040-Erste Brustzentren_nach_europäischen_Standards_akkreditiert

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  • Maligne Lymphome: Aktualisierte Broschüre informiert über laufende Studien zur Therapieoptimierung
    Lymphome

    Das komplette Erbgut der Krebszellen von Burkitt-Lymphomen konnte jetzt ein interdisziplinärer Forscherverbund, an dem auch Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) beteiligt sind, entschlüsseln. Eingebunden war insbesondere Prof. Dr. Ralf Küppers mit seiner Arbeitsgruppe Molekulare Genetik aus dem Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) am Universitätsklinikum Essen. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Zeitschrift Nature Genetics publiziert.

    Als Teil des Internationalen Krebs-Genom-Konsortiums haben sich die Wissenschaftler zum Ziel gesetzt, eine Art „Katalog der Fehler“ im Erbgut von Krebszellen solcher Lymphome zu erstellen. In ihrer jetzt publizierten ersten Datenauswertung konnten sie zeigen, dass das Erbgut der Tumorzellen des Burkitt-Lymphoms an über 2.000 Stellen im Vergleich zu normalen Zellen verändert ist. Dabei entdeckten die Forscher ein Gen, das in über Zweidrittel aller Burkitt-Lymphome mutiert ist, was neue Angriffspunkte für die Diagnostik und Behandlungsstrategien dieser aggressiven Lympohme liefert. Die Arbeiten werden vom Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Lymphome sind Krebserkrankungen, die sich von Zellen des Immunsystems, den Lymphozyten ableiten. Das Burkitt-Lymphom tritt häufig im Kindesalter auf, ist aber nicht darauf beschränkt. Betroffene Kinder und Jugendliche in Deutschland haben heute eine Überlebenschance von ca. 80 Prozent, wenn sie mit modernen Kombinations-Chemotherapie-Protokollen behandelt werden.

  • Stammzell-Therapie - Quelle: Bayern Innovativ, co.don AG
    Forschung

    Stammzell-Therapie - Quelle: Bayern Innovativ, co.don AGDie Bayern Innovativ GmbH konzipiert und organisiert im Rahmen ihres internationalen „Netzwerk Life Science“ gemeinsam mit Partnern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg das erste Kooperationsforum „Zellbasierte Therapien“ am 27. März 2012 in Erlangen. Als Partner eingebunden sind das Bayerische Immuntherapie-Netzwerk BayImmuNet und der Cluster Biotechnologie Bayern. Ziel des Forums ist es, über aktuelle Entwicklungen und Technologien aus Wissenschaft und Wirtschaft im Gebiet zellbasierter Therapien zu informieren.

    Stammzellen bieten erfolgversprechende therapeutische Möglichkeiten für die regenerative Behandlung vieler Krankheiten von Krebs bis hin zu Multipler Sklerose oder Parkinson. In den letzten drei Jahrzehnten konnten Biowissenschaftler die molekularen und zellulären Mechanismen dieser Alleskönner mehr und mehr entschlüsseln. Nun geht es darum, diese Forschungsergebnisse vom Labor in die Produktion und in die Klinik bis hin zu marktfähigen Produkten umzusetzen. Das erfordert ein Zusammenspiel von Akteuren aus verschiedensten Bereichen – Wissenschaft, Technik, Kliniken und Genehmigungsbehörden.

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