304-Abschluss des 27. Deutschen Krebskongresses

304-Abschluss des 27. Deutschen Krebskongresses

  • Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
    Darmkrebs

    Dresden. Eine Reihe neuer molekularer Medikamente versprechen zielgerichtete Therapien – zum Beispiel beim Dickdarmkrebs. Die Tumorzellen werden passgenau mit Antikörpern oder anderen Molekülen behandelt, die die Weiterleitung von Wachstumssignalen unterbrechen. Der Pathologe nimmt hierbei eine entscheidende Rolle ein: Er untersucht das Tumorgewebe nicht nur unter dem Mikroskop, sondern mit weiteren Methoden auch bis ins Molekül und bestimmt so die anschließende Behandlung des einzelnen Patienten entscheidend mit. Das Dresdner Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus gilt bundesweit als ein Zentrum für die prädiktive onkologische Diagnostik, das heißt, hier erfolgt die individuelle Vorhersage, ob die neuen, maßgeschneiderten Krebstherapien beim Patienten ansprechen.

  • Leukämiezellen
    Leukämie

    Berlin, 22. August 2012 – Am 14. August 2012 meldete die Europäische Zulassungsbehörde EMA, dass Genzyme, eine Tochterfirma von Sanofi- Aventis, das Krebsmittel Alemtuzumab aus kommerziellen Gründen vom Markt nimmt. Der monoklonale Antikörper Alemtuzumab (Mabcampath®) ist eines der wirksamsten Medikamente für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), der häufigsten Leukämieform in Deutschland. Alemtuzumab gehört zum aktuellen Therapiestandard und ist essenziell für Patienten mit einer besonders aggressiven Verlaufsform dieser Leukämie.

    DGHO fordert wirksame gesetzliche Eingriffsmöglichkeiten

    Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. beobachtet mit großer Sorge eine internationale Tendenz zu Versorgungsengpässen mit essenziellen Medikamenten vor allem bei seltenen Krebserkrankungen. Dies war Thema einer eigenen Sitzung des Amerikanischen Onkologenkongresses ASCO im Juni dieses Jahres. Ergebnis war, dass die Engpässe in den meisten Fällen kommerzielle Gründe haben. Die Einstellung der Vermarktung von Alemtuzumab ordnet sich in diese Entwicklung ein. Ein gesetzlicher Regelungsrahmen zur Sicherstellung der Versorgung mit essenziellen Medikamenten für schwere Erkrankungen ist deshalb dringend erforderlich. Eine solche Regelung war im Gesetzentwurf für die jüngste Novelle des Arzneimittelgesetzes enthalten. Eine Ergänzung des § 52b sollte es den Behörden ermöglichen, zur Behebung eines „erheblichen Versorgungsmangels“ bei Medikamenten für schwerwiegende Erkrankungen „die notwendigen Anordnungen treffen, um eine bedarfsgerechte und kontinuierliche Bereitstellung des Arzneimittels sicherzustellen.“

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