251-Neuer Diagnoseansatz für Prostatakrebs

251-Neuer Diagnoseansatz für Prostatakrebs

  • Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth
    Chemotherapie

    Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred WirthProstatakrebs geht alle Männer an. Information und Aufklärung über die bösartige Erkrankung der Vorsteherdrüse sowie über die Möglichkeiten der Früherkennung und der Prävention stehen deshalb immer wieder im Focus Deutscher Urologen. Nun will die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) Männer mit erhöhtem Prostatakrebs-Risiko über die Option der Chemoprävention aufklären, denn einer aktuellen US-Studie zufolge, kann für Risikopatienten eine Prostatakrebsreduktion von circa 25 Prozent erreicht werden.

  • Krebssymbol - pixabay
    Forschung

    Das menschliche Abwehrsystem übt eine wirkungsvolle Schutzfunktion gegenüber Infektionen aus. Obwohl bösartige Tumoren für den Körper nicht weniger gefährlich sind als Infektionskrankheiten, entgehen Krebszellen in aller Regel der Kontrolle durch die Zellen des Abwehrsystems. Ein neuer Therapieansatz in der Krebstherapie beruht auf der Manipulation körpereigener Abwehrzellen mit dem Ziel, Tumorzellen als fremd zu erkennen und abzustoßen. Immuntherapien könnten eine wichtige Ergänzung zu klassischen Verfahren der Chemotherapie und Bestrahlung darstellen, indem sie durch Aufbau eines wirksamen Immunschutzes tödlichen Rückfällen der Erkrankung vorbeugen.

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