560-Gemeinsam laufen für die Heilung von Brustkrebs

560-Gemeinsam laufen für die Heilung von Brustkrebs

  • Bei akuter myeloischer Leukämie vermehren sich unreife Blutzellen ungezügelt im Knochenmark. Foto: Andreas Neubauer
    Forschung

    Bei akuter myeloischer Leukämie vermehren sich unreife Blutzellen ungezügelt im Knochenmark. Foto: Andreas NeubauerMarburger Mediziner haben eine neue Klinische Forschergruppe etabliert, um Gene zu untersuchen, die Tumorzellen resistent gegenüber Krebsmedikamenten machen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert sieben Teilprojekte mit 2,3 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre, die Universität steuert dieselbe Summe bei. In naher Zukunft wird Krebs vermutlich die Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache Nummer eins ablösen, wie es sich aktuell bereits in den Vereinigten Staaten und in China abzeichnet. „Eines der größten Probleme bei Krebs sind Resistenzen gegenüber Chemotherapeutika“, erläutert Professor Dr. Andreas Neubauer, der Sprecher der Forschergruppe KFO 210 „Genetics of drug resistance in cancer“.

  • Links die normale Lage der Nebennieren (gelbe Pfeile) im Körper, rechts ein Nebennieren-karzinom in einer kernspintomographischen Darstellung. Bild: Medizinische Klinik
    Chemotherapie

    (München, 5. Juni 2012) Im Rahmen der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), in Chicago, USA, gaben Astellas Pharma und AVEO Oncology bekannt, dass Tivozanib, ein neuer einmal täglich oral einzunehmender Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI), den primären Studienendpunkt erreicht hat: Mit 11,9 Monaten im Vergleich zu Sorafenib mit 9,1 Monaten zeigte Tivozanib eine statistisch signifikante Verbesserung des medianen progressionsfreien Überlebens (PFS) in der Gesamtpopulation (Intention to treat, HR = 0,797; 95% CI 0,639-0,993; p=0,042).1 Besonders hervorzuheben ist, dass Tivozanib dabei ein günstiges Sicherheitsprofil aufwies, das mit vorangegangenen Analysen übereinstimmt.1

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