149-Valproinsäure_als_Krebsmedikament

149-Valproinsäure_als_Krebsmedikament

  • Graphik 3: Die radioaktiven Mikrokügelchen geben ihre Strahlung ab und zerstören den Tumor von innen heraus. - Quelle: Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie 2012
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    Die Strahlen immer präziser auf den Tumor zu lenken und dabei umgebendes, gesundes Gewebe zuverlässig vor Strahlenschäden zu schonen, ist und bleibt das oberste Ziel der Strahlentherapeuten. Mit einem neuartigen Verfahren, das Bestrahlung unter gleichzeitiger Röntgenkontrolle erlaubt, sind Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum diesem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen.

    Im Deutschen Krebsforschungszentrum wurden erstmals Patienten mit der bildgesteuerten „Adaptiven Strahlentherapie“ behandelt

    Für die „Adaptive Strahlentherapie“ wurde im Krebsforschungszentrum ein Geräte-Prototyp entwickelt, der Linearbeschleuniger (Bestrahlungsgerät) und Röntgen-Computer-Tomograph miteinander vereint. Vor Beginn der Behandlung wird anhand einer Röntgenaufnahme kontrolliert, ob sich der Tumor exakt an der in der Bestrahlungsplanung vorausberechneten Stelle befindet. Gegebenenfalls kann die Patientenliege nachjustiert – „adaptiert“ – werden, um zu vermeiden, dass durch die Abweichung gesundes Gewebe in das Strahlenfeld gerät. Die ersten sechs Patienten konnten mithilfe des neuen Geräts inzwischen schon perfekt positioniert werden.

  • Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth
    DGU-Kongress 2008

    Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred WirthAktuelles aus der Urologie stand auf dem Programm: Am 27.09. schloß die 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) ihre Pforten. Rund 6000 Besucher aus 56 Ländern der Welt waren anlässlich des Urologen-Kongresses vom 24. bis 27. September 2008 zu Gast in Baden-Württembergs Landeshauptstadt.

    „Kompetenzen erhalten – Zukunft gestalten“

    lautete das Motto des diesjährigen Urologen-Kongresses, und Tagungspräsident Professor Reinhold Horsch resümiert:

    „Mit Schwerpunktveranstaltungen zu unseren Kernkompetenzen, wie der Behandlung des Prostatakarzinoms oder der Inkontinenz, sowie einer neuen, stärkeren Gewichtung der interdisziplinären urologischen Grundlagenforschung konnten wir im Sinne unseres Leitgedankens dazu beitragen, die Weichen für die dauerhaft erfolgreiche Urologie von Morgen zu stellen, und eine starke urologische Fachdisziplin bleibt der Garant für die bewährt hochqualifizierte Versorgung unserer Patienten. Stuttgarts modernes Congresscenter bot hervorragende Rahmenbedingungen für eine Tagung dieser Größenordnung“.

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