036-Einzigartiger_Computertomograph_in_München

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  • Lungen-Anatomie - Quelle: Patrick Lynch - Wikimedia-Commons
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    Lungen-Anatomie - Quelle: Patrick Lynch - Wikimedia-CommonsUnklare Krankheitssymptome der Lunge und der Atemwege müssen durch Computertomographie abgeklärt werden. Wie bösartig sind die Knoten, die dabei entdeckt werden? Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg und dem NCT Heidelberg suchen nach Biomarkern, um solche Befunde besser beurteilen zu können. Sie prüften Zellen aus der Umgebung der verdächtigen Knoten auf krebstypische Genveränderungen. Dabei fiel das Gen Tenascin-C auf, das in Zellen in der Umgebung bösartiger Knoten deutlich aktiver ist als in unauffälligen Proben. Die Forscher prüfen nun, ob anhand der gesteigerten Genaktivität Lungenkrebs besser diagnostiziert werden kann.

  • Apoptoseinduktion in Krebszellen: Erkennbar sind die typischen Veränderungen von apoptotischen Zellen wie die Kondensation und Fragmentierung des Zellkern (A) im Vergleich zu einer unbehandelten Krebszelle (B)
    Forschung

    Wissenschaftler der Universität Würzburg haben bei Krebszellen eine Schwachstelle entdeckt, die sich als viel versprechender Angriffspunkt für neuartige Medikamente anbietet. Die Pharmaindustrie hat bereits ihr Interesse an der Entdeckung bekundet.

    Das Prinzip klingt überraschend einfach: Wie alle anderen Körperzellen, gewinnen Krebszellen aus der Nahrung die notwendige Energie, um ihren Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig aber verwenden sie einen großen Teil ihrer Nahrung, um daraus neue Zellbausteine aufzubauen, sich zu teilen und zu vermehren. Weil Nahrung immer nur begrenzt vorhanden ist, arbeitet in Zellen eine Art „Wächter“, der darauf achtet, dass für beide Aufgaben immer genügend Ressourcen verwendet werden, und der das Wachstum begrenzt, wenn der Zelle nicht ausreichend Energie für normale Stoffwechselvorgänge zur Verfügung steht.

    Publikation in Nature

    Was passiert, wenn man diesen Wächter an seiner Arbeit hindert, haben Professor Martin Eilers und Dr. Daniel J. Murphy vom Biozentrum der Universität Würzburg in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team erforscht. Über ihre Arbeit berichtet die renommierte Fachzeitschrift Nature in ihrer aktuellen Ausgabe.

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