. Die Diagnose Brustkrebs stellt viele Frauen und Ärzte vor eine schwere Entscheidung: Chemotherapie – ja oder nein? Genexpressionstests wie der Oncotype DX® Brustkrebstest von Genomic Health können hierzu die entscheidende Information liefern: Sie geben an, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, in den nächsten zehn Jahren ein Fernrezidiv (Rückfall) zu entwickeln und wie hoch der zu erwartende Nutzen einer Chemotherapie für die Patientin sein wird. Hiervon hängt ab, ob eine Chemotherapie sinnvoll ist oder nicht. Die gesetzlich versicherten Patientinnen haben jedoch immer noch keinen geregelten Zugang zu dem Test, obwohl dieser seit mehreren Jahren in deutschen Brustzentren eingesetzt wird. Nun melden sich die Patientinnen zu Wort: „Die Zeit ist reif, dass auch gesetzlich versicherte Patientinnen, wenn immer möglich, vor einer überflüssigen Chemotherapie bewahrt werden“, sagt Eva Schumacher-Wulf, Herausgeberin von „Mamma Mia! – Das Brustkrebsmagazin“.

Karin Klotzbach-Bierhoff ergänzt: „Ich selbst stand vor knapp einem Jahr vor einer solchen Entscheidung: Heute bin ich heilfroh, dass ich dank dieser modernen Diagnostik um die Chemotherapie herumgekommen bin.“

Auch führende internationale Leitlinien, zum Beispiel die St. Gallen Konsensus Leitlinie und die jüngste Diagnostikleitlinie des britischen NICE Instituts empfehlen den Einsatz der Tests.

In den USA gehört Oncotype DX seit Langem zum diagnostischen Standard. In Deutschland stören sich die Krankenkassen daran, dass für die Studien Gewebeproben aus Tumorbanken verwendet worden sind und nicht die von aktuell laufenden Studien. „Die Forderung nach Prospektivität macht für Arzneimittelstudien durchaus Sinn – jedoch nicht, wie in unserem Fall, für Studien zu diagnostischen Methoden“, sagt Dr. Gerald Wiegand, Geschäftsführer der Genomic Health Deutschland GmbH.

Seit 2012 führt die Westdeutsche Studiengruppe die sogenannte ADAPT Studie unter Einsatz des Oncotype DX Tests durch: „Wir hoffen, mit unserer Studie einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg der individuellen Brustkrebsbehandlung leisten zu können“, so Prof. Dr. Ulrike Nitz, Studienleiterin und Chefärztin des Brustzentrums Niederrhein am Evangelischen Krankenhaus Bethesda in Mönchengladbach.

Über Genomic Health

Genomic Health, Inc. (NASDAQ: GHDX ) ist der weltweit führende Anbieter von genomischen Diagnostiktests, die die Übertherapie von Krebs im Frühstadium adressieren, eine der größten Herausforderungen im heutigen Gesundheitswesen. Das Unternehmen setzt seine wissenschaftliche und kommerzielle Expertise und Infrastruktur ein, um große Mengen an genomischen Daten in klinisch verwertbare Ergebnisse zu übersetzen, für den Einsatz in Screening, Überwachung, Diagnose, Therapieauswahl sowie Monitoring. Mit Hilfe des Brustkrebstests Oncotype DX, dem führenden Produkt des Unternehmens, lässt sich nachweislich die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Chemotherapie sowie das Rezidivrisiko bei invasivem Brustkrebs prognostizieren; außerdem kann der Test zur Prognose des Rezidivrisikos bei duktalem Karzinom in situ (DCIS) eingesetzt werden. Neben diesem Test, der bereits vielfach in der Praxis eingesetzt wird, bietet Genomic Health den Oncotype DX Darmkrebstest an, den ersten Genexpressionstest zur Bewertung des Rezidivrisikos bei Patienten mit einer Erkrankung in Stadium II oder III sowie den Oncotype DX Test für Prostatakrebs, der die Aggressivität der Erkrankung bei Männern mit einem geringen Krankheitsrisiko vorhersagt. Bis 30. Juni 2013 haben mehr als 19.000 Ärzte aus über 70 Ländern mehr als 375.000 Oncotype DX Tests verwendet. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Redwood City, Kalifornien, die deutsche Niederlassung ist in München. Weitere Informationen finden Sie unter www.GenomicHealth.com. Verfolgen Sie das Unternehmen auf Twitter: @GenomicHealth. Nähere Informationen über die Oncotype DX Tests enthalten die Webseiten www.OncotypeDX.de und www.meinetherapieentscheidung.de.

Das Genomic Health-Logo, Oncotype, Oncotype DX, Recurrence Score und DCIS Score sind Marken oder eingetragene Marken von Genomic Health, Inc. Alle anderen Marken und Dienstleistungsmarken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Pressekontakt:
Anita Urban
ipse Communication GmbH
Albrechtstraße 14 B
10117 Berlin
Fon 030 288846-14
Fax 030 288846-46
E-Mail: oncotype@ipse.de

Pressemitteilung von ipse Communication GmbH, Anita Urban

Boost-Bestrahlung bei Brustkrebs


Krebszeitung

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  • Histologischer Schnitt durch eine Prostata mit normaler Drüsenstruktur (links) und Tumorzellherden (rechts). Farblich unterscheidbar sind Zellkerne (braun), Bindegewebe (blau) und Drüsenlumen (weiße Bereiche). Maßstab/ Vergrößerung: 200-fach Quelle: NGFN
    Krebskongress 2008

    Die Früherkennung von Prostatakrebs mit Hilfe des PSA-Tests wird weiterhin auf breiter Basis durchgeführt. Die PSA-Früherkennung führt zu einer Reduktion metastasierten Stadien des Prostatakarzinoms. Die Ergebnisse der großen europäischen und amerikanischen Screening Studien stehen noch aus. Neue Marker zur Früherkennung von Prostatakrebs stehen mit PCA3 zur Verfügung oder werden in klinischen Studien erprobt (ANXA3). Diese Marker haben eine höhere Spezifität als der PSA Test und können künftig helfen, Biopsien zu sparen.

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  • Links: CT-Aufnahme, rechts: PET, Mitte: Kombination; Patient mit Lungentumor vor (oben) und nach (unten) Hochpräzisionsbestrahlung.Der Tumor hat sich bei erhaltener Lunge komplett zurückgebildet. Universitätsklinikum Freiburg
    Lungenkrebs

    Berlin – Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), eine moderne nuklearmedizinische Untersuchung, erleichtert bei Krebspatienten die Suche nach Metastasen. Das Verfahren hat sich vor allem bei Lungenkrebs bewährt, wie eine neue Studie aus den USA belegt. Demnach kann das PET mindestens ein Drittel der Patienten, die an einem Lungenkrebs erkrankt sind, vor einer unnötigen Operation bewahren. PET sollte daher auch in Deutschland routinemäßig vor einem solchen Eingriff eingesetzt werden, empfiehlt der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN).

    Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom ist der häufigste Lungenkrebs, an dem vor allem männliche Raucher erkranken. In einem frühen Stadium ist die Krankheit durch eine Operation heilbar. Ob ein Eingriff in Frage kommt, hängt vor allem von der Ausdehnung des Tumors ab. Sind bereits mehrere Lymphknoten befallen oder haben sich Tochtergeschwüre in anderen Organen gebildet, ist es meist vorteilhafter, eine belastende Operation zu meiden und das Krebswachstum mit Radiotherapie, Chemotherapie und zielgerichteten Therapien zu bekämpfen. „Bei allen Patienten muss deshalb eine Suche nach Metastasen durchgeführt werden“, erläutert Professor Dr. med. Detlef Moka, Vorsitzender des BDN.

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