201-Europas größtes Krebsregister ab 1. Mai in NRW

201-Europas größtes Krebsregister ab 1. Mai in NRW

  • Krebssymbol - pixabay
    Krebsthemen

    Tochterorganisation Delete Blood Cancer UK startet in Großbritannien

    London/Tübingen, 25. Februar 2013 – Es war eine Begegnung mit Symbolcharakter: Zum Startschuss der neuen Stammzellspenderdatei Delete Blood Cancer UK, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der gemeinnützigen DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, traf die 13-jährige schottische Patientin Chloe in London nun zum ersten Mal ihren deutschen DKMS-Lebensspender Roland Häussler (50).

    Delete Blood Cancer UK nimmt ab sofort die Arbeit im Vereinigten Königreich auf. Ziel der neu gründeten Organisation mit Sitz in London ist es, so viele neue Stammzellspender wie möglich zu registrieren und damit die Lebenschance von Blutkrebspatienten weltweit deutlich zu erhöhen. Die Geschichte von Chloe und Roland zeigt, wie Hilfe über Ländergrenzen hinweg aussehen kann: Bei Chloe wird im Jahr 2008 akute Leukämie diagnostiziert. Nur eine Stammzell-spende verspricht der damals Neunjährigen und ihren Eltern Hoffnung auf Heilung. Schließlich wird für die Schülerin nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit nach einem passenden Spender gesucht. Der kann glücklicherweise bei der DKMS in Deutschland gefunden werden – Roland Häußler aus Ansbach.

  • Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie - Quelle: UKR
    Leberkrebs

    Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie - Quelle: UKRFachzeitschrift bescheinigt Regensburger Chirurgen „einen der erfolgversprechendsten Fortschritte bislang“. Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, und seine Arbeitsgruppe haben eine Methode entwickelt, mit der sich bisher nicht operable sehr große Lebertumore oder mehrere verteilte Tumorknoten erstmals operativ entfernen lassen.

    Dem Universitätsklinikum Regensburg ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Lebertumoren gelungen. Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, und seine Arbeitsgruppe haben eine Methode entwickelt, mit der sich bisher nicht operable sehr große Lebertumore oder mehrere verteilte Tumorknoten erstmals operativ entfernen lassen. In der M ärz-Ausgabe der wichtigsten chirurgischen Fachzeitschrift „Annals of Surgery“ wird dieses Verfahren erstmals beschrieben. Die Herausgeber bezeichnen die Methode als „einen der erfolgversprechendsten Fortschritte in der onkologischen Leberchirurgie bislang“.

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