444-SIRT lässt Lebertumoren schrumpfen

444-SIRT lässt Lebertumoren schrumpfen

  • Krankenkassen - pixabay
    Lungenkrebs

    Berlin. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 33 000 Männer und 13 000 Frauen an Lungenkrebs. Das Bronchialkarzinom ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung. Damit diese Patienten die bestmögliche Versorgung erhalten, hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) nun mit der Zertifizierung von Lungenkrebszentren begonnen.

  • Rot gefärbt sind ehemals bösartige Tumorzellen (Melanomzellen), die im Rahmen der natürlichen Immunkontrolle in den dauerhaften Wachstumsstopp, die Seneszenz (rote Markierung) übergegangen sind. Braun gefärbt sind noch verbleibende Pigment beladene Zellen. Universitätsklinikum Tübingen
    Forschung

    Zellen des Immunsystems können Krebsgewebe erkennen und effektiv eliminieren. Jedoch entziehen sich Tumorzellen der Identifizierung auf vielfältige Weise – insbesondere dadurch, dass sie ihre Merkmale auf der Oberfläche nicht mehr ausprägen. Die Arbeitsgruppe um Professor Hinrich Abken an der Uniklinik Köln arbeitet an einer Therapie, die Immunzellen befähigt, Tumorzellen trotzdem im Gewebe aufzuspüren und zu vernichten.

    Die Kölner Forscher wollen die Wirkung der sogenannten adoptiven Immuntherapie verbessern. Diese Behandlungsmethode unterstützt das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen den Krebs. Zur Behandlung entnehmen Mediziner Killerzellen (zytotoxische T-Zellen) aus dem Krebsgewebe, vermehren diese im Labor und führen sie dem Patienten anschließend in großer Zahl wieder zu. Leider verfügen die isolierten Killerzellen nur selten über eine ausreichende Aktivität gegenüber dem Tumor. Professor Abken und sein Team wollen die Killerzellen deshalb gezielt auf den Tumor abrichten.

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