304-Abschluss des 27. Deutschen Krebskongresses

304-Abschluss des 27. Deutschen Krebskongresses

  • NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg
    dkfz

    NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums HeidelbergGewichtsabnahme – durch Ernährungsumstellung allein oder in Kombination mit Sport – wirkt günstig auf die Produktion von Fettgewebshormonen: Die Fettzellen bilden weniger Leptin, dagegen aber mehr Adiponektin, das Diabetes und Krebs entgegenwirkt. Das erklärt auf molekularer Ebene den gesundheitsfördernden Effekt von Sport und einer Ernährungsumstellung, wie Heidelberger Krebsforscher nun gemeinsam mit amerikanischen Kollegen zeigten.

    Schwergewichtige Couch-Potatoes leben gefährlich: Rund 80 Prozent der häufigen chronischen Erkrankungen gehen auf das Konto von krankhaftem Übergewicht, Fettleibigkeit und einem überwiegend sitzenden Lebensstil, so schätzen Epidemiologen. Fettleibige haben ein erhöhtes Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen, Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes und Krebs. Dadurch ist ihre Lebenserwartung verkürzt. Dagegen hilft: abnehmen und aktiv werden. Frauen, die abnehmen, senken ihr Brustkrebsrisiko. Und regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Brust-, Darm- und Gebärmutterkrebs.

  • Lymphknoten-Biopsie beim MCD - Quelle: AIDS Images Library
    Gebärmutterhalskrebs

    Gebärmutterhalskrebs muss nicht zwangsweise die Entfernung der Lymphknoten bedeuten, wie eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin belegt. „Bei vielen Frauen genügt ein weit weniger komplizierter Eingriff“, sagt Prof. Achim Schneider MPH von der Klinik für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie der Charité. „Die Leitlinien für Operationen müssen entsprechend geändert werden – wie es bei Brustkrebs und Melanomen bereits der Fall ist.“

Google News – Gesundheit