443-Hilfe aus Fernost für die Krebstherapie

443-Hilfe aus Fernost für die Krebstherapie

  • Hirntumor-Zellen (Meningeom-Zellen) unter dem Mikroskop Universitätsklinikum Heidelberg
    Forschung
    Methylierungsmuster als molekularer Fingerabdruck der Tumorzellen geben Hinweise darauf, wie aggressiv ein Meningeom ist und welche Therapie für den Patienten passt / Bisherige WHO-Klassifizierung kann präzisiert und Behandlung verbessert werden / Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg [...mehr lesen]
  • Studienleiter Dr. Siegfried Shah (links) bei der Bildauswertung: Potenziell befallene Lymphknoten werden während der Operation mit einem Farbstoff und einer Spezialkamera sichtbar gemacht - © V. Daum / Bergmannsheil
    Darmkrebs

    Ein französisches Konsortium von klinischen Ärzten, Forschern und Biologen aus verschiedenen Zentren führte im Rahmen des CIT-Programms (Cartes d’Identité des Tumeurs – Identitätskarten für Tumore) der Liga gegen Krebs eine Genom-Studie durch, bei der Darmkrebs-Tumore von 566 Patienten untersucht wurden. Die Ergebnisse wurden in der internationalen Fachzeitschrift PLoSMedicine veröffentlicht.

    Durch die Analyse des Transkriptoms dieser Kohorte – die auf klinisch- pathologischer Ebene umfassend beschrieben wurde – gelang dem Konsortium auf der Grundlage der genomischen Veränderungen und der Signalwege, die mit einer Signatur der Genexpression verbunden sind, eine genaue molekulare Klassifizierung der Darmkrebserkrankungen in sechs Untergruppen.

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