163-Erhöhte Neuerkrankungsrate bei Prostatakrebs

163-Erhöhte Neuerkrankungsrate bei Prostatakrebs

  • Grafik: Sphinkter Implantat (mit Reservoir und Schließmanschette) und dem Charger
    DGU-Kongress 2012

    Urologen-Kongress: Patientenforum im Leipziger Neuen Rathaus

    Viele Betroffene schweigen aus Scham und lassen sich nicht behandeln: Obwohl rund acht Millionen Deutsche unter einer Blasenschwäche leiden und etwa 20 Prozent der Männer Probleme mit der Potenz haben, zählen Harninkontinenz und Impotenz zu den letzten Tabus in unserer Gesellschaft.

    Doch Schweigen bedeutet unnötiges Leiden, denn Besserung oder Heilung sind fast immer möglich. Über aktuelle Behandlungsmethoden beider Erkrankungen informieren namhafte Experten der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auf einem Patientenforum am 27. September 2012 von 18.30 bis 20.45 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses der Stadt Leipzig. In der anschließenden Diskussionsrunde stellen sich die Referenten den Fragen der Besucher. Die Moderation hat Peter Escher vom Mitteldeutschen Rundfunk. Die Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des 64. DGU- Kongresses ist kostenfrei und ohne Voranmeldung für Betroffene, Angehörige und Interessierte möglich.

  • Brustkrebsrisiko - © dkfz.de
    Studien

    In einer bisher einzigartigen konzertierten Aktion haben Krebsforscher aus der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zusammen mit Wissenschaftlern aus mehr als 70 Institutionen weltweit insgesamt 49 neue genetische Risikofaktoren für Brustkrebs und acht neue genetische Risikofaktoren für Eierstockkrebs identifiziert.

    Die Wissenschaftler verglichen hierzu das Vorkommen von mehr als 200.000 Erbgutvarianten bei mehr als 45.000 Brustkrebs-, über 9.000 Eierstockkrebspatientinnen und mehr als 60.000 gesunden Frauen. Die neu entdeckten Risikofaktoren sind über das ganze Erbgut verteilt, in der deutschen Bevölkerung weitverbreitet und vermitteln jeweils Risikoänderungen zwischen 3 und 30 Prozent. Mit dieser Studie wurde die Zahl bekannter genetischer Faktoren für diese beiden häufigen gynäkologischen Tumorerkrankungen mehr als verdoppelt.

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