239-Helfen. Forschen. Informieren

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  • Gefärbte mikroskopische Aufnahme eines Influenza-Virus CDC/ Erskine. L. Palmer, Ph.D.; M. L. Martin
    Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Ulm (gb) – Tumoren zerstören, ohne gesunde Zellen zu schädigen: Mit Hilfe von Viren wollen Krebsforscher dieses Ziel erreichen. Die Mikroorganismen sollen gentechnisch so verändert werden, dass sie Krebsgeschwüre besiedeln und die bösartigen Zellen beseitigen. Derzeit testen Wissenschaftler am Universitätsklinikum Ulm diesen Ansatz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Für Patienten mit dieser Krebserkrankung sind die Heilungschancen nach wie vor sehr schlecht. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt das Forschungsprojekt mit 270.000 Euro.

    Jedes Jahr erkranken in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch- Instituts Berlin mehr als 15.400 Menschen neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt. Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, kann der Tumor operativ entfernt werden. Ist der Krebs für eine Operation jedoch bereits zu weit fortgeschritten, wenden die Ärzte eine Chemotherapie beziehungsweise eine Strahlentherapie an. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Heilungschancen jedoch nach wie vor sehr schlecht.

  • Forschungslabor von Pierre Fabre - Quelle: Pierre Fabre
    Harnblasenkrebs

    Forschungslabor von Pierre Fabre - Quelle: Pierre FabreNach Erteilung der Marktzulassung durch die EMEA wird JAVLOR® in Europa die erste Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Übergangszellkarzinom des Urothels nach Versagen einer Platin-haltigen Therapie sein. Entsprechend groß sind die Erwartungen der Ärzte und Patienten. In Europa ist die Häufigkeit des Harnblasenkarzinoms mit einer geschätzten Inzidenz von 100.000 Neuerkrankungen und einer Mortalität von jährlich 50.000 sehr hoch, wobei die meisten Fälle in Zusammenhang mit Tabakkonsum stehen.

    Das Unternehmen Pierre Fabre Pharma gibt bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use – CHMP), das wissenschaftliche Beratungskomitee der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency – EMEA), heute eine positive Bewertung abgegeben hat und somit die Marktzulassung für JAVLOR® (Vinflunin) als Monotherapie zur Behandlung des metastasierten Harnblasenkarzinoms (fortgeschrittenes oder metastasiertes Übergangszellkarzinom des Urothels nach Versagen einer Platin-haltigen Therapie) empfiehlt. Das CHMP hat diese positive Bewertung auf der Basis der Ergebnisse von zwei Phase-II-Studien sowie der bisher einzigen Phase-III-Studie, die beim metastasierten Harnblasenkarzinom nach Versagen einer Platin-haltigen Therapie publiziert wurde, getroffen.

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