459-Genveränderungen beeinflussen Heilungschancen bei Leukämie

459-Genveränderungen beeinflussen Heilungschancen bei Leukämie

  • Deutsche Bevölkerung hat Angst vor Krebs Grafik: Roche
    Radiologie

    Trotz der großen wissenschaftlichen Fortschritte über Entstehung und Verlauf von Krebserkrankungen bleiben die therapeutischen Erfolge moderner Therapieverfahren oft hinter den Erwartungen zurück. Der Grund liegt unter anderem im Fehlen von spezifischen Biomarkern, die den Therapieerfolg individuell vorhersagen können. Hier spielt die Nuklearmedizin eine wichtige Rolle, denn sie ist in der Lage, solche Biomarker zu entwickeln. So entsteht eine individuelle, dem jeweiligen biologischen Profil eines Patienten angepasste, Krebstherapie.

    Den Stand der aktuellen Forschung auf diesem Gebiet stellt der Sonderforschungsbereich 824 (SFB 824) aus München auf der NuklearMedizin 2013 in Bremen vor. Die Veranstaltung zum Thema „Bildgebung zur Selektion, Überwachung und Individualisierung der Krebstherapie“ findet als Vorkongress-Symposium zur 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin am 17. April 2013 statt.

  • Legende: A) Normales Gebärmutterhalsgewebe, das viel pro-IL-1β enthält (braun gefärbt) B) Gebärmutterhalskrebs, negativ für pro-IL-1β - Bildquelle: DKFZ/Charité Berlin
    Gebärmutterhalskrebs

    Gute Nachrichten zum Thema Gebärmutterhalskrebs: Aktuelle Studien untermauern erneut, dass die Impfung gegen bestimmte Humane Papillomviren (HPV) einen effektiven Schutz vor dieser Krebsart und ihren Vorstufen bieten kann – und dass diese Schutzmaßnahme gut verträglich ist. Gebärmutterhalskrebs ist laut Europäischem Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) nach Brustkrebs die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Neben den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beim Frauenarzt ist die Impfung gegen bestimmte HPV-Typen eine wichtige Möglichkeit der Vorbeugung. Denn dass diese Viren sowohl Genitalwarzen als auch Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und den Krebs selbst verursachen können, gilt als gesichert.

    Kompetenter Rat per Telefon von führenden Impfexperten
    16. Mai 2013, 11 bis 16 Uhr
    Rufen Sie kostenfrei an unter: 0800 000 55 32

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