PDF-Archiv 2006

Archiv - pixabay
Archiv - pixabay

275-NMP22-Test in der Nachsorge.pdf
277-Kampf dem Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.pdf
278-Immuntherapie muss Tumoren nicht direkt angreifen.pdf
279-Zum Weltkrebstag am 4. Februar globale Kampagne.pdf
281-Vom Krebs gebissen.pdf
282-GIST – Gastrointestinale Stromatumoren.pdf
283-Denn niemand ist allein mit GIST.pdf
286-Falls der Krebs zurück kommt.pdf
287-Dickdarmkrebs muss nicht sein – dank Früherkennung.pdf
288-Der selbe Krebs, verschiedene Achillesfersen.pdf
289-Auftanken für schwerkranke Kinder an der Nordsee.pdf
290-Leukämie besser im Griff.pdf
291-Jetzt handeln – gemeinsam.pdf
292-Krebsaktionstag 2006.pdf
293-Fortschritte in kleinen Schritten.pdf
295-Patientenkompetenz – für Profis.pdf
296-Förderung onkologischer Spitzenzentren geplant.pdf
297-Krebs von A bis Z.pdf
298-Harninkontinenz – operativ behandelbar.pdf
299-Nichtinvasive Behandlung bei Prostatakrebs.pdf
300-Harninkontinenz bei Mann und Frau.pdf
302-Lebenszeit retten durch orale Therapien.pdf
303-Berliner Neoblase.pdf
304-Abschluss des 27. Deutschen Krebskongresses.pdf
306-Prix Pierre Denoix 2006.pdf
307-Vorsorgebetreuung beim Harnblasenkarzinom.pdf
308-Leben – was sonst.pdf
310-Kommunikationstraining für Ärzte.pdf
312-Blasenkrebs-Früherkennung bei Frauen.pdf
313-Die Angst in uns.pdf
314-Eine risikoreiche Kombination.pdf
324-Zur Eröffnung des AUA-Kongress 2006.pdf
326-UM Urologe präsentiert Neuerungen über Blasenkrebs auf dem AUA- Kongress.pdf
327-Blasenkrebs-Früherkennung und Selbsthilfegruppen werden weltweit gebraucht.pdf
330-Gebärmutterhals- Krebsvorsorge.pdf
332-Neue Therapie bei Schilddrüsenkrebs in der MHH.pdf
333-Grundlage neuer Therapien.pdf
334-Krebsdiagnostik aus dem Computer.pdf
335-Die Krebsnachsorge nicht nur anderen überlassen.pdf
336-Krebs-Vorsorge für Frauen künftig im fünf Jahres-Rhythmus.pdf
337-Fortschritt in Krebsdiagnose durch Farbauswertung.pdf
338-Prominente O-Töne gegen Prostatakrebs.pdf
340-Krebsmedizin in Deutschland weiter verbessern.pdf
341-Eckpunkte einer Gesundheitsreform 2006.pdf
342-Aushungern des Tumors hält Krebs in Schach.pdf
343-Blasenkrebsrisiko in der Feuerwehr kaum bekannt.pdf


Krebszeitung

--Download PDF-Archiv 2006 als PDF-Datei --


  • Das Gen MLH1 wird mit Next-Generation Sequencing komplett analysiert. Nicht nur die vertikalen Balken des Gens (Exons), sondern auch die „Leerzeilen“ des Bauplans (Introns und Promotor) gehören dazu.
    Darmkrebs

    Das Gen MLH1 wird mit Next-Generation Sequencing komplett analysiert. Nicht nur die vertikalen Balken des Gens (Exons), sondern auch die „Leerzeilen“ des Bauplans (Introns und Promotor) gehören dazu.Einige Gene für erblichen Darmkrebs sind bekannt, aber nicht bei allen Patienten mit Hinweis auf diese erbliche Belastung kann die Ursache in den Genen gefunden werden. Eine neue Methode der Sequenzierung soll daher an 30 Patienten mit familiär gehäuftem Darmkrebs im Erbgut angewandt werden. Dabei stehen bei Professor Elke Holinski-Feder und Dr. Monika Morak von der LMU nicht nur die bisher als relevant betrachteten drei Prozent des Gens im Fokus, sondern der gesamte Genbereich, um weitere mögliche Fehlerursachen zu finden. Die Information eines erhöhten Risikos hilft Betroffenen und ihren Angehörigen, da sie in diesem Fall geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen können.

    Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland und dessen Erforschung daher von großer Relevanz. Von jährlich rund 73.000 Neuerkrankungen an Dickdarmkrebs sind etwa 3 Prozent erblich. Aufgrund veränderter Erbanlagen haben diese Menschen ein erhöhtes Tumorrisiko, auch schon in jüngeren Jahren. Die Ursache für das erhöhte Dickdarmkrebs-Risiko bei erblichem Darmkrebs („Lynch-Syndrom“) liegt in krankheitsverursachenden Veränderungen von Reparatur-Genen (MLH1, MSH2, MSH6 und PMS2). Im Tumorgewebe zeigen sich Hinweise auf diesen Gendefekt auch mit Färbetechniken. Allerdings konnten in 30 Darmkrebs-Patienten mit Verdacht auf Erblichkeit in den bisher untersuchten Regionen der Gene MLH1 bzw. PMS2 noch keine Veränderungen gefunden werden, obwohl die Ergebnisse der Tumoruntersuchungen auf einen Defekt in diesen Genen hinweisen.

    Bei Genanalysen werden allgemein nur die wichtigen, aussagekräftigen Teile mit Inhalt (Exons) analysiert, die etwa nur drei Prozent der Gensequenz ausmachen. Während den „Leerzeilen“ des Bauplans bisher kaum Bedeutung zugemessen wurde, konnte nun gezeigt werden, dass auch dort Veränderungen zu einem Gendefekt führen können: Veränderte Leerzeilen zu Beginn des Bauplans (Promotor) können das Erstellen des Bauplans durch Stilllegung des Gens blockieren (Regulation), während Veränderungen in dazwischenliegenden Leerzeilen des Bauplans (Introns) das Zusammenschneiden des Bauplans stören und beispielsweise zusätzliche Informationen einfügen oder wichtige Bauplanteile überspringen können (Spleißveränderungen). Da diese Leerzeilen einen Anteil von etwa 97 Prozent am Gen haben, bedeutet eine komplette Genanalyse einen arbeitsintensiven und großen finanziellen Aufwand, der jedoch mit einer neuen Methode des Next-Generation Sequencings machbar wird.

    […mehr lesen]

  • Themenfoto Darmkrebs - Foto: Bayer Vital gmbH
    Darmkrebs

    Krebspatienten, die bei einer Chemotherapie das Medikament Oxaliplatin erhalten, leiden häufig unter schmerzhaften Nervenstörungen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Ludwigs- Maximilians-Universität München haben nun den Grund für diese gravierende Nebenwirkung herausgefunden. Ihre Ergebnisse haben sie kürzlich in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht und die Deutsche Schmerzgesellschaft zeichnete sie zudem mit dem ersten Preis im Bereich Grundlagenforschung aus.

    Oxaliplatin ist ein Medikament, das unter anderem zur Behandlung von Darmkrebs eingesetzt wird. Eine häufige Nebenwirkung ist eine akute sowie chronische Form von Nervenschädigung, die sogar dazu führen kann, dass die Therapie abgebrochen werden muss. Diese äußerst unangenehmen Muskelkrämpfe und Missempfindungen – eine Art Kribbeln – treten auf, sobald die Patienten einen kalten Gegenstand berühren, wie beispielsweise eine Cola- Dose. Dies führt dazu, dass die Patienten kalte Getränke oder niedrige Zimmertemperaturen meiden, da die Effekte, die am ganzen Körper auftreten können, unerträglich sind. In der Studie zeigten die FAU-Wissenschaftlerin PD Dr. Angelika Lampert, Institut für Physiologie und Pathophysiologie, und ihre Münchner Kollegin Dr. Ruth Sittl mit ihren Teams, welcher Baustein der Nervenzellen dafür verantwortlich ist.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit