220-Krebs nimmt sich auch Männer zur Brust

220-Krebs nimmt sich auch Männer zur Brust

  • Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Brustkrebs

    Dr. Peter J. Wild von der Universität Regensburg sucht Wege, um die Therapieplanung von Brustkrebspatientinnen besser zu gestalten. Nun wird er mit einem Stipendium der Novartis-Stiftung ausgezeichnet. Für die Patientinnen wäre es ein Segen: Wenn Mediziner wüssten, welche Frauen mit Brustkrebs auf eine Chemotherapie oder ein anderes Verfahren erfolgreich ansprechen, könnte man die Behandlung sinnvoller einsetzen – und umgekehrt vielen Betroffenen die belastende Therapie ersparen. Tatsächlich hat Dr. Peter J. Wild vom Universitätsklinikum Regensburg in den Tumorzellen der Patientinnen bestimmte Erbgut- Sequenzen entdeckt, die sich als das gesuchte molekulare Orakel erweisen könnten. Für seine Arbeiten bekommt der angehende Pathologe ein Graduierten-Stipendium der Nürnberger Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung.

  • Auf weißen Blutkörperchen von Patienten mit Chronischer Lymphatischer Leukämie docken zwei Rezeptoren an der Außenseite der Zelle aneinander (oben, blau dargestellt) und lösen über Bausteine an der Innenseite der Zelle (unten) eine Signalkaskade aus. Diese ist ein wichtiger Bestandteil der Umwandlung der Immunzelle in eine sich unkontrolliert vermehrende Krebszelle. Gafik: Dühren-von Minden
    Lymphome
    Als eines von weltweit drei Medizinischen Zentren ist die Klinik für Innere Medizin II – Hämatologie, Onkologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) für die wissenschaftliche Prüfung eines neuartigen Wirkstoffs zur Behandlung des Malignen B-Zell-Lymphom Lymphdrüsenkrebs ausgewählt [...mehr lesen]

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